Vodafone – Griff in die Kacke

Nach wochenlangem Fernsehnichtempfang über Kabel Deutschland, freute ich mich im Urlaub über spontane 7 GB Datenvolumen, die ich schamlos ausnutzte.

Manchmal freut man sich über Wunder ohne sie zu hinterfragen.

Zu Hause wieder angekommen, war meine Fritzbox leider defekt. Fritzbox Nummer 3. Da es ohne Geld in die Hand zu nehmen bei der Telekom keine Fritzbox gibt und ich All-IP mit seiner immer wieder hängenden SpeedPortIrgendwasScheiße hasse, schaute ich, wie lange mein Vertrag bei der Telekom noch läuft und schaute nach Alternativen. Da die letzte Meile der selbe Anbieter des Internetanschlußes sein sollte (meiner Meinung nach), blieb nur das ungeliebte KabelDeutschland – sprich Vodafone – übrig.

Ohha. Was für ein freundliches Telefonat, wenn es um Neuverträge geht. Alles so schön mit Vodafone und seinem Kabel. Keine Probleme, Fritzbox, DualStackFull und wahnsinnige Geschwindigkeiten.

In zwei, drei Tagen habe ich Internet – Techniker kommt und Mitte der Woche gehts mit Haispeed ins Netz.

Hab ich also einen Vertrag abgeschlossen. Vielleicht hatte Vodafone mit seinem Kabel-TV vor meinem Urlaub nur eine Pechsträne.

Okay. Fritzbox geht nicht – WLAN und dann das Internet erstmal unerreichbar. Somit bot sich an das Tablet zu nehmen und mit einer meiner Vodafone Ultracards das Netz der Netze aufzusuchen.

Die erste Ultracard ging nicht, die zweite auch nicht. Nanu? Was war passiert? Karten gesperrt? Was war passiert?

Hey. Vodafone hat mir einfach mal so meinen Mobilfunktarif optimiert und total umvermurkst. Scheiß auf den Kunden. Völlig unaufgefordert. Hurra. Und somit wurden mir beide Ultracards unbrauchbar gemacht. Dafür habe ich 7 GB mehr Volumen, was ich real nie wirklich ausnutzen werde. Laut Aussagen von Vodafone kann ich mir ja für einmalig 39,99 Euro je Karte zwei neue bestellen. Kostet ja nicht die Welt. Außerdem bekommt man ja auch noch 1GB jeden Monat dazu. Jetzt habe ich nach vielen Jahren einen neuen Vertrag – denn ohne Ultracards, die jetzt eSim heißen, kann ich nicht leben, hab nun auch diese wieder. 80 Euro – Danke Vodafone. Diese Vodafone ist so großzügig, wenn ich selber bezahlen muß.

Scheiße, was bin ich sauer. Strahlkotzen ist wohl die bessere Beschreibung.

Na ja. Der Techniker für mein tolles Interneterlebnis sollte sich mal gemeldet haben. Geht ja auch erstmal ohne Ultracards. Sind ja nur ein paar Tage bis diese hier ankommen.

Sollte sich der Techniker nicht schon gemeldet haben? Also nachfragen.

Ein Anruf ergab, daß Erdarbeiten notwendig sind (immer noch die, wie beim Kabel-TV?) und daß die Leitungen völlig marode seien.

Als Techniker hätte ich mich vor Scham auch nicht gemeldet. Verständlich, oder?

Kenn ich doch schon? Identisch mit dem Kabel-TV-Problem. Sie haben es trotz Fertigmeldung nicht geschafft was zu erneuern? – Toller Laden dieses Vodafone. Und auch so unzuverlässig und kundendesorientiert… Wie haben die es geschafft so groß zu werden?

Nun kommt der Techniker erst am 21.9.2017 – ein Unding. Ich könnte im Strahl kotzen. Wollte ich doch die nächsten Wochen Homeoffice machen und nun das.

Und ich weiß heute schon, daß ich am 21.9.2018 völlig umsonst warten werde – hatte ich beim KabelTV- Problem auch.

Nach meinen so geballten negativen Erfahrungen mit Vodafone, die ich bisher eher im Consumerbereich erwartete, kann ich zum heutigen Tag nur von Vodafone nur abraten, es sei denn, man legt auf völlige Semi(un)proffessionalität wert.

Wenn man gerne mal Neukunde werden will und geifernd und sabbernd umgarnt werden will und sich was erzählen lassen will von wegen alles ganz einfach und das beste Netz Deutschlands (wer es glaubt), der kann das ja gerne tun.

