Vodafone…

Nach so vielen geplatzen Terminen hatte ich mich jetzt nicht noch weiter kümmern wollen… Und kaum lehnte ich mich zurück, kommt ein Anruf <tara> von Vodafone aus Leipzig.

Warum es hakelt, warum ich nicht zufrieden sei. Wo genau es noch Probleme gibt. Und er wolle einen Termin machen.

Den Termin mache ich nur, wenn mir zugesichert wird, daß da auch wirklich ein Techniker kommt. Warum, daß habe ich ihm auch erklärt. Er verstand dann warum. Wir haben keinen Termin vereinbart. Ist auch besser so. Er versichert sich nun vorher nochmal, wann real und echt und wirklich und sowieso ein Techniker lust hat zu kommen ()…

Und dann wurde mir wiederum gesagt, daß man doch auch außerordentlich kündigen kann… <janeeewasdennnun?> – und ich habe ihm gesagt, daß Vodafone verdammt nochmal den Arsch in der Hose haben sollt zu sagen: Sorry – wir können nicht liefern.

Der Termin zu wann Vodafone übernehmen muß ist der 8.1.2019 – bin gespannt, ob das nun doch noch klappt. Allerdings habe ich so meine Bedenken. Was, wenn es klappt mit Vodafone? Was, wenn man dann mal eine Störung hat? Wie lange wird eine Entstörung dauern? Wird es dann auch wieder von einem Dienstleister zum anderen geschoben werden?

Fakt ist, daß der nette Mensch von Vodafdone sich bis Jahresende kümmern willl. Für ihn war es absolut unverständlich, warum seit August 2018 nicht wirklich was passiert ist. Alles, was ich ihm erzählte, das schien ihn zu schockieren.

Und nochmals ein geplatzer Termin

Der 11.12.2018 – ist mal wieder vorüber. Der 11.12.2018, an dem ich einen Termin haben sollte mit einem Techniker von Vodafone – oder nein mit einem Techniker, der für ein Unternehmen arbeitet, welches wiederum von einem Unternehmen beauftragt wird, welches wiederum von Vodafone beauftragt wird…

Der Termin wäre gestern gewesen. Wäre. <Manischdepressiv>
Da ich nun gestern einen Termin hatte, war ich einen weiteren Tag fern meiner Arbeit zu Hause geblieben. Der Termin wäre gestern von 08-18 Uhr gewesen. Und sicher ist sicher, habe ich gestern am Nachmittag bei Vodafone angerufen, welche mir auch nochmal bestätigten, daß noch ein Techniker käme. Und dann rief ich auch nochmal bei der Firma MSM an, die mir auch nochmal bestätigten, daß der Termin statt finden wird.

Ich habe gestern bis 22 Uhr gewartet. Dann bin ich eingeschlafen. Auf der Couch, nicht weit von der Dose für den geplanten Kabelanschluß.

Manchmal frage ich mich, ob ich die Telefonate hier mal veröffentlichen sollte. Der Hohn dabei sind immer die vielversprechenden Aussagen zu den tollen Produkten, die man in der Warteschleife bekommt…

Nun, sagte ich ja bereits, daß MSM als Subunternehmen für die Vodafone agiert. Sie verteilt scheinbar die Aufträge an weitere Subunternehmen.

Das Subsubunternehmen, welches sich um meinen Anschluß kümmern soll,  nennt sich edc (so nennt man den Auftragnehmer dort).

Und während man hier so sitzt, schaut man mal…

Die Nummer, die mir genannt worden ist von MSM, ist telefonisch nie besetzt, sprich unerreichbar.

Google war aber da und schwups kommt man auf diese Webseite: http://www.edc-kommunikationstechnik.de Die Adresse dazu stimmt. Muß es wohl edc sein…

Ab hier wird es gruselig. Die Nummern auf dieser Webseite versprechen „kein Anschluß unter dieser Nummer“

Northdata befragen? Tu ich das also auch mal. https://www.northdata.de/edc+Kommunikationstechnik+GmbH,+Berlin/Amtsgericht+Charlottenburg+%28Berlin%29+HRB+110428+B

Jetzt ist es amtlich. Die Firma gibt es garnicht mehr. Insolvent und später auch Liquidiert. – Irrtum? Meine Nachfrage zu 17:30 Uhr bei msm ergab: Jaaaa, also die Firma gibt es nicht mehr, heißt aber immernoch edc unter selbigerAdresse…

Ob die Firma ED-Com mit identischem Geschäftsführer gemeint ist? https://www.northdata.de/ED-COM+GmbH,+Berlin/Amtsgericht+Charlottenburg+%28Berlin%29+HRB+119166+B

Ich glaube, ich will das alles nicht mehr… Da stelle ich Vermutungen über Vermutungen an – alles nicht gut für meinen Optimismus. Der Eintrag ist auch nicht gut für mich: https://www.moneyhouse.de/ED-COM-GmbH-Berlin/Bonitaetsveraenderung

Seriös ist anders. Da scheint mir kein gutes Licht entgegen.

