Pegel der Ucker Online

Vergiß, wenn alles schön und rosig ist. Gut, daß ich mich nochmal schlau gemacht hab. Die Informationen sind spärlich: der Pegel in Prenzlau an der Ucker mit nichtmal 40cm am Unterpegel reicht nie und nimmer für eine Befahrung. Die einzige Info im Web mit Zahlen sprach von einer sinnigen Befahrung erst ab 60cm am UP. Hmmmm. Was nun tun?

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Wem glauben, wenn man keine Auswahl hat zum Dran Glauben? Pegel Online ist ganz nett, nur leider nicht für unseren Fahrtenbereich zu gebrauchen, obwohl es auch an der Ucker Hochwasser zu geben scheint den Infos aus dem Web zu Folge.

Das hier geht also garnicht (aber brauchbar für später vielleicht): http://www.pegelonline.wsv.de.

Also Google befragen und das hier finden (Hydrologische Daten von Brandenburger Flussgebieten): http://www.mugv.bran … php/lbm1.c.213384.de. Die Seiten gehören dem “LandesUmwelt / VerbraucherInformationssystem Brandenburg (LUIS-BB)”. Mal sehen, wie lange das so gut dargestellt bleibt für die Öffentlichkeit.

Und dort dann jedenfalls die “Oder” auswählen und dort unter “Meldepegel des deutschen Einzugsgebietes” und dort gibt es aktuelle Werte. Hier folgend für Prenzlau und die Ucker: http://www.luis.bran … ult.aspx?pgnr=491200. Da wir 60cm für eine Befahrung benötigen und wir heut (54cm) schon wieder zu gestern (58cm) fallenden Wasserstand haben, haben wir wohl in einer Woche ein Problem, wenn es in Prenzlau nicht weiterschüttet!!! So ein Mist also…

Na mal schauen – die Hoffnung stirbt zuletzt, denn 1,5km mit dem Boot durch Prenzlau ziehen will ich nur ungern…

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Mein erstes Probepacken

Wau. Probepacken. Das erste mit unserem, diesen Boot. Bin ja immernoch gedanklich mit meinem Seegelboot auf Tourenstart, doch das täuscht sehr. So ein Segelboot hat Stauraum. Ein Canoe hat das nicht. Und genau das ist das wirklich andere. Dazu kommt noch, daß ich für zwei Personen packe.

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 Ich bin genügsam und kann mich vorsehen mit meinen Sachen, so daß sie sauber und trocken bleiben können, wenn sie es müssen. Ich muß auf niemanden hören, der mehr Erfahrung hat als ich oder von dem ich mir was abgucken bzw. was lernen kann. Außerdem bin ich mit einem (Segel)Boot samt Sachen umgekippt und hasse deswegen aus Erfahrung heraus schon nasse Schlafsäcke. Schwimmen kann ich übrigens auch…

Das waren eben die Grundüberlegungen zu meinem Packen am gestrigen Tag zwischen dem einen und dem anderen Regenschauer. Bin schon ein wenig skeptisch auf unsere übernächste Fahrt mit unserem Canoe. Vier Leute samt Gepäck ist dann die Grenze. Garantiert.

Ob die Lage der Ausrüstungsgegenstände optimal in Sachen Gewichtsverteilung ist, wird sich zeigen. Paul wird vorn sitzen. Er ist der Vorsitzende. Mit oder ohne Brett wird sich zeigen ich sage mal die Variante ohne Brett voraus. Mittig hat sich nach paarmaligem Rein und Raus die Kombinaton bewährt mit links/rechts die zwei fetten Packsäcke, darüber in die Mitte eingesetzt der Bootswagen – in der Mitte in der Rille über den Packsäcken die Tonne (nein, sie steht nicht erdig). Den ganzen Pack kann man hervorragend fixieren mit Gepäckspinnengummis (Abbildung ersichtlich) und ist somit super schnell beim Kentern gelöst. Die Packsäcke enthalten alles, was wirklich trocken sein muß. Die Tonne wird Lebensmittel und Geld, Papiere und Tablet-PC enthalten. Das Handy hat eine Handyhalterung am Hintersitz spendiert bekommen und muß ja, da sowieso kaum jemand anruft und was vernünftiges will, nur GPS empfangen und GPS tracken. Hinten das Sitzbrett bleibt erstmal drin, auch wenn ich lieber kniend paddel. Und dahinter stecken (oh was vermisse ich den Stauraum aus meinem Segelboot) Zelt, ein großes Tarp, Klappspaten, Kocher und Brennstoff (und bei diesem Wetter wohl auch Heizmaterial).

Es fehlen somit die mittigen Sitzbänke. Wenn Jenny Freitag oder Sonnabend zu uns stößt, kommt Paul zwischen mir und dem Pack in die Mitte. Platz wär noch da. Ungenutzt derzeit der eh schon lütte Bugstauraum. Jup. Ein Kind fehlt. Der große Bengel ist in Norwegen und wird dann wohl im Oktober dabei sein.

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Prenzlau – ein Blick auf die Ucker

Heute haben wir Prenzlau besucht. Der Pegel der Ucker lag bei 40cm im Oberlauf. Das sah verdammt wenig aus, soll aber reichen, wie ich mir erlesen habe – sollten die Steine in der Ucker beim Einsatzort rausschauen, soll es erst kritisch werden. Ich finde die Bilder aber schon krass. Zumal wir tiefgang haben werden, auch wenn wir nur Vater und ein Sohn sein werden. Zusätzlich haben wir eh schon Spaß: ab Unteruckersee werden uns 250m Landweg erwarten, denn die ins Stadtzentrum führende Straße wird samt Brücke erneuert…

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Betrachtung von draußen: Facebook

So. Meine liebe Frau ist nun auch überzeugt und hat nach mir ihre Facebook-Mitgliedschaft gekündigt. Und ich muß sagen: gut so!

Mich tut dieser Artikel sogar noch in meiner Meinung bestärken: [http://www.spiegel.d … echern-a-842089.html]

Und viel sagen immer: “…ich schick es Dir in Facebook” oder “…Du bist doch in Facebook”

Und dann: “Wie? Du aus Facebook raus? Gerade Du? Das hätte ich nicht gedacht!”

Und dann: “Na überlegt hatte ich auch schon, aber die anderen sind doch auch bei Facebook. Alle meine Freunde…” etc.

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