Telekom. Auch nicht besser.

Kaum schnuppert die Telekom meine Kündigung, kommt das Schreiben, daß alles besser werden wird mit der Telekom, denn IP wird die Lösung sein. Man benötigt nur noch eine Box für monatlich weitere 5 Euro. Das ist eine Box, die permanent an der Steckdose hängen muß. Immer. Das ist auch so eine Box, die man ab und an mal neu starten muß. Wenn sie nämlich hängt, dann bekommt man es nicht mit (kann einem ja dann keiner telefonisch mitteilen wenn sie hängt und das Handy bucht sich sowieso automatisch ins Mobilfunknetz bei Nichterreichbarkeit vom WLAN ein und killt mein mobiles Datenvolumen). Hurra. Alles wird besser und man kann sich 10 Telefone in der Wohnung verteilt aufstellen mit vielen zusätzlichen Nummern. Wahnsinn in Qualität, die über jedes bisherig verbalakustische Gesamtklangerlebnis hinausgeht (warum braucht man Telefon in HD – konnte mir nieman bisher wirklich erklären – damit die Warteschleifenmusik nur noch mehr Scheiße klingt?)

Der Schrei aber ist mit bis zu 16 MBit samt Kleingedrucktem.

Wer alle Monate mal im Telekom-Laden angefragt hat, der weiß, daß es sich sogar um maximalst sagenhafte bis zu 3,6 MBit handelt. Es wir beim einzigen Wichtigen eine Verbesserung von nahezu 0,0% geben – netto als auch brutto.

Ach ja. Das ist Wahnsinn, wie toll doch alles wird. Und somit auch gleich teurer. Monat für Monat nur 5 Euro. 60 Euro im Jahr. Und für Wechsel- und Vergleichsmuffel wie mich nach 10 Jahren sogar 600 Euro plus Kosten für den Strom der Box und plus Kosten für unbemerkte Nichterreichbarkeit.

Immerhin. Man wird.mich sowieso kündigen zum Ende der Vertragslaufzeit.

Ob es bis dahin Vodafone schafft das Netz zu flicken? Wetten werden angenommen, jedoch nur zu meinen Gunsten.

Keiner, der wettet?

Vodafone – Griff in die Kacke

Nach wochenlangem Fernsehnichtempfang über Kabel Deutschland, freute ich mich im Urlaub über spontane 7 GB Datenvolumen, die ich schamlos ausnutzte.

Manchmal freut man sich über Wunder ohne sie zu hinterfragen.

Zu Hause wieder angekommen, war meine Fritzbox leider defekt. Fritzbox Nummer 3. Da es ohne Geld in die Hand zu nehmen bei der Telekom keine Fritzbox gibt und ich All-IP mit seiner immer wieder hängenden SpeedPortIrgendwasScheiße hasse, schaute ich, wie lange mein Vertrag bei der Telekom noch läuft und schaute nach Alternativen. Da die letzte Meile der selbe Anbieter des Internetanschlußes sein sollte (meiner Meinung nach), blieb nur das ungeliebte KabelDeutschland – sprich Vodafone – übrig.

Ohha. Was für ein freundliches Telefonat, wenn es um Neuverträge geht. Alles so schön mit Vodafone und seinem Kabel. Keine Probleme, Fritzbox, DualStackFull und wahnsinnige Geschwindigkeiten.

In zwei, drei Tagen habe ich Internet – Techniker kommt und Mitte der Woche gehts mit Haispeed ins Netz.

Hab ich also einen Vertrag abgeschlossen. Vielleicht hatte Vodafone mit seinem Kabel-TV vor meinem Urlaub nur eine Pechsträne.

Okay. Fritzbox geht nicht – WLAN und dann das Internet erstmal unerreichbar. Somit bot sich an das Tablet zu nehmen und mit einer meiner Vodafone Ultracards das Netz der Netze aufzusuchen.

Die erste Ultracard ging nicht, die zweite auch nicht. Nanu? Was war passiert? Karten gesperrt? Was war passiert?