Meine Erfahrungen sind auf dem Tiefpunkt angelangt. Ich kann Vodafone derzeit nicht empfehlen – erst recht nicht, wie bei mir, der auch mal Chancen vergibt, wenn es mal (also mal) nicht so geklappt hat, denn jeder hat mal einen schlechten Tag.

„c’t – Vorsicht Kunde“ – mein Erlebnis ist ja fast schon prädestiniert dafür.

…habe heute bei eBay eine gebrauchte Fritzbox gekauft. Soll bis 21.9.2018 die Durststrecke überbrücken. Dabei ahne ich schon heute: es wird auch noch darüber hinaus dauern. Erfahrung. Schlechte Erfahrung.

Nachtrag: die neuen SIM-Karten wurden mir ganz anders versprochen. Nun sind sie da – samt Rechnung. Jetzt kosten mich beide nur 15 Euro monatlich drauf. Sind nun sogar zwei weitere Einzelverträge. – Hab ich gleich wieder gekündigt. – Ob das Vodafone rafft mit der Kündigung? Vorahnung macht sich breit. Warum bin ich nur so pessimistisch?

Aus Vodafone Proffesional Business hatte mir Vodafone übrigens einen ebenso veralteten Smart L Tarif gebucht und mich sogar aus dem Rahmenvertrag gekickt, den ich schwarz auf weiss noch von einem meiner Ex-Arbeitgeber nutzen durfte.

Nun habe ich einen Red M. Ohne Ultracard und merklich teurer. 24 Monate Laufzeit. Das ist die letzte Laufzeit bei Vodafone. Wenn schon teuer, dann auch ein gutes Netzt. Da bleibt nur wieder T-Mobile übrig. – Ob sich da nun wieder mein Kreis schliessen wird? Vodafone begibt sich ja flehentlich ins Abseits bei mir. In 24 Monaten muß ich mich wohl dran erinnern – somit habe ich das allererste Mal einen Termin in meinem Handy gemacht: „Handy und Internet, Vodafone/Kabel Deutschland kündigen!?“

Boah was ist der letzte Post schon her…

„Mußt Du doch mal wieder aktiv werden“ …so zumindest schaute ich mal wieder auf meiner eignenen Webseite vorbei. Und dann kam nur noch ein „Boah was ist der letzte Post doch schon ewig her!“

Eigentlich hat sich in letzter Zeit nicht viel getan. Das Bootsbauprojekt lag und liegt eingefroren im Keller, der Garten kam auch etwas kurz und auch sonst gab es nichts neues, was ich hinaustragen wollte.

Okay. Ich habe mich mal auf die Schulbank gesetzt. Stimmt! Der sonst recht bequeme Olli hatte einfach mal gesagt: vorbei mit lustig und hat was nettes gemacht. – Dabei hatte ich nicht soooo ein ernsthaftes Ziel. Oder anders: ich habe mir jetzt nicht erhofft anschließend einen Job zu finden mit irgendwelchen Zertifikaten, wo ich einfach keine Praxiskenntnisse hatte. Ich wollte einfach nochmal sehen, was geht.

Somit habe ich mir dann mal Cisco angeschaut und erklären lassen, wie das ganze Geraffel funktioniert – nach nicht ganz 20 Jahren des Wegseins von jeglichen Schulungen war das mein eigentliches Ziel: mal auffrischen und verinnerlichen, wie Router und Switches werkeln – also habe ich zwei Cisco-Zertifizierungen eingeheimst (was andere können, kann ich auch)- das war dann doch wieder recht interessant – zumal noch einige der vor fast 20 Jahren erworbenen Vorkenntnisse gut dabei halfen.

Dann habe ich mir gedacht, kann so eine MCSA Windows Server -Schulung auch nicht falsch sein, diese einfach mal mitzunehmen. Das wiederum war dann doch zu blauäugig so ganz ohne vorherige Praxis. Für eine völlig abschließende Zertifizierung hat es dann doch nicht mehr gereicht – jedenfalls konnte ich die letzte versemmelte Prüfung zeitlich nicht mehr nachholen, denn im Anschluß kam gleich noch etwas nach, was sich Exchange Server nennt. Hier habe ich es wiederum geschafft mit einem für mich super Ergebnis  durchzukommen. – Zumindest war es nicht völliges Auswendiglernen, sondern auch das Verstehen, was mir geholfen hat.