Kann mir jemand helfen von meinen treuen Lesern? Was kann man tun?

Die eine Kundendienstmitarbeiterin von Vodafone meinte, daß ich aus dem Vertrag nun eh nicht mehr rauskomme, da die 14-tägige Widerrufsfrist im September abgelaufen ist. – Eine andere meinte, man käme raus – sie macht sich da nochmal schlau.

Gruselig ist nun auch, daß der Mitarbeiter, den ich heute bei Vodafone anrief meinte, daß es keinen Termin gäbe zu wann Vodafone liefern müßte. Dabei hatte ich bei Vertragsabschluß genau meinen Kündigungstermin bei der Telekom angegeben und auch zu diesem Tag einen Rufnummernübernahme eingeplant. – Ich fasse es nicht. 1000 Mitarbeiter bei Vodafone und 1000 Aussagen – keine Ahnung, was zu tun ist.

Habe das Gefühl, daß es in den Abgrund geht, kann es jedem sagen, der bremsen könnte, aber keiner bremst

Und wieder ein geplatzter Termin von Vodafone

Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich sinnlos zu Hause bleibe.

Ich habe am 26.11.2018 eine Mail bekommen, in der ich aufgefordert werde einen Termin mit Vodafone zu vereinbaren für die Realisierung meines Internetanschlusses, den ich am (oh) 29.08.2018 bestellt habe.

Und somit hatte ich am Freitag, den 28.11.2018 mal wieder einen Termin vereinbart. Mit Vodafone (uuuuh). Einen Termin für heute, den 5.12.2018.

Und es kommt, wie es kommen mußte: ich sitze hier rum.

Ein Anruf bei Vodafone ergab mal wieder heulen („wir können doch auch nichts dafür – der Termin ist verschoben worden auf den 11.12.2018 – hat man Sie nicht informiert? <oooooch> wenden Sie sich an die ausführende Firma“). Huhhhhhh. „<Heul, Jammer> Na die ausführende Firma ist die Firma msm in Berlin, erreichbar unter der  030 755159025 – wenden Sie sich dorthin.“

Also mal schnell msm angerufen. Und wie immer:

Ein Anruf bei msm ergab ebenso mal wieder heulen („wir können doch auch nichts dafür – wenden Sie sich an die ausführende Firma“). Huhhhhhh. „<Heul, Jammer> Na die ausführende Firma ist die Firma edc in Berlin, erreichbar unter  030 24172354 – wenden Sie sich dorthin.“

Also mal schnell edc  angerufen. Und wie immer:

Es geht keiner ans Telefon, kein Anrufbeantworter – NICHTS. Na ja. Immerhin geht keiner ans Telefon. Mit etwas Google und Vodafone-Forum bekommt man heraus, daß die Firma scheinbar existiert. ABER wenn man all die Nummern auf deren Webseite anruft kommt „kein Anruf unter dieser Nummer“….

Tja. Das ist doch mal was. Service sieht anders aus. Und professionell sowieso. Das ist nichtmal semiprofessionell. Diletantisch hoch von unter hoch zwei.

Ich könnte Strahlkotzen. Warum mußte ich nur auf Vodafone mit ihrem Angebot für das Kabelinternet reinfallen?

Ich sitze also hier zu Hause. Ich weiß, daß der Termin verschoben worden ist oder sein könnte oder vielleicht auch nicht (die Firma edc scheint ja nicht zu existieren).

Nun warten wir mal wieder. Ich glaube nicht, daß sich jemand zeitnah melden wird bis zum 11.12.2018 – zumal ich keine Lust mehr habe noch  für irgendeinen weiteren Termin zu Hause zu bleiben.

Ruft man übrigens bei Vodafone an, kommt immernoch eine entschuldigende Ansage, daß es Probleme gibt, wenn die Anrufernummererkennung erfolgt ist – das ist eigentlich schon immer so. Ein Dauerzustand. Ich bitte mich auch schon selber um Entschuldigung… – Vielleicht ist es ja nur ein Zynismus auf die eignen Produkte? So eine Art von Zynismus mag ich garnicht, wenn es das sein sollte.

