Was mach denn nun das Boot?

„Was mach denn nun das Boot?“ – das habe ich die Zeit nun schon öfter gehört und dann noch sowas wie „ist still geworden bei Dir“…

Ja, liebe Leute, ich bin etwas ruhiger grad. Der Job und dessen Verlust ab 1.März nächsten Jahres frustrieren nur noch und es macht echt Mühe, denn was Neues muß  her – und das will diesmal gut gewählt werden.
Dann kommt da unser neuer Garten, der so einiges abverlangt und dann waren noch nebenbei Ferien und ein Urlaub in Schweden, der noch verdaut werden muß…

Ja, ich brauch noch etwas, aber ich meld mich bald wieder. Versprochen. Es ist grad nicht alles so einfach…

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Überraschendes Willkommen in der Gartensparte

Wir haben angefangen „Ab ins Beet“ zu mögen.Echt. Selten mal, aber wenn, dann haben wir diese Sendung im Privat-TV geschaut und haben uns auch entsprechend amüsiert.

Nun sind wir selber mitten in unserer eignen Soap gefangen mit unserem eigenen Garten.

Wir sind die letzten Tage immer wieder sehr herzlich und ehrlich begrüßt worden, von Leuten aus der Sparte, die wir bisher nichtmal vom Sehen kannten. Bisher kannten wir das so nicht. Fremdbegehungen durch den Nachbarn auch ein Tabu-Thema. Na ja. Ist halt so einiges anders. Wir haben das Gefühl herzlich willkommen zu sein.

Mit der Zeit hatten wir uns ja zum Abriß der bestehenden Bausubstanz und langsam für den Rückbau entschieden. Wohin aber mit dem Werkzeug? Ein Gerätehaus mußte her.  Also habe ich eins in der Bucht bei den Kleinanziegen gekauft – war neu knapp nur der halbe Preis zu den günstigsten Shops.

Aus 3 Stunden Aufbauzeit sind 1 1/2 Tage geworden. Die Chinesen haben es nicht so sehr mit lesbaren Anleitungen und der Importeur (Click24 bzw. Clic-Trade GmbH aus Köln) hatte trotz Anfragen keine Lust mit mir zu kommunizieren… Hmmm. Billig ist nicht immer günstig, aber nun steht er, unser Blechi. Kaufen würde ich ihn zu den Preisen aus dem Netz nicht  nochmal – ich bin geheilt.Blechi

 

 

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Gartenzeit? Gartenzeit!

Seit dem 1.6.2016 sind wir wieder zurück unter den Gartenbesitzern. Diesmal aber wirklich fast gleich um die Ecke, denn 3 Gehminuten kann man wohl kaum noch „weit weg“ nennen. 170m Luftlinie von Haus zu Haus ist echt was Feines.

Allerdings sind wir nun nicht mehr so frei, wie wir es bisher waren. Wir sind jetzt echte Kleingärtner im Sinne des Bundeskleingartengesetzes. Aber es ist uns nahezu egal. Bei den Pachtpreisen im Gegenzug ist uns die Unterwerfung dann eher zweitrangig. Wir wollen ja Obst und Gemüse anbauen – und das werden wir auch.

Bekommen haben wir den Garten über kleinanzeigen.ebay.de. Hier verkaufte jemand und wir konnten unabhängig der Warteliste nachrutschen als neuer Pächter. Mit Warteliste ständen wir wohl immernoch hinten an.1-kirschen

Mit dem neuen Garten kommt nun aber auch Arbeit auf uns zu. Es steht der Abriß der alten Hütte an und der Neubau eines neuen Hauses – nicht wirklich groß, eher mini, aber immerhin. Wir haben die Tage genutzt und uns mal umgeschaut auf dem riesigen Markt von Anbietern von Gartenhäusern und haben unsere engere Auswahl getroffen. Wir haben uns auf ein kleines Gartenhäuschen aus Estland eingeschossen. Der Hersteller Tene Kaubandus stellt bis zu 15000 Häuser pro Jahr her – er sollte Erfahrung in der Herstellung von Gartenhäusern haben. Nur mal schauen, wie wir es hierher bekommen.

Zum Thema Entsorgung einer alten Hütte – habe ich jetzt auch schon die ersten Erfahrungen sammeln können, was es uns kosten wird. Asbest entsorgen ist das eine (JA, ich haben mal wieder Asbest an der Backe – hurra) – Entsorgung von Dachpappe ist aber noch prickelnder.

Und einfach sich eine Firma zu nehmen, die eine Hütte schnell mal an einem halben Tag zurückbaut – da haben wir gemerkt, sind wir dann doch zu geizig, denn die Kohle kann ich auch in was anderes nettes investieren. Jede Schwiele wird demnächst zu unserem eigenen Stolz beitragen 🙂

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Namenstag? Namenstag. Namenstag!

