Raspberry und Banane – Herausgeholt für den Herbst und Winter….

Es wird kühler draußen und die Sonne geht schneller unter. Damit beginnt langsam wieder die Bastelzeit bei mir.

Mein seit einem Jahr schnuckelig laufender RaspberryPi ist mal wieder abgelöst worden in den letzten Wochen durch den BananaPi als Server. Der Schnelligkeit wegen.

Die Banane bootet das System von der SD-Karte, der Rest liegt auf einer SSD, die über SATA direkt an der Banane hängt. Das ganze Gebilde ist ratzeputzeschnell und das nicht nur vom Gefühl her. Anfängliches Problem mit dem neuen Bootloader habe ich umgangen, indem ich einfach wieder den althergebrachten verwende. Es gibt einige maue Anleitungen (so wie hier: https://frank-mankel.de/12-bananian/158-bananian-auf-hdd-installieren), aber ich hab es nicht hinbekommen damit. Mit dem alten Bootloader gehts wenigstens.

Den Watchdog vom BananaPi habe ich zwar nicht zum laufen bekommen, dafür laufen aber zwei Scripte, die immer schauen, ob das Netz läuft und bestimmte Dateien erreichbar sind und dann ggf. Dienste oder den ganzen Rechner neu starten. Und genau so hängt der kleine chinesische Raspberry-Clone per DynDNS im Internet und mimt recht zuverlässig meine zweite Owncloud und meinen Traccarserver. <hurra>
BananaPi

Den freigewordenen RaspberryPi habe ich nun mit einer Webcam versehen und werde ihn über ein altes UMTS-Modem ins Internet stellen. Dann möchte ich das Teil im Garten aufstellen. Mal schauen, wie es klappt. Der Anfang ist gemacht worden, was garnicht so einfach war, denn die vorhandenen diversen Vodafone-UMTS-Sticks habe ich nicht nutzen können. Es haperte einfach an der Unterstützung seitens meines Linux und von sakis3g (http://www.sakis3g.com) – stattdessen nutze ich nun ein E220 von Huawei. Dieses Teil wählt sich super über sakis3g automatisch ins Netz der Netze. Die erste Hürde wäre schonmal genommen. Als zweite ist nun die Hürde zu bewältigen, die mir mein Provider Vodafone in den Weg gepackt hat. Das NAT von meinem Provider läßt mich nicht über das Internet auf den Raspberry zugreifen. Da muß ich wohl die Sperren umgehen. Ab heute kann ich mich also mit dem Tunneln beschäftigen… Wie das geht, habe ich auch schon entdeckt. Hier mal eine Anleitung von http://chriskrz.selfhost.bz/index.php/reverse-ssh-tunnel-schritt-fur-schritt/.

RaspberryPi

Nebenbei habe ich mal geschaut, wie ich die Bilder aus dem Garten bereitstellen kann. Die einizige Möglichkeit sehe ich nur über einen Sync über dropbox oder über owncloud. Das Syncen über die Dropbox bekomme ich grad nicht zum Laufen – warum auch soll alles gleich klappen? Manuell gehts mit der Dropbox, aber nicht automatisch im Hintergrund. Keine Ahnung, warum. Mit der Owncloud sieht es nicht anders aus. Anleitungen gibt es (z.B. hier https://www.ossramblings.com/headless-owncloud-linux-sync), aber Fehler auch und ich kann sie nicht entdecken. Das nervt grad. Also noch eine Aufgabe: entweder bald ans Laufen bekommen, oder aber noch nach einer weiteren Alternative zum Sync suchen. Viel Zeit ist nicht mehr, dann kommt das Gartenhaus und ich will den Aufbau mit Zeitraffer aufzeichnen.

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