Hey. Vodafone hat mir einfach mal so meinen Mobilfunktarif optimiert und total umvermurkst. Scheiß auf den Kunden. Völlig unaufgefordert. Hurra. Und somit wurden mir beide Ultracards unbrauchbar gemacht. Dafür habe ich 7 GB mehr Volumen, was ich real nie wirklich ausnutzen werde. Laut Aussagen von Vodafone kann ich mir ja für einmalig 39,99 Euro je Karte zwei neue bestellen. Kostet ja nicht die Welt. Außerdem bekommt man ja auch noch 1GB jeden Monat dazu. Jetzt habe ich nach vielen Jahren einen neuen Vertrag – denn ohne Ultracards, die jetzt eSim heißen, kann ich nicht leben, hab nun auch diese wieder. 80 Euro – Danke Vodafone. Diese Vodafone ist so großzügig, wenn ich selber bezahlen muß.

Scheiße, was bin ich sauer. Strahlkotzen ist wohl die bessere Beschreibung.

Na ja. Der Techniker für mein tolles Interneterlebnis sollte sich mal gemeldet haben. Geht ja auch erstmal ohne Ultracards. Sind ja nur ein paar Tage bis diese hier ankommen.

Sollte sich der Techniker nicht schon gemeldet haben? Also nachfragen.

Ein Anruf ergab, daß Erdarbeiten notwendig sind (immer noch die, wie beim Kabel-TV?) und daß die Leitungen völlig marode seien.

Als Techniker hätte ich mich vor Scham auch nicht gemeldet. Verständlich, oder?

Kenn ich doch schon? Identisch mit dem Kabel-TV-Problem. Sie haben es trotz Fertigmeldung nicht geschafft was zu erneuern? – Toller Laden dieses Vodafone. Und auch so unzuverlässig und kundendesorientiert… Wie haben die es geschafft so groß zu werden?

Nun kommt der Techniker erst am 21.9.2017 – ein Unding. Ich könnte im Strahl kotzen. Wollte ich doch die nächsten Wochen Homeoffice machen und nun das.

Und ich weiß heute schon, daß ich am 21.9.2018 völlig umsonst warten werde – hatte ich beim KabelTV- Problem auch.

Nach meinen so geballten negativen Erfahrungen mit Vodafone, die ich bisher eher im Consumerbereich erwartete, kann ich zum heutigen Tag nur von Vodafone nur abraten, es sei denn, man legt auf völlige Semi(un)proffessionalität wert.

Wenn man gerne mal Neukunde werden will und geifernd und sabbernd umgarnt werden will und sich was erzählen lassen will von wegen alles ganz einfach und das beste Netz Deutschlands (wer es glaubt), der kann das ja gerne tun.

Meine Erfahrungen sind auf dem Tiefpunkt angelangt. Ich kann Vodafone derzeit nicht empfehlen – erst recht nicht, wie bei mir, der auch mal Chancen vergibt, wenn es mal (also mal) nicht so geklappt hat, denn jeder hat mal einen schlechten Tag.

„c’t – Vorsicht Kunde“ – mein Erlebnis ist ja fast schon prädestiniert dafür.

…habe heute bei eBay eine gebrauchte Fritzbox gekauft. Soll bis 21.9.2018 die Durststrecke überbrücken. Dabei ahne ich schon heute: es wird auch noch darüber hinaus dauern. Erfahrung. Schlechte Erfahrung.

Nachtrag: die neuen SIM-Karten wurden mir ganz anders versprochen. Nun sind sie da – samt Rechnung. Jetzt kosten mich beide nur 15 Euro monatlich drauf. Sind nun sogar zwei weitere Einzelverträge. – Hab ich gleich wieder gekündigt. – Ob das Vodafone rafft mit der Kündigung? Vorahnung macht sich breit. Warum bin ich nur so pessimistisch?

Aus Vodafone Proffesional Business hatte mir Vodafone übrigens einen ebenso veralteten Smart L Tarif gebucht und mich sogar aus dem Rahmenvertrag gekickt, den ich schwarz auf weiss noch von einem meiner Ex-Arbeitgeber nutzen durfte.

