Herzlichen Glückwunsch

Nun also ist es amtlich: ein weiterer Gelbgurt kommt nun auch aus unserem Hause. Sonntag war die Große Prüfung in Zepernick. Ja, eine Prüfung so schnell mal zuppeldipupp sollte es ja nicht gleich sein nach dem Willen der Eltern. Deswegen die Prüfung nicht so schnell nach dem Beginn mit dem Karate sein sollte. Im Nachhinein, war es auch ganz prima, denn hier ist tatsächlich ganz schön Ehrgeiz entstanden dadurch.DSCF1151Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch, Glückwunsch…

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Und das hier ist des Lehrlings Meister:

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Hussitenfest 2013 in Bernau

Paulchen war “marschieren” wie er sagt und war stolz wie Bolle.

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Schulgeschichten einer Evangelische Grundschule

Die Stadt, ein angeblicher spontaner Überfall von Erstkläßlerzahlen für 2013 und zwei ihrer Schulen spielen mal wieder unbemerkt von vielen Bernauern ein Spiel zu Lasten der Kinder, denen nun Schule und Lernen schmackhaft gemacht werden sollte.

Wenn nämlich die Kinder der Oberschule am Rollberg in die Räume der Evangelischen Grundschule Bernau einziehen, wird diese garantiert saniert im laufenden Betrieb. Wenn sich die Eltern beider Schulen das nicht gefallen lassen werden, da es keine ernsthaft gesuchten Alternativen gibt und all dies nicht wirklich vorauschauend geplant werden wollte oder konnte oder der einzige Kollge, der Rechnen kann in Bernau immerzu nicht da ist, so ist die Sanierung garantiert nur so machbar. Aber so kurzfristig in 2 1/2 Monaten ist Sanierung kaum machbar (nicht, wenn man es qualitätsvoll machen wollte). Alleine der ganze Genehmigungskram geht mit deutscher Trantütigkeit nicht schnell durchzuboxen. Da wird guter Rat teuer sein. Auch wenn Hubert angeblich einen Plan B hat, den er nicht verraten wollte, um keine Hoffnungen zu schüren, wird es das wohl gewesen sein mit guter Hoffung für alle beteiligten Kinder. Und wie jahrelange Sanierung aussieht, so schaue man mal nach Berlin, dort gibt es genug tolle Beispiele. Eines kenne ich von meinen Kollegen: Kind eingeschult bis Kind ausgeschult = zehn Jahre lang saniert im laufenden Betrieb.

Also noch eine von Huberts Baustellen. Diesmal nur spontaner. Oder doch nicht? Was läuft hier eigentlich?

Für ein völlig unnützes Mühlentor gab es über 300.000 EUR Fördergelder von der EU – für die Sanierung von Schulen aber ist kein Geld da? Liegt es denn am Geld? Oder ist es das Klischee, das die Evangelische Grundschule eine Privatschule sei, die sie aber nicht ist, weil sie eine Schule in freier Trägerschaft ist? Warum das alles? Ich habe keine Antworten hier, dafür mir aber Gedanken gemacht.

Schauen wir mal Stück für Stück für Stück zurück mit einem Blick auf das Jetzt…

Ein Nachtrag gleich mittendrin:
MOZ vom 12.06.2013 18:53 UHR
Fronten im Schulstreit verhärtet (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1161463)

Meine Meinung und mein Gefühl: von einem Streit ist da nicht zu reden – das ist die Redaktion auf eine nicht nachvollziehbare Entscheidung der Stadt, die sich nichtmal mit ihrem ja eigentlichen Verbündeten (dem Schulanbieter) zusammengesetzt hat…

MOZ vom 24.05.2013 23:31 UHR
Zwei Schulen und viele Probleme (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1153743/)

Meine Meinung und mein Gefühl: Stimmt. Der “Überall-Baustellen-Hubert” tat meist völlig überrascht bei dieser Anhörung und saugte sich doch glatt noch ein Grundstück aus dem Ärmel, um die Träger und Eltern der Evangelischen Grundschule Bernau bei Laune zu halten, da durch die ach so spontane Neuvernutzung der Schule und den Unmut über die vielen Mängel vielleicht doch schlechtes Klima zu erwarten war?! Ein Wachstum der Evangelischen Grundschule ist scheinbar nicht mehr erwünscht – so war und ist mein Eindruck. Frau Timmermann (jetzt weiß ich auch optisch, wer das ist) kann gut hakelnd Powerpoint-Folien ablesen, ist aber sonst nicht wirklich aktiv beim Ausbaden des Schlamassels zu Gange (gefühlt eher geplant lustlos). Ihr Chef, der Herr Ilge, welche so ziemlich in der Mitte zwischen Mürgermeister und Frau Timmermann sitzt, durfte (sollte) mehr reden (dürfen?!), was er auch tat. Ansonsten ist es so wie erwartet: die Stadt hatte nicht wirklich Alternativen gesucht und bei der jetzigen, entgültigen Entscheidung nicht irgendwie mal nachgedacht wie das klappen könnte. Zumal mal man sich vorher zusammensetzt und dann entscheidet (in Bernau wohl ganz anders).