Die dann folgende MCSA und MCSE Server – Zertifizierungsgeschichte  für die neueste Generation von Windows Server habe ich dann jedoch nicht mehr gewagt in Angriff zu nehmen, denn ein zweites Mal zu merken, daß ich nicht mit Windows kann, war dann doch nicht nötig – ich weiß auch nicht, warum die Welt da draußen nicht nur Apple einsetzt – ist dann wohl aber so – was soll´s. Wer es kompliziert mag, soll es auch so haben – ich nicht, auch wenn der Trend da ist, daß die Server in zukünftigen Apple-Umgebungen dann wohl doch wieder Windows-Kisten sein werden.

Was ich dann aber noch machen konnte, war noch eine Linux-Zertifizierung und die hatte mir am meisten Laune gemacht, weswegen ich dann auch recht traurig war, nicht noch weiter den ganzen Spaß fortzusetzen und den LPIC2 nachzuschieben.

Mein neuer und jetztiger Arbeitgeber hatte mich schon vor der Schulungszeit angefragt und unmittelbar nach der Linuxschulung, wollte ich ihn bei so viel bemühen nicht sitzen lassen – das war einfach mal ein nettes Werben, was ich sehr wertschätzte – und so habe ich zum 1. Januar 2018 bei einem ehemaligen Lieferanten meines letzten Kunden und vorletzten Arbeitgebers einen Arbeitsvertrag  unterschrieben.

Mit der Zeit haben wir auch schon bald Ende März.

Nun stelle ich mir die Frage, wie es weitergeht. Das Boot muß noch behäutet werden und der Garten hat auch noch ein paar Aufgaben für mich.
Ich kann mich nicht wirklich mehr damit rausreden, daß ich für irgendwelche Prüfungen lernen muß oder schwierige Wehwehchen habe (gottseidank).

Das Boot fleht mich förmlich an, wenn ich mal wieder im Keller bin, daß es wieder bebaut wird von mir.  (immer dieser Zwang, dem ich mich schwer entziehen kann)

Und dann kommt auch noch ein neues Projekt dieses Jahr mitterein, was viel Planung abverlangt und auch ein paar Probeläufe (ich mach es spannend? Stimmt!)

Na ich werde schon machen, was ich tun muß. Jetzt aber erstmal wieder zurücklehen 😉

Der nächste Artikel kommt bestimmt und jetzt auch schneller hintendran.

Der letzte Brief eines Großvaters an seine Enkelkinder

Herzallerliebst und mit viel Sinn ist das hier, was ich heute früh in der Bahn las: Der letzte Brief eines Großvaters an seine Enkelkinder – http://huff.to/1h5tGF9.

Und dazu ist mir noch eingfefallen, daß ja ganz frisch noch DER 100 JÄHRIGE DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND im Kino grad kommt. Ein Vorgeschmack ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ZFkpUTrYIjw Wer das Buch gelesen hat, wird wohl auch den Film sehen müssen, auch wenn man bestimmt so einiges versaubeuteln kann an einer Buchverfilmung. Der Trailer paßt schonmal zum Buch. Bin gespannt. Oder anders: Ich bin gespannt – Nicht nur auf den Film, sondern noch viel mehr, ob ich die Zeit habe fürs Kino. Selbst der zweite Hobbitfilm ist noch offen. Der kommt bestimmt nicht mehr im Kino, oder doch?

Herzliches fürs neue Jahr

Ich verzichte dieses Jahr auf eine Neujahrsansprache. Haben ja schon so viele getan. Also: alles Gute fürs 2014 in die Welt mental hinaus posaunt…

Täräääääääääää…

Logbuch Online

Ausgetestet hab ich es mal, aber da ich wenig vertrauen habe zu Browser-Applikationen, tu ich es mal hier nur hier antackern, das Logbuch Online: http://www.logbuch-online.de/

Vielleicht wird es ja nochmal interessant für mich 😉

Wie wird das Wetter…

muß mal schauen. Mit einem Kurzwellenradio und einem Rechner sollte es so gehen, daß man Wetterfaxe empfangen kann. Die kommen über Kurzwelle rein und werden vom Rechner über eine Software in ein Fax gewandelt. Soweit die Theorie. Mein Weltempfänger ist leider so alt, daß die Kondensatoren ausgetrocknet waren und er somit nicht mehr wirklich geht. Also muß da mal ein neues Radio her…

Nun stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist diesen Aufwand nun zu betreiben, wenn ich doch mitten auf dem Festland Europas sitze. Die Wetterfaxe sind ja eher für die Schiffe in Nord- und Ostsee bestimmt…