Nun habe ich einen Red M. Ohne Ultracard und merklich teurer. 24 Monate Laufzeit. Das ist die letzte Laufzeit bei Vodafone. Wenn schon teuer, dann auch ein gutes Netzt. Da bleibt nur wieder T-Mobile übrig. – Ob sich da nun wieder mein Kreis schliessen wird? Vodafone begibt sich ja flehentlich ins Abseits bei mir. In 24 Monaten muß ich mich wohl dran erinnern – somit habe ich das allererste Mal einen Termin in meinem Handy gemacht: „Handy und Internet, Vodafone/Kabel Deutschland kündigen!?“

Der Arctic Circle Train & unser Arctic Circle Trail

Wie schon angekündigt, liegt der nächste Post nicht weit…

Und wer mich kennt, weiß daß ich oft und viel träume von Dingen, die mal ein anderes Erleben bedeuten.

Die Tour meines Lebens ist ja leider geplatzt dank meiner letzten Arbeitgeber und ihren Bemühungen mich loszuwerden. ABER so schnell ist nicht Schluß. Die nächste Tour ist in Planung und geht noch dieses Jahr los.

Meiner großer Sohn wird dieses Jahr seinen 14. Geburtstag feiern.

Ein magisches Ereignis, wie alle wissen, die schon diese Grenze überschritten haben.

Stellte sich die Frage, wie man erwachsen wird. Mit einem kirchlichen Eintritt in diese Welt oder einem neutralen Eintritt in Form einer Jugendweihe?

Die Lösung war einfach mal ihn zu fragen, doch seine Antwort war nicht wirklich die, die wir erwartet haben: Na nicht wirklich was von alledem.

Aber wir Eltern sind der Meinung, daß er schon was besonderes unternehmen sollte. Sowas, woran man sich wenigsten noch ein wenig erinnern sollte. Also gab es die Wahl für ihn: Boot fahren, Fahrrad fahren oder laufen.

Er entschied sich für´s Laufen.

Und wo?

Es geht nach Schweden. Oder nein – es geht nach Norwegen und dann wieder nach Schweden. Also nach Norwegen mit einem Flieger und einer Bahn. Ab dort dann zu Fuß nach Schweden und zurück mit Bahn und Flieger.

Soweit so gut.

Wer sich noch an den Titel erinnert: es hat was mit dem Arctic Circle zu tun. Oder sagen wir so: wir werden ihn überqueren und noch weiter nach Norden fahren – im August 2018.

Wir schreiben Tagebuch. Folge uns auf https://nordiccircletrail.wordpress.com/

Boah was ist der letzte Post schon her…

„Mußt Du doch mal wieder aktiv werden“ …so zumindest schaute ich mal wieder auf meiner eignenen Webseite vorbei. Und dann kam nur noch ein „Boah was ist der letzte Post doch schon ewig her!“

Eigentlich hat sich in letzter Zeit nicht viel getan. Das Bootsbauprojekt lag und liegt eingefroren im Keller, der Garten kam auch etwas kurz und auch sonst gab es nichts neues, was ich hinaustragen wollte.

Okay. Ich habe mich mal auf die Schulbank gesetzt. Stimmt! Der sonst recht bequeme Olli hatte einfach mal gesagt: vorbei mit lustig und hat was nettes gemacht. – Dabei hatte ich nicht soooo ein ernsthaftes Ziel. Oder anders: ich habe mir jetzt nicht erhofft anschließend einen Job zu finden mit irgendwelchen Zertifikaten, wo ich einfach keine Praxiskenntnisse hatte. Ich wollte einfach nochmal sehen, was geht.

Somit habe ich mir dann mal Cisco angeschaut und erklären lassen, wie das ganze Geraffel funktioniert – nach nicht ganz 20 Jahren des Wegseins von jeglichen Schulungen war das mein eigentliches Ziel: mal auffrischen und verinnerlichen, wie Router und Switches werkeln – also habe ich zwei Cisco-Zertifizierungen eingeheimst (was andere können, kann ich auch)- das war dann doch wieder recht interessant – zumal noch einige der vor fast 20 Jahren erworbenen Vorkenntnisse gut dabei halfen.