Ich stelle mir noch heute bildlich vor, wie mein Vermieter meines zu Hauses meinen könne, daß auch meine Nachbarn mein Klo mitnutzen können, weil es nicht völlig ausgelastet ist – irgendwie könne ich mich doch arrangieren. Mal ganz davon abgesehen, wenn der Nachbar auch noch in meinem Flur ausrutscht – das könnte ich denn versicherungstechnisch “von Fall zu Fall irgendwie regeln”… Zumal auch nicht ganz klar ist, wer die Kinder des Nachbarn anquatschen kann, wenn das Kackklo wieder nicht mit dem Igel geputzt worden ist und auch noch das  Klo verstopft ist. Wenn ich das wie von Hubert angedacht laut Verursacherprinzip ahnden soll, wird es schwer, denn ich muß mir nun auch die Namen nicht nur meiner eigenen Kindern merken – und fragt sich nur, ob die Kids mir dann nicht auch einen Vogel zeigen “Du hast uns garnichts zu sagen”.

MOZ vom 13.05.2013 23:45 UHR
Elternsprecher fordern Antworten von der Stadt (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1148047)

Meine Meinung und mein Gefühl: Eine quasi verzweifelte Einladung zu einer Runde der Anhörung der Elternvertreter – obwohl ja schon alles beschlossene Sache ist. Schade nur, daß so wenig Eltern von der Johannaschule oder der Rollbergschule anwesend waren. Gerade Eltern, die ihre Kinder auf die Rollbergschule bringen müssen, hätte ich mir sehr gewünscht, aber scheinbar besteht ja kein Interesse zu wissen was aus den Kids wird. Auf der anderen Seite: woher sollen sie auch von dem Chaos wissen, wenn es nicht echt publik gemacht worden ist und wohl auch nicht wird. Naja. Aber aussageberechtigte Lehrkörper gab es auch keine anwesenden von den staatlichen Schulen – oder sah ich sie nicht? (obwohl: ich würde die Hand auch nicht beißen, die mich gut füttert -wenn auch nicht leistungsgerecht- und mich mit reichlich Urlaub versorgt)

MOZ vom 22.04.2013 07:30 UHR
Privatschule sucht neues Domizil (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1138505)

Meine Meinung und mein Gefühl:  Eine Meldung, die so nicht stimmte, aber alle trauen ja der Presse…
Nun meint alle Welt, daß die Evangelische Grundschule die Johannaschule raushaben will und mit Hubert rummauschelt (was nunmal garnicht geht). Nun steht zwar nicht so viel von Titten, Mord und Fußballtore in der MOZ, aber von der Geschichte her erinnert es mich an eine markante andere deutsche Zeitung…

Ich bin enttäuscht. Eine Mutter hat bei der öffentlichen Anhörung übrigens auch dermaßen in den verbalen Scheißhaufen gegriffen, wofür ich mich echt schäme, denn der falsche Eindruck, der ja eigentlich von dem Zeitungsartikel geweckt wurde, wurde leider nur bestätigt, auch wenn die gute Frau von sehr vielen ausgebuht worden ist. Vielleicht sollte man ihr nochmal darlegen, daß es doch einen Unterschied gibt zwischen Privatschule und Schulen mit privater Trägerschaft. – Aber die Zeitung hat es ja auch noch nicht kapiert.

MOZ vom 28.10.2012 18:40 UHR
Zwei Grundschulen unter einem Dach (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1048966)

Meine Meinung und mein Gefühl: Warum nur mit dem Träger keiner so richtig wirklich sprach? Denn so von Hoffbauer: “…hätte man uns gefragt, hätten wir auch zwei oder dreizügig fahren können.” Hätte – denn da die Stadt nicht fragte, nahm man bei Hoffbauer an, daß es keinen dringenden Bedarf an Erstklassenplätzle gäbe. Und da Hoffbauer erst zwei oder dreizügig fahren will, wenn alles saniert ist, war hier der Kreis geschlossen. Super. Aber auch wenn: die Schule mit den vor Jahren letztmalig geprüften Branschutzeinrichtungen hätte auch dann eine Revision benötigt und nicht erst jetzt, und die Dächer unterm Dach wären nicht dichter geworden und das Wasser im Keller wäre auch nicht verebbt. Selbst das Wasser in vielen Waschbecken, welches kein Trinkwasser ist (!) wäre nicht trinkbarer geworden.

