Boah was ist der letzte Post schon her…

„Mußt Du doch mal wieder aktiv werden“ …so zumindest schaute ich mal wieder auf meiner eignenen Webseite vorbei. Und dann kam nur noch ein „Boah was ist der letzte Post doch schon ewig her!“

Eigentlich hat sich in letzter Zeit nicht viel getan. Das Bootsbauprojekt lag und liegt eingefroren im Keller, der Garten kam auch etwas kurz und auch sonst gab es nichts neues, was ich hinaustragen wollte.

Okay. Ich habe mich mal auf die Schulbank gesetzt. Stimmt! Der sonst recht bequeme Olli hatte einfach mal gesagt: vorbei mit lustig und hat was nettes gemacht. – Dabei hatte ich nicht soooo ein ernsthaftes Ziel. Oder anders: ich habe mir jetzt nicht erhofft anschließend einen Job zu finden mit irgendwelchen Zertifikaten, wo ich einfach keine Praxiskenntnisse hatte. Ich wollte einfach nochmal sehen, was geht.

Somit habe ich mir dann mal Cisco angeschaut und erklären lassen, wie das ganze Geraffel funktioniert – nach nicht ganz 20 Jahren des Wegseins von jeglichen Schulungen war das mein eigentliches Ziel: mal auffrischen und verinnerlichen, wie Router und Switches werkeln – also habe ich zwei Cisco-Zertifizierungen eingeheimst (was andere können, kann ich auch)- das war dann doch wieder recht interessant – zumal noch einige der vor fast 20 Jahren erworbenen Vorkenntnisse gut dabei halfen.

Dann habe ich mir gedacht, kann so eine MCSA Windows Server -Schulung auch nicht falsch sein, diese einfach mal mitzunehmen. Das wiederum war dann doch zu blauäugig so ganz ohne vorherige Praxis. Für eine völlig abschließende Zertifizierung hat es dann doch nicht mehr gereicht – jedenfalls konnte ich die letzte versemmelte Prüfung zeitlich nicht mehr nachholen, denn im Anschluß kam gleich noch etwas nach, was sich Exchange Server nennt. Hier habe ich es wiederum geschafft mit einem für mich super Ergebnis  durchzukommen. – Zumindest war es nicht völliges Auswendiglernen, sondern auch das Verstehen, was mir geholfen hat.

Die dann folgende MCSA und MCSE Server – Zertifizierungsgeschichte  für die neueste Generation von Windows Server habe ich dann jedoch nicht mehr gewagt in Angriff zu nehmen, denn ein zweites Mal zu merken, daß ich nicht mit Windows kann, war dann doch nicht nötig – ich weiß auch nicht, warum die Welt da draußen nicht nur Apple einsetzt – ist dann wohl aber so – was soll´s. Wer es kompliziert mag, soll es auch so haben – ich nicht, auch wenn der Trend da ist, daß die Server in zukünftigen Apple-Umgebungen dann wohl doch wieder Windows-Kisten sein werden.

Was ich dann aber noch machen konnte, war noch eine Linux-Zertifizierung und die hatte mir am meisten Laune gemacht, weswegen ich dann auch recht traurig war, nicht noch weiter den ganzen Spaß fortzusetzen und den LPIC2 nachzuschieben.

Mein neuer und jetztiger Arbeitgeber hatte mich schon vor der Schulungszeit angefragt und unmittelbar nach der Linuxschulung, wollte ich ihn bei so viel bemühen nicht sitzen lassen – das war einfach mal ein nettes Werben, was ich sehr wertschätzte – und so habe ich zum 1. Januar 2018 bei einem ehemaligen Lieferanten meines letzten Kunden und vorletzten Arbeitgebers einen Arbeitsvertrag  unterschrieben.

Mit der Zeit haben wir auch schon bald Ende März.

Nun stelle ich mir die Frage, wie es weitergeht. Das Boot muß noch behäutet werden und der Garten hat auch noch ein paar Aufgaben für mich.
Ich kann mich nicht wirklich mehr damit rausreden, daß ich für irgendwelche Prüfungen lernen muß oder schwierige Wehwehchen habe (gottseidank).

Das Boot fleht mich förmlich an, wenn ich mal wieder im Keller bin, daß es wieder bebaut wird von mir.  (immer dieser Zwang, dem ich mich schwer entziehen kann)

Und dann kommt auch noch ein neues Projekt dieses Jahr mitterein, was viel Planung abverlangt und auch ein paar Probeläufe (ich mach es spannend? Stimmt!)