Dann habe ich mir gedacht, kann so eine MCSA Windows Server -Schulung auch nicht falsch sein, diese einfach mal mitzunehmen. Das wiederum war dann doch zu blauäugig so ganz ohne vorherige Praxis. Für eine völlig abschließende Zertifizierung hat es dann doch nicht mehr gereicht – jedenfalls konnte ich die letzte versemmelte Prüfung zeitlich nicht mehr nachholen, denn im Anschluß kam gleich noch etwas nach, was sich Exchange Server nennt. Hier habe ich es wiederum geschafft mit einem für mich super Ergebnis  durchzukommen. – Zumindest war es nicht völliges Auswendiglernen, sondern auch das Verstehen, was mir geholfen hat.

Die dann folgende MCSA und MCSE Server – Zertifizierungsgeschichte  für die neueste Generation von Windows Server habe ich dann jedoch nicht mehr gewagt in Angriff zu nehmen, denn ein zweites Mal zu merken, daß ich nicht mit Windows kann, war dann doch nicht nötig – ich weiß auch nicht, warum die Welt da draußen nicht nur Apple einsetzt – ist dann wohl aber so – was soll´s. Wer es kompliziert mag, soll es auch so haben – ich nicht, auch wenn der Trend da ist, daß die Server in zukünftigen Apple-Umgebungen dann wohl doch wieder Windows-Kisten sein werden.

Was ich dann aber noch machen konnte, war noch eine Linux-Zertifizierung und die hatte mir am meisten Laune gemacht, weswegen ich dann auch recht traurig war, nicht noch weiter den ganzen Spaß fortzusetzen und den LPIC2 nachzuschieben.

Mein neuer und jetztiger Arbeitgeber hatte mich schon vor der Schulungszeit angefragt und unmittelbar nach der Linuxschulung, wollte ich ihn bei so viel bemühen nicht sitzen lassen – das war einfach mal ein nettes Werben, was ich sehr wertschätzte – und so habe ich zum 1. Januar 2018 bei einem ehemaligen Lieferanten meines letzten Kunden und vorletzten Arbeitgebers einen Arbeitsvertrag  unterschrieben.

Mit der Zeit haben wir auch schon bald Ende März.

Nun stelle ich mir die Frage, wie es weitergeht. Das Boot muß noch behäutet werden und der Garten hat auch noch ein paar Aufgaben für mich.
Ich kann mich nicht wirklich mehr damit rausreden, daß ich für irgendwelche Prüfungen lernen muß oder schwierige Wehwehchen habe (gottseidank).

Das Boot fleht mich förmlich an, wenn ich mal wieder im Keller bin, daß es wieder bebaut wird von mir.  (immer dieser Zwang, dem ich mich schwer entziehen kann)

Und dann kommt auch noch ein neues Projekt dieses Jahr mitterein, was viel Planung abverlangt und auch ein paar Probeläufe (ich mach es spannend? Stimmt!)

Na ich werde schon machen, was ich tun muß. Jetzt aber erstmal wieder zurücklehen 😉

Der nächste Artikel kommt bestimmt und jetzt auch schneller hintendran.

Raspberry und Banane – Herausgeholt für den Herbst und Winter….

Es wird kühler draußen und die Sonne geht schneller unter. Damit beginnt langsam wieder die Bastelzeit bei mir.

Mein seit einem Jahr schnuckelig laufender RaspberryPi ist mal wieder abgelöst worden in den letzten Wochen durch den BananaPi als Server. Der Schnelligkeit wegen.

Die Banane bootet das System von der SD-Karte, der Rest liegt auf einer SSD, die über SATA direkt an der Banane hängt. Das ganze Gebilde ist ratzeputzeschnell und das nicht nur vom Gefühl her. Anfängliches Problem mit dem neuen Bootloader habe ich umgangen, indem ich einfach wieder den althergebrachten verwende. Es gibt einige maue Anleitungen (so wie hier: https://frank-mankel.de/12-bananian/158-bananian-auf-hdd-installieren), aber ich hab es nicht hinbekommen damit. Mit dem alten Bootloader gehts wenigstens.

