Ein Falt-Hobo und ein Steck-Hobo

Grad entdeckt und für ganz interessant empfunden: dieser Falt-Hobo aus den USA (hier ein deutscher Händler):
http://www.bushcraft-essentials.com
Echt nett. Videos sind auch nett. Frage mich nur, wie das Teil sich noch klappen läßt nach 100x Feuermachen. Hmmmmmm… Egal erstmal. Sollt man sich mal merken. Eine Feuerbox oder ein Ofen fürs Zelt, aber für unter die Persenning im Boot (wenn es kalt ist und man allein fährt) ist es nicht.

Na das war der eine – hier kommt aber noch ein anderer:

Das Teil nun nennt sich “HUFIX – der alternative Holzkocher”. Infos dazu gibt es hier: http://www.hufix.de/.

Das Teil kommt etwa 50 Euronen und sein Erdenker hat genau das beschrieben, was ich beim ersten Hobo als Problemzone sehe: die Scharniere. Darum wurden hier die Scharniere weggelassen. Anbei gibt es auch noch einen Beutel – auch nett. Hätte ich doch glatt zu unserer Saale-Tour dort abholen können 😉

Dann gibt es da ja noch: den Taku, Skeena und Alsek. Alle nett und auch schön edel aussehend. Vom Preis her das doppelte. Aber: es ist zumindest von hier aus zu sehen: handarbeit. Und dafür machen die Teile was her! Es gibt ein Modell zum Klappen, eines zum Stecken und ein fertig rundes. http://metallideen.de/?seite=34

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Wieder zurück aus Thüringen von der Saale

[[image file="takatango/2012saale/ende_auf_der_saale.jpg" align="left" ]] Nun also sind wir wieder zurück aus Thüringen (wo das ist?). Ein paar Tage paddeln auf der Saale waren sehr schön. Die Nächte bei bis zu 4°C hatten wir im Zelt verbracht. Der Morgen war dann dementsprechend temperiert. Die letzten Übernachtungen waren dann wieder mit Dach, Heizung und warmer Dusche begleitet.

Nee. Also im großen und ganzen hätten wir noch ein paar Tage mehr gepaddelt, wäre denn das Wetter noch so geblieben und hätte unserer Bootswagen nicht die Grätsche gemacht. Klamotten trocknen bei nassem Wetter geht nicht wirklich. Da kommt dann doch Vernunft zum Vorschein.

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Zur Saale sei zu sagen, daß wir die ganzen Tage ganz allein auf dem Fluß waren, die Saale recht angenehm zu befahren war bis auf die paar Stellen, wo man mitten im Fluß aussteigen und schieben muß, weil´s Wasser nicht richtig reicht, obwohl es wohl mehr als üblich war. So bis über 25 km am Tag (also ganz ruhig angegangen) haben wir im Nachhinein verbuchen können. Ebenso Geschwindigkeiten von 12 km/h Spitze in Stromschnellen. Es gibt ein touritisches Leitsystem namens “Blaues Band”, dem folgend findet man auch Stellen zum mehr oder wenig offiziellem Nächtigen. Das Blaue Band scheint ein recht nettes System, auch die Prospekte dazu mit Karten und Tips etc. waren ganz in Ordnung. Einziges fettes Minus: mit einem großen, langen, schweren Familien-Canoe gehen die meisten Umtragenstellen schwer zu Umtragen. Das System mag gehen bei Kajak oder Kleinen Kanus, aber dann funktioniert hier was nicht mehr. Zum Beispiel das Wehr in Jena-Paradies (dort mitten in der City am Bahnhof) soll mir mal jemand zeigen, wie das gehen soll!! 10 Meter Abhang mit 45° Böschung nach unten. Da mußten wir mal wieder erfinderisch sein… Teils hat man ja Holzrutschen gehabt an ein paar Wehre. Das war dann angenehm….

Ich stell mal die Frage an uns in den Raum, ob wir die Saale ab unserem Endpunkt weiterfahren werden. Zu viel ist noch ungesehen. Vielleicht 2013? Oder 2014? Ideal und so echt noch nicht erlebet ist die ständige Begleitung der Bahn und somit ein immer mitexistierender Plan B, so daß man immer das Auto nachholen kann, was den Fluß recht attraktiv macht für uns. Mal sehen….

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