Na ich werde schon machen, was ich tun muß. Jetzt aber erstmal wieder zurücklehen 😉

Der nächste Artikel kommt bestimmt und jetzt auch schneller hintendran.

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Raspberry und Banane – Herausgeholt für den Herbst und Winter….

Es wird kühler draußen und die Sonne geht schneller unter. Damit beginnt langsam wieder die Bastelzeit bei mir.

Mein seit einem Jahr schnuckelig laufender RaspberryPi ist mal wieder abgelöst worden in den letzten Wochen durch den BananaPi als Server. Der Schnelligkeit wegen.

Die Banane bootet das System von der SD-Karte, der Rest liegt auf einer SSD, die über SATA direkt an der Banane hängt. Das ganze Gebilde ist ratzeputzeschnell und das nicht nur vom Gefühl her. Anfängliches Problem mit dem neuen Bootloader habe ich umgangen, indem ich einfach wieder den althergebrachten verwende. Es gibt einige maue Anleitungen (so wie hier: https://frank-mankel.de/12-bananian/158-bananian-auf-hdd-installieren), aber ich hab es nicht hinbekommen damit. Mit dem alten Bootloader gehts wenigstens.

Den Watchdog vom BananaPi habe ich zwar nicht zum laufen bekommen, dafür laufen aber zwei Scripte, die immer schauen, ob das Netz läuft und bestimmte Dateien erreichbar sind und dann ggf. Dienste oder den ganzen Rechner neu starten. Und genau so hängt der kleine chinesische Raspberry-Clone per DynDNS im Internet und mimt recht zuverlässig meine zweite Owncloud und meinen Traccarserver. <hurra>
BananaPi

Den freigewordenen RaspberryPi habe ich nun mit einer Webcam versehen und werde ihn über ein altes UMTS-Modem ins Internet stellen. Dann möchte ich das Teil im Garten aufstellen. Mal schauen, wie es klappt. Der Anfang ist gemacht worden, was garnicht so einfach war, denn die vorhandenen diversen Vodafone-UMTS-Sticks habe ich nicht nutzen können. Es haperte einfach an der Unterstützung seitens meines Linux und von sakis3g (http://www.sakis3g.com) – stattdessen nutze ich nun ein E220 von Huawei. Dieses Teil wählt sich super über sakis3g automatisch ins Netz der Netze. Die erste Hürde wäre schonmal genommen. Als zweite ist nun die Hürde zu bewältigen, die mir mein Provider Vodafone in den Weg gepackt hat. Das NAT von meinem Provider läßt mich nicht über das Internet auf den Raspberry zugreifen. Da muß ich wohl die Sperren umgehen. Ab heute kann ich mich also mit dem Tunneln beschäftigen… Wie das geht, habe ich auch schon entdeckt. Hier mal eine Anleitung von http://chriskrz.selfhost.bz/index.php/reverse-ssh-tunnel-schritt-fur-schritt/.

RaspberryPi

Nebenbei habe ich mal geschaut, wie ich die Bilder aus dem Garten bereitstellen kann. Die einizige Möglichkeit sehe ich nur über einen Sync über dropbox oder über owncloud. Das Syncen über die Dropbox bekomme ich grad nicht zum Laufen – warum auch soll alles gleich klappen? Manuell gehts mit der Dropbox, aber nicht automatisch im Hintergrund. Keine Ahnung, warum. Mit der Owncloud sieht es nicht anders aus. Anleitungen gibt es (z.B. hier https://www.ossramblings.com/headless-owncloud-linux-sync), aber Fehler auch und ich kann sie nicht entdecken. Das nervt grad. Also noch eine Aufgabe: entweder bald ans Laufen bekommen, oder aber noch nach einer weiteren Alternative zum Sync suchen. Viel Zeit ist nicht mehr, dann kommt das Gartenhaus und ich will den Aufbau mit Zeitraffer aufzeichnen.

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Was mach denn nun das Boot?