Den Watchdog vom BananaPi habe ich zwar nicht zum laufen bekommen, dafür laufen aber zwei Scripte, die immer schauen, ob das Netz läuft und bestimmte Dateien erreichbar sind und dann ggf. Dienste oder den ganzen Rechner neu starten. Und genau so hängt der kleine chinesische Raspberry-Clone per DynDNS im Internet und mimt recht zuverlässig meine zweite Owncloud und meinen Traccarserver. <hurra>
BananaPi

Den freigewordenen RaspberryPi habe ich nun mit einer Webcam versehen und werde ihn über ein altes UMTS-Modem ins Internet stellen. Dann möchte ich das Teil im Garten aufstellen. Mal schauen, wie es klappt. Der Anfang ist gemacht worden, was garnicht so einfach war, denn die vorhandenen diversen Vodafone-UMTS-Sticks habe ich nicht nutzen können. Es haperte einfach an der Unterstützung seitens meines Linux und von sakis3g (http://www.sakis3g.com) – stattdessen nutze ich nun ein E220 von Huawei. Dieses Teil wählt sich super über sakis3g automatisch ins Netz der Netze. Die erste Hürde wäre schonmal genommen. Als zweite ist nun die Hürde zu bewältigen, die mir mein Provider Vodafone in den Weg gepackt hat. Das NAT von meinem Provider läßt mich nicht über das Internet auf den Raspberry zugreifen. Da muß ich wohl die Sperren umgehen. Ab heute kann ich mich also mit dem Tunneln beschäftigen… Wie das geht, habe ich auch schon entdeckt. Hier mal eine Anleitung von http://chriskrz.selfhost.bz/index.php/reverse-ssh-tunnel-schritt-fur-schritt/.

RaspberryPi

Nebenbei habe ich mal geschaut, wie ich die Bilder aus dem Garten bereitstellen kann. Die einizige Möglichkeit sehe ich nur über einen Sync über dropbox oder über owncloud. Das Syncen über die Dropbox bekomme ich grad nicht zum Laufen – warum auch soll alles gleich klappen? Manuell gehts mit der Dropbox, aber nicht automatisch im Hintergrund. Keine Ahnung, warum. Mit der Owncloud sieht es nicht anders aus. Anleitungen gibt es (z.B. hier https://www.ossramblings.com/headless-owncloud-linux-sync), aber Fehler auch und ich kann sie nicht entdecken. Das nervt grad. Also noch eine Aufgabe: entweder bald ans Laufen bekommen, oder aber noch nach einer weiteren Alternative zum Sync suchen. Viel Zeit ist nicht mehr, dann kommt das Gartenhaus und ich will den Aufbau mit Zeitraffer aufzeichnen.

Was mach denn nun das Boot?

„Was mach denn nun das Boot?“ – das habe ich die Zeit nun schon öfter gehört und dann noch sowas wie „ist still geworden bei Dir“…

Ja, liebe Leute, ich bin etwas ruhiger grad. Der Job und dessen Verlust ab 1.März nächsten Jahres frustrieren nur noch und es macht echt Mühe, denn was Neues muß  her – und das will diesmal gut gewählt werden.
Dann kommt da unser neuer Garten, der so einiges abverlangt und dann waren noch nebenbei Ferien und ein Urlaub in Schweden, der noch verdaut werden muß…

Ja, ich brauch noch etwas, aber ich meld mich bald wieder. Versprochen. Es ist grad nicht alles so einfach…

Überraschendes Willkommen in der Gartensparte

Wir haben angefangen „Ab ins Beet“ zu mögen.Echt. Selten mal, aber wenn, dann haben wir diese Sendung im Privat-TV geschaut und haben uns auch entsprechend amüsiert.

Nun sind wir selber mitten in unserer eignen Soap gefangen mit unserem eigenen Garten.