Ein Hohn, was man dann noch so findet auf der Webseite von Vodafone

Bis zu 120 € Prämie für Dich
und Deinen Freund
Produkt auswählen
Empfehlung versenden
Über Prämie freuen

Ich würde mir eher die Eier abbeißen, wie sowas weiter zu empfehlen zum heutigen Tag.

Es gibt übrigens keine Möglichkeit sich zu beschweren. Also ein Beschwerdemanagement gibt es nicht (hat mir bisher JEDER der Mitarbeiter gesagt) – beschwerden geht nur schriftlich, damit die Hemmschwelle nochmal hochgelegt wird dies zu tun.

Beschwerden an Vodafone Kabel Deutschland sind zu richten an:

Vodafone Kabel Deutschland GmbH
Kundenservice
99116 Erfurt

Wer es mag, kann dann auch gleich seine Finger mit der Beschwerde in den seinen eignen Reißwolf stecken.

Mahlzeit.

Vodafone und Kabel – Neverneverending

Urlaub. Ist schon was feines.
Was macht man? Man macht Entspannung – aber nicht ich.

Ich rufe nämlich mal wieder beim Sub-Dienstleister von Kabeldeutschlandvodafone an.

Nun, meine Dose für das Internetkabel habe ich ja schon. Dafür gab es viele Telefonate. Danach war wieder Ruhe im Reich bei den Professionellen. Obwohl ja ein Telefonat weitere Schritte ankündigen sollte. Dieses sollte ich („Sie können sich diesmal drauf verlassen – wir melden uns auf alle Fälle“) am Freitag, den 13. Oktober 2018 erwarten.
Nun gut – ich habe wie immer mit dem Gegenteil gerechnet – und Ja, ich wurde nicht enttäuscht. Na gut. Warte ich mal eine Woche. Und auch dieses Warten brachte nichts.
Somit habe ich heute, am 22.10.2018, mal selber angerufen.
Beim Subsubdienstleister ging keiner ran, also habe ich es beim Subdienstleister probiert. Und siehe da: es ging jeman ans Telefon mit dem Ergebnis: „das Ticket wurde storniert“ (angeblich war ich nicht erreichbar – ein Witz bei meinem Job, der immer und immer Erreichbarkeit fordert. Na ja. ABER mir wurde im Laufe des Tages ein Rückruf versprochen… (UND?)
17:30 Uhr kann man ja mal nochmal nachfragen…
Dachte ich, denn viele Firmen arbeiten ja nun nicht so lange…
UND es stellte sich heraus, daß das Ticket geschlossen ist.
ABER morgen ist beim Subsubdienstleister wieder jemand erreichbar. Da kann ich ja nochmal nachfragen.
So ganz nebenbei stellte sich heraus, daß ich eine SMS bekommen habe. Darin wurde ich gebeten unter terminvereinbarung.dejvodafone.com einen Termin zu vereinbaren. Hmmmmm. Wer meint, daß ich einen Schreibfehler gemacht habe, der irrt. terminvereinbarung.dejvodafone.com steht in der SMS. Umlaute sind zerschossen…
Hmmm. Also mal schnell die Domain terminvereinbarung.de/vodafone.com aufgerufen (in der Hoffnung, daß das wenigstens klappt).
Hurra. Hier kommt eine Seite in der Art:

Diese neue Domain wurde im Kundenauftrag registriert.

…eine Seite, gehostet bei united domains…

Vodafone – die Never Ending Internet Story geht weiter

Am 21. September platzte mein Termin – wie immer von Vodafone.

Am 24. September platze mein Termin, der mir am 21. dann von Vodafone genannt worden ist – wie immer von Vodafone – auch.

Letzten Endes sagt Vodafone, daß ich mich an den Auftragnehmer von Vodafone halten soll und der wiederum verweist mich an den Auftragnehmer von seinen Arbeiten, also an das Subsubunternehmen. Die einen machen wohl Netz und die letzten wohl die Anschlüsse beim Kunden und wohl auch die kleinen Erdarbeiten (wohlgemerkt, wenn Vodafone das freigibt).

