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Na wenn ich schonmal beim Aufräumen bin, so ist es gerade heute ein prima Tag seinen Twitter-Account zu löschen. Gesagt – getan. Nur Schmarotzer, die ich nicht kenne, brauch ich nicht. Alles überbewertet.

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Tagestour Rhin zwischen Zermützelsee und Möllensee

Hier eine Tour zum Nachpaddeln: Start und Ziel liegen nördlich bei Zermützel an der Fristow-Brücke. Die Anfahrt erfolgt idealer Weise über Alt Ruppin. Von dort aus fährt man Richtung Krangen und durch diesen Ort weiter bach Zermützel. Ein wenig durch den Ort durch findet man eine nach rechts abzwigende Straße nach Fristow. Dieser folgt man bis zur Brücke. Hier kann man sein Boot entladen und das Auto abstellen

Entstanden ist der Rhin während der letzten Eiszeit. Er entspringt in den Eichholzbergen bei Wallitz, einem kleinen Dorf in der Nähe von Rheinsberg. Nach ungefähr 115 km mündet er in die Havel. Auf eben diesem Rhin kann man super paddeln.

Zwischen Rheinsberg und Zippelsförde gibt es eine Strecke, die leider nur für Kajak-Fahrer und auch nur befristet befahrbar ist. Diese Strecke kommt mal wieder nicht für Kanus in Frage. Ideal wäre es ein Verbot für die Massenbefahrung auszusprechen – aber da scheint jetzt so viel Tourismus dran zu hängen, daß dies wohl nicht mehr so schnell passieren wird und der Fluß bis zur Totalsperrung runtergwirtschaftet wird (jede Wette).

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Ich schlage mal eine Kanutour vor, welche an der Fristow-Brücke beginnt. Ab hier paddelt man den Fluß aufwärts (geringe Strömung nur) und landet nur nach wenigen Metern im Amazonas. Die Krokodile fehlen? Bei gutem Wetter und am Wochenende schlängeln sich dafür viele Paddelboote hier lang. Nach und nach rückt der beidseitige Wald Kilometer für Kilometer dichter an den Fluß. Hinter einer Biegung links gibt es eine prima Ablage für eine Notübernachtung (merken) – bei gutem Wetter (so wie bei uns) gehts weiter bis zum Abzweig nach Lindow (rechts) von vorn kommt der Rhin. Hier grad noch breit, wird er schnell zusehends schmaler und einem Wanderfluß ähnlicher. Bis zum ersten Wehr darf er gegen den Strom befahren werden. Zu zweit schafft man im Kanu auch 3 km/h.

Erstes Ziel unserer Tagestour ist das Wehr in Zippelsförde. Hier kann man versuchen das Boot rauszuziehen oder rund 100m vor dem Wehr anzulanden. Wenn man dann zum Wehr kommt und links über die Brücke läuft, kommt fast schon beim Fischer auf dem Hof raus. Hier ist meines Wissens nach täglich geöffnet (alleine schon des Geschäftes wegen der Angelteiche). Hier bekommt man frischen Fisch auch geräuchert oder im Brötchen. Lecker. Nebenbei kann man draußen den Fischern bei der Arbeit zuschauen. Es gab Forellen, fette Karpfen und sogar Störe zu bewundern. Auf der anderen Straßenseite (gegenüber dem Fischer) finden Angler die Angelteiche. Nichts für uns, die noch weiter wollen.

Gut gestärkt geht es in Null Komma Nichts den Rhin abwärts bis zum Abzweig. Nun fahren wir links rum Richtung Lindow. Vorbei an der ehemaligen Heuwiesenbrücke, entlang ein paar Erholungsgrundstücken, unter der Straßenbrücke Zippelsförde durch… Nach gut einem Kilometer noch kommt man auf dem Möllensee raus. Rechts entlang fand sich für uns ein Plätzchen zum Verweilen, Baden und Kaffeepausemachen. Frisch gestärkt drehten wir noch eine Runde (an der Einfahrt zum Gudelacksee entlang). Unser Ziel sollte der nördliche Teil des Möllensees sein. Mit etwas Vorsicht kann man sich durchs Schilf tasten und gelangt zu einem herrlichen Biotop abseits der durchfahrenden Motorboote, die den Möllensee nur queren. Genau an unserem Tag saß rechts neben dem Eingang Frau Schwan und brütete noch. Ein, zwei Wochen später und wir hätten uns durchgekämpft. Wir ließen den weißen Vogel brüten und fuhren langsam dem Rückweg entgegen.

Auf dem Rückweg fielen uns erst so richtig die Burgen der Biber auf. Die größte und schönste lag rechts gut 300m vor der Straßenbrücke Zippelkförde. Man konnte richtig gut erkennen, wo die Wege der Nager sind, wo sie sich ins Wasser gleiten lassen. Diese Burgen sind dann auch noch groß. Richtig groß. Auf dem Rückweg fuhren wir an gezählten sechs weiteren Biberbehausungen vorbei. Wir verstanden garnicht, warum wir auf dem Hinweg so blind waren.

Die Rückfahrt ging dann schon wieder viel zu schnell. So einen Ausflug (er war 19km lang) könnte man nochmal später ins Auge fassen. Hoffen wir nur, daß das Wetter bei der Nächsten Tour auch wieder mitspielt.

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In der Rolltreppe hängen geblieben

Da stehe ich bis zur finalen Ankunft auf meiner Rolltreppe, da zerrt es am Schuh, macht knaaaap und der Schnürsenkel ist hinüber. Frag mich, wer für den Schaden aufkommt. Zumal ich echt nicht weiß, wo auf so einem Bahnhof wie den Berliner Hauptbahnhof eine echte Aufsicht zu finden ist. Mit Stahlseilen an den Schuhen hätte es mir bestimmt den Fuß abgetrennt. Gut, daß es Textilsenkel waren.

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