Apples neues, tolles "Fotos" bzw. "Photos" (vormals iPhoto)

Apple und seine neue App namens Bilder kann im Übrigen kein Geotagging mehr. Also anzeigen der Ortsdaten geht, aber kein manuelles geotaggen. Somit ist nun Schluß mit lustig. Apple hat mir also eine voll vor´m Latz geknallt. Erst bieten sie es an und bewerben und machen und tun und nun hat man sich drauf eingeschossen und schwups ziehen sie einem die Füße weg! Das finde ich nicht nur unschön, daß ist gelinde gesagt Scheiße!

Wenn doch nur mein Top-Tool weiterentwickelt werden würde <bin ganz geknickt>. Weiß ja auch nicht. Ich habe in den letzten Jahren keine Lösung gefunden, welche annähernd so gut ist wie mein geliebtes JetPhoto Studio. Auch wenn ich die Pro-Version habe, so würde ich mich schon mit der Light-Variante zufrieden geben…. ach menno…. Habe schon so viel probiert und nichts gefunden. Zumal ganz viele Programme mit Datenbanken im Hintergrund arbeiten, was ich echt nicht will…

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Mal anders: ein Bootsbau aus Pappe

Heute schicke ich mal ein paar Bilder von einem anderen Projekt, dem Projekt Wikingerschiff, in die Welt. Entstanden ist es im Rahmen eines Schulprojektes meines großen Sohnes.

Google hat in seiner dicken Bibliothek ein Buch von 1906 gehabt mit einem Plan eines Wikingerschiffes. Im Projekt Gutenberg fand ich es nochmals. Es ist dieses hier: ANCIENT AND MODERN SHIPS. PART I. WOODEN SAILING-SHIPS. von SIR GEORGE C. V. HOLMES

Der Plan und das Buch beschreiben ein Schiff, welches 1880 in Gogstad, in der Nähe von Sandefjord, am Eingang des Fjords von Christiania, gefunden worden ist.

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Den Plan habe ich so vergrößert, daß ich ihn auf 6 A4-Seiten ausdrucken und zu einer großen Seite zusammenkleben konnte.

Aus dem Buch habe ich dann diese Informationen übernommen:

Länge: 77 Fuß 11 Zoll.
Breite: 16 Fuß. 7 Zoll
Tiefe, von der Oberkante des Kiels bis Dollbord, 5 Fuß 9 Zoll
11 Spanten
in der Regel 16 Planken auf jeder Seite mit 8 bis 24 Fuß Länge

Die Planken ganz oben wurden bereits zu dieser Zeit schon mit Eisennieten vernietet!!! Alle 6 bis 8 Zoll eine Niete. Die vorletzte Plankenreihe ist durchbohrt mit 16 Löchern zu  4 Zoll Durchmesser je Schiffsseite. – für die Ruder?!

Diese Werte hat mein Sohn dann vom imperialen System in das dezimale System umgerechnet. Diesen Wert hatten wir dann in eine Verhältnisgleichung gesetzt, um den Maßstab unseres Bootes herauszubekommen. Und wir kamen ziemlich genau auf 1:25.

Die Zahlenwerte maßen wir dann auch noch auf dem Plan nach (sicher ist sicher) und es stimmte im Groben und Ganzen.

Den Riß der Spanten hat mein Sohn dann auf Pappe übertragen, ich hab es ausgeschnitten und wir haben die Spanten dann auf den Mittelbalken, unsere Gräte, nur noch aufgesteckt und festgeklebt. Ein paar Tage später wurde dann das Schiff noch beplankt. Im Kleinen so, wie wir es auch im Internet über die großen Wikingerschiffe nachlesen konnten.

Heute waren nun die letzten Planken an der Reihe.

Und das Grundgerüst steht.

Die Spanten und die Planken konnten wir nicht wirklich 1:25 nachbauen von der Dicke. Und ebenso schafften wir es nicht 16 Planken auf eine Seite unterzubringen. Der Riß ist es aber: Maßstab 1:25! Für unser Projekt war unser Baumaterial eben nicht wirklich ausgelegt. Aber unser Schiff wird ein super Modell in der Schule abgeben, welches bestimmt dortbleiben wird.

Ein wenig müssen wir aber noch dran arbeiten. 24 Ruder haben wir auch schon. Später mehr.

Hier nun unser Schiff im Rohbau – und eben aus Pappe und Klebstoff:

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Und wieder eine gute Stunde im Keller verbracht

Täterätäääää. Die ersten Winkel für den Süllrand sind fertig. Und ich weiß nun, wie ich sie anbauen werde. Anders, wie im original: ich werde die Winkel nicht direkt auf die Spanten und querdurch anschrauben. Ich werde die Winkel mit einem U-Profil befestigen. Es wird sowas wie eine Lasche werden, in welche ich dann den Winkel einschieben will. Das ist stabiler. Material ist genügend da. Außerdem ließen sich verschlissene Winkel einfacher austauschen.

Da ich nicht genau das Winkel-Profil bekommen hatte, was ursprünglich am Original verbaut war, habe ich mich nun entschlossen die Länge der Winkel erstmal so zu lassen. Damit fällt aber auch die Weiternutzung der alten Haut weg. Was solls? Ich kann freier bauen und das ist gut so. Der Süllrand ist also nun höher (kann nicht schaden) und ich kann den mittleren Spant doppeln, so daß das Boot im Groben rund 50 cm länger werden wird. Das würde garnicht sooo schlimm sein. Länge läuft und 5,50m lang ist edel – da bin ich mir sicher. Nur die Haut muß ich dann wohl selber anfertigen. Zeit ist aber da, auch, wenn ich richtig traurig werde bei dem tollen Paddelwetter dort draußen.

Bilder folgen nochmal im Baubericht.

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