Wir sind die letzten Tage immer wieder sehr herzlich und ehrlich begrüßt worden, von Leuten aus der Sparte, die wir bisher nichtmal vom Sehen kannten. Bisher kannten wir das so nicht. Fremdbegehungen durch den Nachbarn auch ein Tabu-Thema. Na ja. Ist halt so einiges anders. Wir haben das Gefühl herzlich willkommen zu sein.

Mit der Zeit hatten wir uns ja zum Abriß der bestehenden Bausubstanz und langsam für den Rückbau entschieden. Wohin aber mit dem Werkzeug? Ein Gerätehaus mußte her.  Also habe ich eins in der Bucht bei den Kleinanziegen gekauft – war neu knapp nur der halbe Preis zu den günstigsten Shops.

Aus 3 Stunden Aufbauzeit sind 1 1/2 Tage geworden. Die Chinesen haben es nicht so sehr mit lesbaren Anleitungen und der Importeur (Click24 bzw. Clic-Trade GmbH aus Köln) hatte trotz Anfragen keine Lust mit mir zu kommunizieren… Hmmm. Billig ist nicht immer günstig, aber nun steht er, unser Blechi. Kaufen würde ich ihn zu den Preisen aus dem Netz nicht  nochmal – ich bin geheilt.Blechi

 

 

Gartenzeit? Gartenzeit!

Seit dem 1.6.2016 sind wir wieder zurück unter den Gartenbesitzern. Diesmal aber wirklich fast gleich um die Ecke, denn 3 Gehminuten kann man wohl kaum noch „weit weg“ nennen. 170m Luftlinie von Haus zu Haus ist echt was Feines.

Allerdings sind wir nun nicht mehr so frei, wie wir es bisher waren. Wir sind jetzt echte Kleingärtner im Sinne des Bundeskleingartengesetzes. Aber es ist uns nahezu egal. Bei den Pachtpreisen im Gegenzug ist uns die Unterwerfung dann eher zweitrangig. Wir wollen ja Obst und Gemüse anbauen – und das werden wir auch.

Bekommen haben wir den Garten über kleinanzeigen.ebay.de. Hier verkaufte jemand und wir konnten unabhängig der Warteliste nachrutschen als neuer Pächter. Mit Warteliste ständen wir wohl immernoch hinten an.1-kirschen

Mit dem neuen Garten kommt nun aber auch Arbeit auf uns zu. Es steht der Abriß der alten Hütte an und der Neubau eines neuen Hauses – nicht wirklich groß, eher mini, aber immerhin. Wir haben die Tage genutzt und uns mal umgeschaut auf dem riesigen Markt von Anbietern von Gartenhäusern und haben unsere engere Auswahl getroffen. Wir haben uns auf ein kleines Gartenhäuschen aus Estland eingeschossen. Der Hersteller Tene Kaubandus stellt bis zu 15000 Häuser pro Jahr her – er sollte Erfahrung in der Herstellung von Gartenhäusern haben. Nur mal schauen, wie wir es hierher bekommen.

Zum Thema Entsorgung einer alten Hütte – habe ich jetzt auch schon die ersten Erfahrungen sammeln können, was es uns kosten wird. Asbest entsorgen ist das eine (JA, ich haben mal wieder Asbest an der Backe – hurra) – Entsorgung von Dachpappe ist aber noch prickelnder.

Und einfach sich eine Firma zu nehmen, die eine Hütte schnell mal an einem halben Tag zurückbaut – da haben wir gemerkt, sind wir dann doch zu geizig, denn die Kohle kann ich auch in was anderes nettes investieren. Jede Schwiele wird demnächst zu unserem eigenen Stolz beitragen 🙂

Namenstag? Namenstag. Namenstag!

1 1/2 Stunden und ganz in Ruhe

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Was so eine kleine Mittagspause doch hergibt… So könnte doch glatt der Schriftzug aussehen… Unterschiff Grau, Oberschiff Grün… Nur die Schriftfarbe fehlt mir noch – Weiss oder Hellblau wär als Planenrest vorrätig…

Während der Inspector Barnaby seinen Fall versucht zu lösen, knobelte ich heute mal an der Herstellung von zwei Schriftzügen. Die Idee kam mir heute in der Mittagspause…

Bis heute hatte ich eigentlich noch keinen Namen für das Boot. Tayoowwa ist eigentlich nur der Projektname. Leider ist der Name somit auch bisher immer noch offen gewesen. Okay. Nun nehme ich also den Projektnamen.