Gut aber, daß man die Schulen in freier Trägerschaft wie, die auch die Evengelische Grundschule in Bernau so prima im Land Brandenburg unterstützt, so daß die Eltern nun noch mehr Schulgeld zahlen dürfen.

MOZ vom 16.11.2012 23:35 UHR
Eltern haben die Wahl (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1057647)

Meine Meinung und mein Gefühl: Haben sie nicht. Es gibt nur die Wahl zwischen staatlicher Zwangsschule oder Schule in freier Trägerschaft oder einer nicht in Bernau existierenden Privatschule.

MOZ 27.09.2010 19:51 UHR
Eltern können nicht mehr wählen (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/260728)

Meine Meinung und mein Gefühl: Hier stand mindestens schon fest, daß es mehr Kinder geben wird. Eigentlich ja schon, wenn sie in Bernau gemeldet sind – was kommt da 2012 oder 2013 so überraschend? Wenn sechs (6) Jahre vor der Einschulung 100 Kinder geboren werden und eine Zuwanderung von 5 Kinder pro Jahr zu erwarten ist mit Kindnern, die 2006 geboren worden sind – so könnte ich zumindest wohl auch ohne Grundschulabschluß diese Zahlen zusammenziehen und hätte eine ungefähre Zahl der Kinder, die in 6 Jahren zur Schule kommen – oder? Auch wenn das nur Beispielzahlen sind – ich verstehe diese ganz Kurzfristigkeit nicht. Genau dann hätte man eine Schule planen müssen. Das sind Ereignisse, die jedes Jahr Zahlen hervorbringen, und Jahre später Ergebnisse fordern. Da gibt es die jährliche Widervorlage.

Was mich aber viel mehr ärgert (so richtig ärgert) ist, daß garantiert schon heute jeder weiß in dieser SVV der Stadt Bernau, daß wir eine feste Zahl neuer Schüler haben mit einem Kapazitätsengpaß in den ersten Klassen und jeder nur an das Problem in den nächsten 2 1/2 Monaten denkt, wie man die Kids nur schnell, egal wie unterbringt, um sich nicht zu blamieren… – Da wird in einigen Jahren wohl die Überraschung um so größer sein, wenn eine Frau Timmermann wieder ihre von garantiert einem Referenten ausgearbeiteten Powerpoint-Folien schnell blätternd und hakelnd abliest… von wegen die Gymnasien sind völlig überlastet und ein neues muß her…

Mich ärgert das maßlos.

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Berlin das Stadtschloß – Bernau das Mühlentor

Nachdem die Stadtbauern nicht mehr so richtig gescheit ihre vollen Heuwagen durchs Tor bekamen, machten sie sich vernünftiger Weise den Abbruch des nicht mehr wirklich benötigten Stadttores zur Aufgabe. Was man nicht mehr benötigt, kann weg. Also Klamotten (mit Löchern) – weg. Alter Schrank (zu klein) – weg. Drei Fahrräder (für 2 Personen) – weg. Tapete (vergilbt) – weg. Schutztore (zu schmal und ohne passende Feinde) – weg.

Soweit also vernünftig, weil sonst müßte man ja was pflegen, warten, reparieren und auch Mittel vorhalten für was, was man garnicht benötigt. Soweit hatten die Bürger nachgedacht und das einzig Wahre getroffen. Damals. Nun aber wird das Stadttor wieder aufgebaut und steht schon bis auf die Umpflasterung. Bin ja gespannt, wer es pflegt, wer die Schmierereien der Kids wegmacht, wer den Strom bezahlt, wer die Schilder aufstellt (ist ja eh alles verschildat in Bernau). Bin da echt gespannt. Habe schon gehört, daß wenn man durch ein Tor in eine Stadt reinfährt, es sich besser reinfährt wie raus. Würde mich nicht wundern, wenn man die Einbahnstraße deswegen noch umdrehen würde und mit ihr die Ampelverschaltung an der Europa-Kreuzung. Weiß immer noch nicht – flossen dafür nun öffentliche Gelder oder nicht? Spenden sind ja das Eine. Nur wer dafür öffentliche Gelder bewilligt hätte, müßte an den Pranger bevor er in der Waschspüle gesenkt würde.