Am 28. September war also (ohhhhhh) ein Techniker dann da. Also in echt mit einer Fritzbox und einer neuen Antennendose (die, wo man ein „Internetkabel) ranstecken kann und die dann an der Fritzbox bammelt) und (sicher ist sicher) mit einem rückkanalfähigen Antennenverstärker.

…seit dem dann der Techniker das Haus wieder verlassen hatte, habe ich zumindest schon eine neue Antennendose an der Wand – immerhin.

Die Fritzbox hat er wieder mitgenommen und den Verstärker auch. Hurra. Was soll das Zeug auch rumstehen, denn es kommt ja kein Signal an für das Internet, denn wie schon seit Mai bekannt, müssen ja noch Erdarbeiten ausgeführt werden – immernoch.

In 10 Tagen weiß man mehr…

Heute habe ich mich also wieder ans Telefon gehangen und die Subsubvodafone angerufen und mal nachgehakt: es liegt noch keine Auftragserteilung von der Vodafone vor, welche ja den Kosten zustimmen muß und was auch immer da dran hängt… Man will sich bei mir melden (nee, diesmal wirklich).

Eine Trauer. Ich hatte bis dieses Jahr so viel von Vodafone gehalten. – Ich entschuldige mich hiermit bei all denen, denen ich Vodafone ans Herz gelegt habe wegen meiner vormals tollen Erfahrungen im Business-Bereich und die dann auch so in die Scheiße gegriffen haben auf das allerheftigste:

„Sorry, habe mich getäuscht! Ich bedauere das sehr.“

Nachtrag: mit der Zeit hat sich ein Mitarbeiter von Vodafone aus Erfurt bei mir telefonisch gemeldet und mich gefragt, woran es beim Auftragnehmer der Vodafone hakt… (bei mir – also nicht beim Auftragnehmer, sondern bei mir – ein Witz)

Sabbatial auf Eis

So. Damit lege ich meinen Traum auf´s Eis. Eine angeplatzte Seifenblase ist eine geplatzte. Ewig drauf gespart und nun zu 50% zerstört. Ob das wieder zu flicken ist? Schauen wir mal. Die Enttäuschung ist groß. Sehr sogar.

Freie Schulen in Brandenburg

„Freie Träger von Schulen stehen für eine größere Vielfalt an Bildungschancen und Bildungsangeboten und sind daher zu unterstützen.“ Zitat aus dem Koalitionsvertrag Land Brandenburg 2009 – Sagen und Handeln ist völlig zweierlei

Eingestampftes: „Die Schulen in freier Trägerschaft ergänzen das staatliche Bildungsangebot in den einzelnen Bildungsgängen. Ihre Finanzierung wird vorbehaltlich abweichender Entscheidungen des Landesverfassungsgerichts beibehalten.“ Zitat aus dem Koalitionsvertrag 2014

Was erstmal wenig wissen: es gibt rund 170 freie Schuleinrichtungen im Land Brandenburg. 10 Prozent unserer brandenburgischen Kinder besuchen eine solche Einrichtung (für Schnellrechner in Worten: jedes zehnte Kind). Und nun ist es amtlich: das Land kann machen was es will – freie Schulen braucht es nun nicht so sehr fördern und das staatliche Bildungsmonopol (welches 30% teurer ist) ist wieder etwas gestärkter abgesichert: Urteil bestätigt finanzielle Kürzung für freie Schulen.

Dabei gibt es Bundesländer, in denen es sogar eine gleichwertige oder sogar (o-o) eine höhrere Förderung gibt.

Aber das hier ist Brandenburg. Das ist tiefer Osten, wo Schulen in freier Trägerschaft gleichgestellt werden mit reinen Privatschulen…

Damit hatte ich gerechnet. Damit verengt sich auf meine weitere Sicht das Feld der wählbaren Parteien erneut. Ich bin enttäuscht. Sehr sogar. Oder eigentlich auch nicht, denn Herr Golm (2005 Staatssekretär im Potsdamer Bildungsministerium) sprach ja es ja schonmal im März 2005 aus, wie das Land tickt (und genauso tickt es), als es um die Errichtung eines evangelischen Gymnasiums  ging: „Wir werden prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, um eine Genehmigung nicht zu erteilen. Verfassungsrechtlich sind uns da aber enge Grenzen gesetzt.“

Ich wünsche mir für meine Kinder, wenn sie denn mal ausgelernt haben, daß sie sich an ihre Schul/Ausbildungszeit erinnern mögen (an das Bangen Jahr für Jahr ob irgendwann mal Schluß sein muß, weil der Träger keine Kohle mehr locker machen kann) und dem Land Brandenburg möglichst den Rücken kehren. Sehr viele  Politiker sind unehrlich, sind lobbyabhängig und nicht wirklich voll ihrem Gewissen verpflichtet. In Sachen der Freien Schulen wieder ganz krass zu merken – leider nur, wenn man von sich aus sich damit ein ganz klein wenig beschäftigen will (BLÖD-Zeitungsleser und ASSI-TV-Glotzer raffen es leider eh nicht dank Verdummungsjournalismus, TAZ-Leser werden  wenigstens noch ehrlich aufgeklährt).