1 1/2 Stunden und ganz in Ruhe

Bildschirmfoto 2016-04-20 um 13.28.20
Was so eine kleine Mittagspause doch hergibt… So könnte doch glatt der Schriftzug aussehen… Unterschiff Grau, Oberschiff Grün… Nur die Schriftfarbe fehlt mir noch – Weiss oder Hellblau wär als Planenrest vorrätig…

Während der Inspector Barnaby seinen Fall versucht zu lösen, knobelte ich heute mal an der Herstellung von zwei Schriftzügen. Die Idee kam mir heute in der Mittagspause…

Bis heute hatte ich eigentlich noch keinen Namen für das Boot. Tayoowwa ist eigentlich nur der Projektname. Leider ist der Name somit auch bisher immer noch offen gewesen. Okay. Nun nehme ich also den Projektnamen.

Der Schriftzug ist auf dem Mac entstanden. Benutzt habe ich Pixelmator zum Ausprobieren. Als alles schick genug war, habe ich die Datei in ein PDF exportiert, dann im Acrobat Reader geöffnet und als Plakat mit Schnittmarken gedruckt. Die Ausdrucke habe ich dann an den Schnittmarken beschnitten und als ein Band zusammengeklebt.

Das Klebeteil habe ich dann auf einem Stück alte Plane mit Klebestift geklebt – naturlich ausßerhalb meiner nachher benötigten Buchstaben 😉 – dann habe ich mit einem Skalpell die Buchstaben so ausgeschnitten, daß die Buchstaben erstmal noch verkettet sind, was das spätere Aufkleber in einer Reihe erleichtern müßte. – Was übrig belibt, ist eine Buchstabengirlande. Voila!

Die aufgeklebten Papierreste ließen sich super wieder abrubbeln, falls noch Reste vom Drumherum der Plane benötigt werden sollten…

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Ollis Spezialschrauben und Schrauben in die Versenkung

2 Stunden

Nun war mal wieder Sonnabend und das Wetter war schon wieder unter alle Kanone. Das macht so keinen Spaß! Ich wollte eigentlich mit voller Elan das Problem bei den Hörnern packen, denn zu viele fragten mich „Na, wie weit bist Du schon“ und ich redete mich die ganze Zeit mit dem zu kalten und zu feuchten Wetter raus. Das geht so echt nicht weiter. Irgendwann muß ich mal die Haut angehen!

Voller Frust – nicht nur deswegen, aber deswegen auch, machte ich mir eine schöne Zeit von 120 Minuten Kellerei.

Den großen Fehler die Spanten auch von der glatten Seite zu streichen, den habe ich fast schon überwunden.

Heute also habe ich die Top-Rohre, also die allerobersten, oder auch Decksbalken oder nennt sie wie auch immer, auf die finale Länge eingekürzt. Damit aber nicht genug. Ich habe ordentlich Schrauben versenkt.

Bei Spant 2 und 6 hatte ich die Senten oder Rohre oder wie auch immer mit Winkel befestigt. Damit kann man dann beim Aufbau das Vorderteil und das Hinterteil fest aufbauen, so daß kein Spanngurt das ganze als Gesamtheit mehr halten muß. Dies zu tun, gibt den beiden Teilen nun ungemein Stabilität. Es fühlt sich gut an.

Blöd war nur, daß die Schrauben nicht parallel zu den Rohren eingebaut werden können, da die Flügelmuttern sich sonst nicht mehr bewegen lassen, weil der Winkel und der Befestigungsniet im Weg sind – Konstruktionsbedingt und bedingt vom vorhandenen Material – pech gehabt. Bei den Rohren, die den Scheuerrand darstellen, habe ich das aber nicht hinbekommen mit dem schräg Einbauen. Leider. Ist aber so. Also habe ich die Flügel der Flügelmuttern gekürzt… Ich wollte eigentlich keine Spezial-Sachen, aber nun habe ich das Theater. Mmmpf.

6-schraubenversenkung
links gestutzt, rechts ungestutzt – hat je Seite mindestens 2mm Platz gebracht – Platz zum Bewegen der Muttern

2-schraubenversenkung3-schraubenversenkungUnd aus irgendweiner Idee heraus habe ich nun auch noch die Köpfe der Muttern versenkt. Nicht schön, aber selten – die Idee war gut, nur die Ausführung dann doch etwas unsauber. Zumindest funktioniert es und sooooo schlecht sieht es nichtmal aus.7-schraubenversenkung 1-schraubenversenkung 5-schraubenversenkung4-schraubenversenkung

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