Stimmt ja. Deswegen hatte man sich ja beeilt die Waschspüle zuzuschütten um ein besonders gut ausgelastetes Parkhaus aufzustellen für die nächsten Jahre bevor wir die Spüle wieder rausgraben und die Panke durch die Stadt fließen lassen.

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Fluppenkauf beim Zigarettenhändler Deines Vertrauens in Bernau

Jeden Tag, wenn ich mich am Morgen zur Arbeit schleiche, steht er da. Egal ob es regnet oder der Wind durch die Straßen fegt: er steht da. Auf ihn ist scheinbar immer Verlaß. Und wenn ich ihn dann mal nicht entdecke und mir schon denke, daß er wohl krank ist (was bei diesem widrigen Arbeitsplatz kein Wunder wäre), so steht er hinter der nächsten Straßenecke und ist da.

Er, der nie seinen Beutel dabei hat, weil er ihn immer wieder aufs Neuste versteckt. Er, der scheinbar eine Handy-Flat hat, weil er viel telefoniert. Er, der selber nikotinsüchtig ist. – Er ist der Zigarettenhändler des Vertrauens in Bernau. Kurz und knapp sagen die Leute ihre Wünsche. Oftmals scheint er schon zu ahnen, weil es sich oftmals eben auch um seine Stammkunden handelt, was seine werte Kundschaft wünscht. Es scheint fast so, daß er selbst von den Augen oder den Lippen ablesen kann.

Nein. Bewundern tu ich ihn nicht um seinen Job. Würde ich einen Laden haben in Bernau – er wär garnicht so ein schlechter Mitarbeiter wegen seine wirklichen Zuverlässigkeit und seinen wenigen Krankheitstagen. Sicherlich mag er ja ein, zwei Mal einen Eintrag haben in seiner Polizeiakte, aber viel kann es ja nicht sein.

Der Zigarettenkauf in Bernau scheint bei einem Straßenhändler von Mongolenkippen alles andere als Illegal zu sein. Ich behaupte mal, daß es gar kein Interesse seitens Zoll oder Polizei gibt diesen Handel zu unterbinden. Vielleicht sind die Verfolgungsorgane ja auch angehalten das weiter so schön wie all die Jahre zu dulden? Ich denke mal so: wenn es viele Leute gibt, die keine Kohle für Fluppen haben, dann sind es Leute, denen es finanziell wohl nicht so gut geht. Ich meine mal, weil es dann auch Leute aus der sozialen Unterschicht sind und diese Gruppe der Menschen wohl am größten ist, würde hier revolutionärer Sprengstoff entstehen, wenn man diesen Leuten den Kippenhändler kidnapt und ihnen somit ihre Beruhigungsgrundlage entzieht…

Ich verstehe nicht, wieso ein Ordnungsamtsmitarbeiter fröhlich seine Parksünder “rechtens” abzockt und neben ihm ganz lustig eine Straftat begangen wird. Aber alles okay soweit in Bernau… Ach so: Ja, ich rauche derzeit wieder und NEIN ich kaufe aus Prinzip nicht bei Straßenhändlern.

Zumal sich da auch die Frage stellt, warum, wenn man schon den Zigarettenhandel nicht unterbinden möchte (anderes glaub ich nicht als “möchte”), werden nicht die Käufer bestraft? Soweit ich da informiert bin, sollte doch auch der Kauf von illegal importierten Glimmstengeln strafbar sein? Alles unbegreiflich. Ich verstehe das grad mal nicht. Es kann ja auch ein Personalmangel sein bei den behörden (laufen ja genug rum, die keinen Job haben). Und daß man vor den Bundestagswahlen…. Nein, also da das ja schon viele Jahre ein IST-Zustand ist, ist die bevorstehende Bundestagswahl wohl auch kein Argument den Zigarettenhandel zu unterbinden. Selten genug wird zwar mal ein Kontröllchen vorgenommen, doch das war es dann immer auch (vielleicht so einmal fürs Jahr mit gleichzeitiger Berichterstattung in den wochenendlichen Wurstblättern)…
Schön ist anders. Bei einer Minute über der Parkdauer ist die Stadt Bernau schneller (und muß auch nicht viel machen)…

Armes, armes Deutschland Du.

Achso: mein erster Treffer bei Google war der grad: http://www.zoll.de/S … D35A9FB86A?nn=192692. Scheint also nichts genützt zu haben. Bei einer regelmäßigen Beschäftigung der Angeklagten mit einem festen Einkommen und einem gefestigtem sozialen Umfeld…

Alles nur meine Meinung – wird ja erlaubt sein, oder?

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