Fragen über Fragen. Zumal ich auch nicht weiß, was es mir bringt, denn auch wenn das Wetter mies ist, werde ich es nicht ändern können…

Fluppenkauf beim Zigarettenhändler Deines Vertrauens in Bernau

Jeden Tag, wenn ich mich am Morgen zur Arbeit schleiche, steht er da. Egal ob es regnet oder der Wind durch die Straßen fegt: er steht da. Auf ihn ist scheinbar immer Verlaß. Und wenn ich ihn dann mal nicht entdecke und mir schon denke, daß er wohl krank ist (was bei diesem widrigen Arbeitsplatz kein Wunder wäre), so steht er hinter der nächsten Straßenecke und ist da.

Er, der nie seinen Beutel dabei hat, weil er ihn immer wieder aufs Neuste versteckt. Er, der scheinbar eine Handy-Flat hat, weil er viel telefoniert. Er, der selber nikotinsüchtig ist. – Er ist der Zigarettenhändler des Vertrauens in Bernau. Kurz und knapp sagen die Leute ihre Wünsche. Oftmals scheint er schon zu ahnen, weil es sich oftmals eben auch um seine Stammkunden handelt, was seine werte Kundschaft wünscht. Es scheint fast so, daß er selbst von den Augen oder den Lippen ablesen kann.

Nein. Bewundern tu ich ihn nicht um seinen Job. Würde ich einen Laden haben in Bernau – er wär garnicht so ein schlechter Mitarbeiter wegen seine wirklichen Zuverlässigkeit und seinen wenigen Krankheitstagen. Sicherlich mag er ja ein, zwei Mal einen Eintrag haben in seiner Polizeiakte, aber viel kann es ja nicht sein.

Der Zigarettenkauf in Bernau scheint bei einem Straßenhändler von Mongolenkippen alles andere als Illegal zu sein. Ich behaupte mal, daß es gar kein Interesse seitens Zoll oder Polizei gibt diesen Handel zu unterbinden. Vielleicht sind die Verfolgungsorgane ja auch angehalten das weiter so schön wie all die Jahre zu dulden? Ich denke mal so: wenn es viele Leute gibt, die keine Kohle für Fluppen haben, dann sind es Leute, denen es finanziell wohl nicht so gut geht. Ich meine mal, weil es dann auch Leute aus der sozialen Unterschicht sind und diese Gruppe der Menschen wohl am größten ist, würde hier revolutionärer Sprengstoff entstehen, wenn man diesen Leuten den Kippenhändler kidnapt und ihnen somit ihre Beruhigungsgrundlage entzieht…

Ich verstehe nicht, wieso ein Ordnungsamtsmitarbeiter fröhlich seine Parksünder “rechtens” abzockt und neben ihm ganz lustig eine Straftat begangen wird. Aber alles okay soweit in Bernau… Ach so: Ja, ich rauche derzeit wieder und NEIN ich kaufe aus Prinzip nicht bei Straßenhändlern.

Zumal sich da auch die Frage stellt, warum, wenn man schon den Zigarettenhandel nicht unterbinden möchte (anderes glaub ich nicht als “möchte”), werden nicht die Käufer bestraft? Soweit ich da informiert bin, sollte doch auch der Kauf von illegal importierten Glimmstengeln strafbar sein? Alles unbegreiflich. Ich verstehe das grad mal nicht. Es kann ja auch ein Personalmangel sein bei den behörden (laufen ja genug rum, die keinen Job haben). Und daß man vor den Bundestagswahlen…. Nein, also da das ja schon viele Jahre ein IST-Zustand ist, ist die bevorstehende Bundestagswahl wohl auch kein Argument den Zigarettenhandel zu unterbinden. Selten genug wird zwar mal ein Kontröllchen vorgenommen, doch das war es dann immer auch (vielleicht so einmal fürs Jahr mit gleichzeitiger Berichterstattung in den wochenendlichen Wurstblättern)…
Schön ist anders. Bei einer Minute über der Parkdauer ist die Stadt Bernau schneller (und muß auch nicht viel machen)…

Armes, armes Deutschland Du.

Achso: mein erster Treffer bei Google war der grad: http://www.zoll.de/S … D35A9FB86A?nn=192692. Scheint also nichts genützt zu haben. Bei einer regelmäßigen Beschäftigung der Angeklagten mit einem festen Einkommen und einem gefestigtem sozialen Umfeld…

Alles nur meine Meinung – wird ja erlaubt sein, oder?