Über mich

Meiner einer

Meiner einer

Ich heiße Oliver Julian und das ist mein Blog.

Ich habe eine liebe nette Frau und zwei quirlige Jungs. Eigentliches Hobby ist meine kleine Familie und auf diese bin ich natürlich stolz (wer hätte es gedacht bei uns vier Nasen).

Wir wohnen in Bernau, arbeiten aber nicht im Ort. Lediglich die zwei Jungs gehen hier zur Schule, haben hier ihre Freunde und ihre Hobbies.

Wenn ich dann mal etwas Freizeit habe, dann habe ich einen Paddeluntersatz, einen Fotoapparat und ein, zwei GPS-fähige Geräte, Raspberry Pi und Ardunino, mit denen ich so allerhand anstellen kann. Mit Lötkolben, Schraubenzieher und Bohrmaschine kenn ich mich auch aus – wäre gelacht, wenn nicht. Mein aktuelles Projekt ist derzeit der Neubau eines Paddelbootes mit einem Holz/Alu-Gerüst. Ursprüngliche Grundlage war ein WEZ80 von Pouch. Gefühlt wird es eine Mehrjahresbaustelle sein. Immer mal ein Stündchen hier und ein Stündchen da, aber es nimmt Gestalt an.

Künstlerisch bin ich absolut unbegabt. Ich mag aber gern Musik hören und diese querbeet und ab und zu und im ganz Speziellen was lautes, was gewaltiges und elektronisches. Gern sowas wie Tyske Ludder, Wumpsut, Ministry, Nitzer Ebb… – alles was mit schwarzer Seele. Somit bleibt nur die Frage, ob ich auch lese und diese Frage kann ich absolut bejahen. Ich mag skandinavische Krimis und diese verschlinge ich förmlich zum Leidwesen meiner Geldbörse.

Wenn Zeit ist, sind wir unterwegs. Wir machen viele Ausflüge, fahren in diverse Tierparks, Museen und was auch immer. Ab und an (viel zu selten) gehts auch mal aufs Wasser zum Paddeln und gern auch Angeln (die Jungs lieben das). Arbeitsbedingt haben wir immer nur das Wochenende für uns gemeinsam – daher ist das Wochenende für uns recht wertvoll.

Meine Arbeit? Arbeit habe ich auch (noch): in einer etwas größeren Firma und mitten in der Hauptstadt. Was für eine neugierige Frage.
„…na der macht doch was mit Computer“ würde Oma sagen – und da hätte sie nicht ganz unrecht. Es stimmt. Er macht was mit Computer, speziell welche mit einem Apfel drauf, er macht auch was mit Handys (wie sie nur in Deutschland so heißen) und er kümmert sich auch noch um die Drucker. – Immer gut, wenn der Laden brummt, wenn er brummt.

Seit Anfang 2015 hat mich die Firma, in welcher ich über 15 Jahre angestellt war, sang und klanglos (ohne Widerstand gegenüber dem Großkonzern darüber) abgestoßen an einen anderen Konzern. Nun sparte sie (die alte Firma GanzGelb) und ich bin bei GroßBlau reingestolpert.

Es tat sehr weh nach so langer Zeit. Eigentlich aber auch wieder nicht, denn es war dem Unternehmen lediglich ein Sträußchen wert nach 15 Jahren und dann, danach zum Dank oder Abschied kam übrigens am letzten Tag nichtmal einer der vielen GF´s vorbei. Ist schon derb gewesen an diesem Tag. Und auch sonst war, nach so langer Zeit, so sehr Vieles weg, was mich damals echt reizte in dieser damals noch inhabergeführten Werbeagentur anzufangen. Aus Haßliebe wurde gefühltes Chaos, Ungewißheit, viel Bedenken und das Spielballnichtseinwollen zur täglichen Hauptsorge. Mein alter Arbeitgeber wurde nun mein Kunde, mein neuer Arbeitgeber schien auch nicht zu wissen, wo er hin will. Dafür erwartet mich aber hoffentlich nach einiger Zeit wieder Stabilität und endlich auch mal wieder etwas Perspektive. Definition von „nach einiger Zeit“ steht aber noch aus. Statt irgendetwas besser werden zu lassen, gab es schlußendlich nach einem Jahr vereinbarter Stillhaltezeit bei IBM eine angekündigte Kündigung. Ein Arbeitszeugnis wird mir aber trotz mehrmaligem Anmahnens nicht ausgestellt, meine für´s Sabbatical angesparten, weit über 100 Überstunden, werden mir auch nicht bestätigt und meine Jobrolle ist nun die eines Berufsanfängers nach 17 Jahren in der IT. IBM hatte ich mir anders vorgestellt. Ich bin maßlos enttäuscht.

Nun ist der Spruch (wie Oma auch immer sagte) „…sei zufrieden, daß Du Arbeit hast, mein Junge“- also auch nicht mehr ganz so hilfreich. Die ersten Bewerbungen scheinen aber gut anzukommen und es gibt sogar aktive Anfragen. Das Glas ist also noch fast voll. Hurra!

Mit etwas Glück, werde ich dann wieder einen Arbeitgeber finden, wo ich stolz meinen Jungs sagen kann: „Schaut mal: dort arbeitet der Papa!“

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