„Ich könnte Kotzen über diese Politik“ – denke ich mir nur, denn ich habe mit meinen zwei Zehn-Prozent-Kindern kaum eine echte Stimme.

Wenigstens kann ich noch hier meine Meinung etwas rauslassen. Und das alles war und ist sie.

Das war mal demokratisch in Bernau bei Berlin

abwahlhandke2014Knapp über 60%.

Nun hat Volk sich entschieden: der Bürgermeister soll weg. Und das Ergebnis war nichtmal ein knappes Ergebnis trotz herrlichen Sonnenscheinwetters. Es war insgesamt gesehen eine recht merkwürdige Abwahl mit sehr merkwürdigen Argumenten Pro und Kontra in der schuldenfreien Stadt Bernau bei Berlin.

Für mich war es unbegreiflich wie das Raubrittertum des Abwasservereins legalisiert worden ist. Für mich ist der ideelle Schnitt für Anschlußgebühren wie bei allem anderen: Es gibt eine Leistung, für die gibt es einen (!) Preis und der wird bezahlt bei der Erbringung der Leistung. Das war es dann auch. Jahrzehnte später zu kommen (ich rede hier von 30 Jahren!) und sich Summen auszudenken, das geht so nicht (das Bundesverfassungsgericht sah es zumindest auch so, nur nicht der Abwasserverband, der macht seine eigenen Gesetze). Ich selber bin kein Altanschließer in diesem Sinne, ich bin „Neuanschließer“ die Abwassergebühren sind hoffentlich bei Errichtung unseres Hauses bezahlt worden. Trotzdem ist das Unrecht, auch wenn es von Volkes gewählten Vertretern, die aber bekanntlich nicht immer Volkes Interessen durchsetzen, legitimiert worden ist. Und das hat leider nicht wirklich was mit dem Bürgermeister zu tun. – Klingt komisch? Ist es auch. – Aber: Der Bürgermeister handelt hier im Sinne des Abwasservereins (ganz offiziell) und entgegen seines hauptsächlichen Amtes für das er gewählt worden ist (alles zum Wohle der Bürger seiner Stadt). Damit gibt es ein Interessenkonflikt und den darf es hier nicht geben. Wenn es die SVV nicht stört: mich schon!

Wenn also echter, dringender Finanzbedarf besteht beim Abwasserverein und der Bürgermeister in seinem Amte keine Lösung im Interesse aller drei Seiten (Abwasserverin, Altangeschlossene, Beitragszahler) findet, muß er gehen (aber nicht wirklich als Bürgermeister, sondern aus dem Amt beim Abwasserverein). Dafür daß der Bürgermeister nicht hinter seinen Bürgern steht, dafür hätte bestimmt auch der Termin zur Kommunalwahl herhalten können. Aber was soll es.

Aber: ich finde ich es fraglich, ob er nicht genug ausgelastet ist als Bürgermeister (scheinbar ja nicht), denn er hat genügend zusätzliche Ämter und die dürfte es teilweise so auch nicht geben, wenn es nach mir ginge. Das ist schonmal ein Grund ihn abzuwählen (aus meiner Sicht), da die Stadtverordnetenversammlung das alles so akzeptiert, wie es ist.

Noch eher kann man den Bürgermeister auch abwählen bei Versprechen, welche er nicht hält oder für verfehlte Planungen, die er nicht in den Griff bekommen hat, oder für Sinnlosigkeiten oder Dummheiten, welche er unbelehrbar nicht einsieht oder auszusitzen scheint.