Der Schriftzug ist auf dem Mac entstanden. Benutzt habe ich Pixelmator zum Ausprobieren. Als alles schick genug war, habe ich die Datei in ein PDF exportiert, dann im Acrobat Reader geöffnet und als Plakat mit Schnittmarken gedruckt. Die Ausdrucke habe ich dann an den Schnittmarken beschnitten und als ein Band zusammengeklebt.

Das Klebeteil habe ich dann auf einem Stück alte Plane mit Klebestift geklebt – naturlich ausßerhalb meiner nachher benötigten Buchstaben 😉 – dann habe ich mit einem Skalpell die Buchstaben so ausgeschnitten, daß die Buchstaben erstmal noch verkettet sind, was das spätere Aufkleber in einer Reihe erleichtern müßte. – Was übrig belibt, ist eine Buchstabengirlande. Voila!

Die aufgeklebten Papierreste ließen sich super wieder abrubbeln, falls noch Reste vom Drumherum der Plane benötigt werden sollten…

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Ollis Spezialschrauben und Schrauben in die Versenkung

2 Stunden

Nun war mal wieder Sonnabend und das Wetter war schon wieder unter alle Kanone. Das macht so keinen Spaß! Ich wollte eigentlich mit voller Elan das Problem bei den Hörnern packen, denn zu viele fragten mich „Na, wie weit bist Du schon“ und ich redete mich die ganze Zeit mit dem zu kalten und zu feuchten Wetter raus. Das geht so echt nicht weiter. Irgendwann muß ich mal die Haut angehen!

Voller Frust – nicht nur deswegen, aber deswegen auch, machte ich mir eine schöne Zeit von 120 Minuten Kellerei.

Den großen Fehler die Spanten auch von der glatten Seite zu streichen, den habe ich fast schon überwunden.

Heute also habe ich die Top-Rohre, also die allerobersten, oder auch Decksbalken oder nennt sie wie auch immer, auf die finale Länge eingekürzt. Damit aber nicht genug. Ich habe ordentlich Schrauben versenkt.

Bei Spant 2 und 6 hatte ich die Senten oder Rohre oder wie auch immer mit Winkel befestigt. Damit kann man dann beim Aufbau das Vorderteil und das Hinterteil fest aufbauen, so daß kein Spanngurt das ganze als Gesamtheit mehr halten muß. Dies zu tun, gibt den beiden Teilen nun ungemein Stabilität. Es fühlt sich gut an.

Blöd war nur, daß die Schrauben nicht parallel zu den Rohren eingebaut werden können, da die Flügelmuttern sich sonst nicht mehr bewegen lassen, weil der Winkel und der Befestigungsniet im Weg sind – Konstruktionsbedingt und bedingt vom vorhandenen Material – pech gehabt. Bei den Rohren, die den Scheuerrand darstellen, habe ich das aber nicht hinbekommen mit dem schräg Einbauen. Leider. Ist aber so. Also habe ich die Flügel der Flügelmuttern gekürzt… Ich wollte eigentlich keine Spezial-Sachen, aber nun habe ich das Theater. Mmmpf.

6-schraubenversenkung
links gestutzt, rechts ungestutzt – hat je Seite mindestens 2mm Platz gebracht – Platz zum Bewegen der Muttern

2-schraubenversenkung3-schraubenversenkungUnd aus irgendweiner Idee heraus habe ich nun auch noch die Köpfe der Muttern versenkt. Nicht schön, aber selten – die Idee war gut, nur die Ausführung dann doch etwas unsauber. Zumindest funktioniert es und sooooo schlecht sieht es nichtmal aus.7-schraubenversenkung 1-schraubenversenkung 5-schraubenversenkung4-schraubenversenkung