GTS – GPS Tracking – Test 1

Nunja. Meine erster Testmonat ist fast verstrichen. Von diesem Monat habe ich mich zwei Wochen besudeln lassen von diversen Status-SMS von meinem Jointech.

Mit einem Smartphone oder Tablet als Empfänger der SMS mag ein Tracken ganz gut gehen. Zumindest könnte man sofort bei Erhalt der SMS nachschauen, wo sich der Tracker gerade befindet, da beide die URL in der SMS als URL auch erkennen und verlinken. Mit meinem simplen Handy ging das nicht. Leider. Das hätte ich besser gefunden.

Mein Abo über 600 SMS hat locker für die 2 Wochen gereicht. Alle paar Stunden eine SMS verschicken ist ausreichend für eine Lokalisierung eines lahmen Paddlers wie mich im Ausland
😉

Was nicht geht, ist, daß der Tracker die Tour mitschreibt. Er teilt leider nur einen Status mit. Entweder per SMS oder per TCP (das TCP teste ich demnächst).

An Windows 7 werde ich mich noch gewöhnen müssen. Um den Tracker zu konfigurieren benötigt man nämlich ein solches Betriebssystem. Während das MacOSX recht erschwinglich ist, kam meine Windows 7 Home Premium eine ganze Stange Geld bei Amazon. Absolut nicht zu verstehen sind die diversen verschienden Lizenzversionen. Bin da bis zum Schluß nicht durchgestiegen. Na was solls. Muß ich durch. Die Software für den Tracker ist schnell installiert. Die Bedienung ist nur mit Handbuch zu meistern, wenn man mehr will.

Download PDF

JT600 Jointech – ich tracke meinen Weg mal ganz anders.

jt600Man, man, man, man…

Geplant solls ja mal weit weg auf eine lange Tour gehen. Dabei stellte sich die Frage wie meine Liebsten zu Hause wissen sollen wo ich bin, wenn ich mich mal nicht melde oder melden kann.

Das war eine gute Frage für mich. Somit überlegte ich mir, daß es nicht schlecht wäre, mich einmal täglich zu melden “mir gehts gut, macht Euch keine Sorgen, ich bin gerade da und da.”.

Geht aber eigentlich auch anders: Olli schreibt online schön brav Tagebuch und gibt seine Position an.

Alles nicht so prickelnd.

Also loggt mein Handy die Strecke mit und schiebt sie per FTP alle paar Stunden auf einen Server und man schaut sich die Tour bei Google an.

Das ginge, benötigt aber Internet im Ausland und das auch noch als Flatrate.

Aber es fehlte noch was besonderes, obwohl Internet in der Republik Polen als 3-Monats-Flat recht günstig machbar wäre über eine polnische PrePaid-Karte und eine entsprechend gebuchte Option.

Was ich vorher schon sah, waren GSM-Tracker, welche ein GPS eingebaut haben und sich über ein stinknormales Handynetz ohne Internet oder dergleichen per SMS hin und wieder melden.

Also Google befragt und festgestellt: da war mein Problem wieder: die Stromversorgung unterwegs.

Vor ein paar Tagen hatte ich jedoch einen Tracker gefunden, dessen Akku gut über einen Monat und sogar noch viel länger aushält, weil er eine Solarzelle huckepack bei sich hat, die den Akku immer wieder etwas nachtankt – Ebay brachte das gute Teil zu Tage. Somit gab ich dann einen völlig unterwertigen Betrag ab und habe den Tracker dann komischer Weise (noch während andere die Fußball-WM schauten) ersteigert. Bingo!

Und nun ist das gute Teil da: ein JT600 von Jointech.

Nun habe ich mein Laptop auf Windows 7 umgestellt (grrrrr) und den Tracker eingerichtet.

Die Software ist so lala. Leider nicht ganz so selbsterklärend (ich hab da schon besseres gesehen), aber es geht. Der optionale Akkupack wurde wieder vom Markt genommen, so einer der Produktmanager. 3 Monate bei minimaler Aktivität sollte der Akku aber trotzdem halten.

Soweit alles schick. Ich hätte mir gewünscht, daß man die Trackingdaten noch speichern und später auslesen kann. Das geht aber leider nicht.

Was der Tracker aber macht: er verschickt zu bestimmten Zeiten eine oder in meinem Fall gleich einen Packen von 5 SMS der Position an eine vorher definierte Telefonnummer. Die Postionsangaben dabei sind supergenau – besser als mein Garmin sie ermittelte. – Keine Ahnung wie der das macht. Die GPS-Info kommt gleich als Link in der SMS mit zur Darstellung in GoogleMaps.

Und was er eigentlich nicht machen soll von mir aus gesehen, er aber trotzdem macht: wenn kein GPS verfügbar, schickt er die Zellinfo der eingebuchten GSM-Zelle in Form von Cell-Id und LAC statt GPS-Info per SMS raus. Sofern man dann noch weiß, in welchem Netz das Gerät eingebucht ist (wie man das wohl rausbekommt?), kann man bei OpenCellID sehen, wo sich das Gerät wenisgtens in etwa befindet.

Zwei Aufgaben habe ich mir nun gestellt:

1. einen RaspberryPi mit einem Trackingserver zu installieren und ihn über DynDNS ins Netz zu stellen, so daß ich die Trackingdaten per TCP übermittle

2. meine Postionsdaten in meine Webseite einzubauen

…mal schauen…

Download PDF