Mein Hauptgrund für eine Abwahl wären all die Themen der letzten Jahre zur Evangelischen Grundschule Bernau gewesen: mit all dem Hinhalten, mit all den Zusagen und mit all den Änderungen und mit dem fehlenden, echten, rückenstärkendem partnerschaftlichem Halt, den ich erwartet hätte von einem Bürgermeister der CDU gegenüber der Evangelischen Grundschule. Selbst meine Bitte um eine Lösungsuche für die sichere Querung der Straße von den Kindern an der Kreuzung Ladeburger Chaussee / Sachtelebenstraße auf ihrem Schulweg wurde von vielen dabeigewesenen Behördeninstitutionsabteilungen abgeschmettert – hierhin wurde mein Brief an den Bürgermeister nur einfach weitergeleitet. Begründung: zu wenig Kinder nutzen diesen Weg, die Autos fahren nicht schnell genug, der Fahrradweg müsse geändert werden (was nicht ginge) usw. usw.  Ich hoffe immernoch sehr, daß es unsere Kinder nicht trifft auf dem Weg nach Hause.

Achso: Kinder in diesem Pro und Kontro? Die kamen im Übrigen auch vor. Angeblich mißbraucht für die Abwahlkampagne.

Achsoachso: Nazis? Diese soll es auch gegeben haben: die haben wohl auch Stimmen gesammelt: für die Abwahl des BM. Frage ich mich nur: dürften die das nicht, wenn es denn so gewesen wäre (was ich im Übrigen nicht im Geringsten einschätzen kann)? Wenn man solche Leute ausschließt von dem, was man Demokratie nennt, ist das meines Erachtens nicht gerade förderlich.

Achsoachsoachsoachso: wer sagt „hängt ihn“, der macht sich strafbar – zumindest ist das mein Verständnis. Da würde mir auch ziemlich unwohl als Bürgermeister sein. Da ist Polizeipräsens ein recht unangenehmes Mittel zum Zwecke meines Schutzes. Also würde ich lieber vorbeugen. Dafür ist die Polizei ja auch da.

Nun schauen wir mal: bald sind Kommunalwahlen in Bernau. Das wird bestimmt erneut spannend. Vielleicht wachen noch einige auf. Protestwählen ist eine, nicht meine Wahl, aber wenn in allen Parteien, die sich bisher austoben konnten in Bernau, sich keine findet, die meine Vorstellungen am ehrlichsten Umsetzen, wird wohl nicht viel übrigbleiben als meine wertvolle Stimme einer Kleinstpartei oder einer Einzelperson zu geben (sofern welche der vielen bei dieser Wahl antritt). Fragt sich für mich nur, wie man dessen Lobbyfreiheit ermittelt?!

Der letzte Brief eines Großvaters an seine Enkelkinder

Herzallerliebst und mit viel Sinn ist das hier, was ich heute früh in der Bahn las: Der letzte Brief eines Großvaters an seine Enkelkinder – http://huff.to/1h5tGF9.

Und dazu ist mir noch eingfefallen, daß ja ganz frisch noch DER 100 JÄHRIGE DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND im Kino grad kommt. Ein Vorgeschmack ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ZFkpUTrYIjw Wer das Buch gelesen hat, wird wohl auch den Film sehen müssen, auch wenn man bestimmt so einiges versaubeuteln kann an einer Buchverfilmung. Der Trailer paßt schonmal zum Buch. Bin gespannt. Oder anders: Ich bin gespannt – Nicht nur auf den Film, sondern noch viel mehr, ob ich die Zeit habe fürs Kino. Selbst der zweite Hobbitfilm ist noch offen. Der kommt bestimmt nicht mehr im Kino, oder doch?

Wen interessierts? Unsere Zivilisation geht bald unter.

Grad gehört und Google befragt und das hier gefunden:

http://www.huffingtonpost.de/2014/03/17/nasastudie-warum-unsere-zivilisation-untergeht_n_4979069.html

Und so frage ich mal: wen interessiert das schon, was die NASA herausfand (und mich nicht ehrlich verwundert)? Und ich frage diesmal nicht ketzerisch. Alles denkt an sich. Jeder einzelne vielleicht noch bis an seines Lebens Ende. Die Politiker nur im Rahmen der Zeit in der sie gewählt wurden. Und gerade Politiker sollten das tun – an eine weit entfernte Zukunft denken. Aber eben weil sie nicht zur Verantwortung gezogen werden und auch nicht ihrem Gewissen verpflichtet sind (wie behauptet), wird es wohl weiter gehen bis erst die Ärmsten dran glauben müssen und später sich die Elite selbst ausmerzt. Wen also interessiert das schon? Keine Sau (lebt eh nur zwei Jahre bis der Schlachter kommt mit seinem Bolzenschußgerät).

Also: weitermachen und nicht denken!