„Was mach denn nun das Boot?“ – das habe ich die Zeit nun schon öfter gehört und dann noch sowas wie „ist still geworden bei Dir“…

Ja, liebe Leute, ich bin etwas ruhiger grad. Der Job und dessen Verlust ab 1.März nächsten Jahres frustrieren nur noch und es macht echt Mühe, denn was Neues muß  her – und das will diesmal gut gewählt werden.
Dann kommt da unser neuer Garten, der so einiges abverlangt und dann waren noch nebenbei Ferien und ein Urlaub in Schweden, der noch verdaut werden muß…

Ja, ich brauch noch etwas, aber ich meld mich bald wieder. Versprochen. Es ist grad nicht alles so einfach…

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Überraschendes Willkommen in der Gartensparte

Wir haben angefangen „Ab ins Beet“ zu mögen.Echt. Selten mal, aber wenn, dann haben wir diese Sendung im Privat-TV geschaut und haben uns auch entsprechend amüsiert.

Nun sind wir selber mitten in unserer eignen Soap gefangen mit unserem eigenen Garten.

Wir sind die letzten Tage immer wieder sehr herzlich und ehrlich begrüßt worden, von Leuten aus der Sparte, die wir bisher nichtmal vom Sehen kannten. Bisher kannten wir das so nicht. Fremdbegehungen durch den Nachbarn auch ein Tabu-Thema. Na ja. Ist halt so einiges anders. Wir haben das Gefühl herzlich willkommen zu sein.

Mit der Zeit hatten wir uns ja zum Abriß der bestehenden Bausubstanz und langsam für den Rückbau entschieden. Wohin aber mit dem Werkzeug? Ein Gerätehaus mußte her.  Also habe ich eins in der Bucht bei den Kleinanziegen gekauft – war neu knapp nur der halbe Preis zu den günstigsten Shops.

Aus 3 Stunden Aufbauzeit sind 1 1/2 Tage geworden. Die Chinesen haben es nicht so sehr mit lesbaren Anleitungen und der Importeur (Click24 bzw. Clic-Trade GmbH aus Köln) hatte trotz Anfragen keine Lust mit mir zu kommunizieren… Hmmm. Billig ist nicht immer günstig, aber nun steht er, unser Blechi. Kaufen würde ich ihn zu den Preisen aus dem Netz nicht  nochmal – ich bin geheilt.Blechi

 

 

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Gartenzeit? Gartenzeit!

Seit dem 1.6.2016 sind wir wieder zurück unter den Gartenbesitzern. Diesmal aber wirklich fast gleich um die Ecke, denn 3 Gehminuten kann man wohl kaum noch „weit weg“ nennen. 170m Luftlinie von Haus zu Haus ist echt was Feines.

Allerdings sind wir nun nicht mehr so frei, wie wir es bisher waren. Wir sind jetzt echte Kleingärtner im Sinne des Bundeskleingartengesetzes. Aber es ist uns nahezu egal. Bei den Pachtpreisen im Gegenzug ist uns die Unterwerfung dann eher zweitrangig. Wir wollen ja Obst und Gemüse anbauen – und das werden wir auch.

Bekommen haben wir den Garten über kleinanzeigen.ebay.de. Hier verkaufte jemand und wir konnten unabhängig der Warteliste nachrutschen als neuer Pächter. Mit Warteliste ständen wir wohl immernoch hinten an.1-kirschen

Mit dem neuen Garten kommt nun aber auch Arbeit auf uns zu. Es steht der Abriß der alten Hütte an und der Neubau eines neuen Hauses – nicht wirklich groß, eher mini, aber immerhin. Wir haben die Tage genutzt und uns mal umgeschaut auf dem riesigen Markt von Anbietern von Gartenhäusern und haben unsere engere Auswahl getroffen. Wir haben uns auf ein kleines Gartenhäuschen aus Estland eingeschossen. Der Hersteller Tene Kaubandus stellt bis zu 15000 Häuser pro Jahr her – er sollte Erfahrung in der Herstellung von Gartenhäusern haben. Nur mal schauen, wie wir es hierher bekommen.

Zum Thema Entsorgung einer alten Hütte – habe ich jetzt auch schon die ersten Erfahrungen sammeln können, was es uns kosten wird. Asbest entsorgen ist das eine (JA, ich haben mal wieder Asbest an der Backe – hurra) – Entsorgung von Dachpappe ist aber noch prickelnder.

Und einfach sich eine Firma zu nehmen, die eine Hütte schnell mal an einem halben Tag zurückbaut – da haben wir gemerkt, sind wir dann doch zu geizig, denn die Kohle kann ich auch in was anderes nettes investieren. Jede Schwiele wird demnächst zu unserem eigenen Stolz beitragen 🙂

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