Was mach denn nun das Boot?

„Was mach denn nun das Boot?“ – das habe ich die Zeit nun schon öfter gehört und dann noch sowas wie „ist still geworden bei Dir“…

Ja, liebe Leute, ich bin etwas ruhiger grad. Der Job und dessen Verlust ab 1.März nächsten Jahres frustrieren nur noch und es macht echt Mühe, denn was Neues muß  her – und das will diesmal gut gewählt werden.
Dann kommt da unser neuer Garten, der so einiges abverlangt und dann waren noch nebenbei Ferien und ein Urlaub in Schweden, der noch verdaut werden muß…

Ja, ich brauch noch etwas, aber ich meld mich bald wieder. Versprochen. Es ist grad nicht alles so einfach…

Namenstag? Namenstag. Namenstag!

1 1/2 Stunden und ganz in Ruhe

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Was so eine kleine Mittagspause doch hergibt… So könnte doch glatt der Schriftzug aussehen… Unterschiff Grau, Oberschiff Grün… Nur die Schriftfarbe fehlt mir noch – Weiss oder Hellblau wär als Planenrest vorrätig…

Während der Inspector Barnaby seinen Fall versucht zu lösen, knobelte ich heute mal an der Herstellung von zwei Schriftzügen. Die Idee kam mir heute in der Mittagspause…

Bis heute hatte ich eigentlich noch keinen Namen für das Boot. Tayoowwa ist eigentlich nur der Projektname. Leider ist der Name somit auch bisher immer noch offen gewesen. Okay. Nun nehme ich also den Projektnamen.

Der Schriftzug ist auf dem Mac entstanden. Benutzt habe ich Pixelmator zum Ausprobieren. Als alles schick genug war, habe ich die Datei in ein PDF exportiert, dann im Acrobat Reader geöffnet und als Plakat mit Schnittmarken gedruckt. Die Ausdrucke habe ich dann an den Schnittmarken beschnitten und als ein Band zusammengeklebt.

Das Klebeteil habe ich dann auf einem Stück alte Plane mit Klebestift geklebt – naturlich ausßerhalb meiner nachher benötigten Buchstaben 😉 – dann habe ich mit einem Skalpell die Buchstaben so ausgeschnitten, daß die Buchstaben erstmal noch verkettet sind, was das spätere Aufkleber in einer Reihe erleichtern müßte. – Was übrig belibt, ist eine Buchstabengirlande. Voila!

Die aufgeklebten Papierreste ließen sich super wieder abrubbeln, falls noch Reste vom Drumherum der Plane benötigt werden sollten…

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Ollis Spezialschrauben und Schrauben in die Versenkung

2 Stunden

Nun war mal wieder Sonnabend und das Wetter war schon wieder unter alle Kanone. Das macht so keinen Spaß! Ich wollte eigentlich mit voller Elan das Problem bei den Hörnern packen, denn zu viele fragten mich „Na, wie weit bist Du schon“ und ich redete mich die ganze Zeit mit dem zu kalten und zu feuchten Wetter raus. Das geht so echt nicht weiter. Irgendwann muß ich mal die Haut angehen!

Voller Frust – nicht nur deswegen, aber deswegen auch, machte ich mir eine schöne Zeit von 120 Minuten Kellerei.

Den großen Fehler die Spanten auch von der glatten Seite zu streichen, den habe ich fast schon überwunden.

Heute also habe ich die Top-Rohre, also die allerobersten, oder auch Decksbalken oder nennt sie wie auch immer, auf die finale Länge eingekürzt. Damit aber nicht genug. Ich habe ordentlich Schrauben versenkt.

Bei Spant 2 und 6 hatte ich die Senten oder Rohre oder wie auch immer mit Winkel befestigt. Damit kann man dann beim Aufbau das Vorderteil und das Hinterteil fest aufbauen, so daß kein Spanngurt das ganze als Gesamtheit mehr halten muß. Dies zu tun, gibt den beiden Teilen nun ungemein Stabilität. Es fühlt sich gut an.

Blöd war nur, daß die Schrauben nicht parallel zu den Rohren eingebaut werden können, da die Flügelmuttern sich sonst nicht mehr bewegen lassen, weil der Winkel und der Befestigungsniet im Weg sind – Konstruktionsbedingt und bedingt vom vorhandenen Material – pech gehabt. Bei den Rohren, die den Scheuerrand darstellen, habe ich das aber nicht hinbekommen mit dem schräg Einbauen. Leider. Ist aber so. Also habe ich die Flügel der Flügelmuttern gekürzt… Ich wollte eigentlich keine Spezial-Sachen, aber nun habe ich das Theater. Mmmpf.

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links gestutzt, rechts ungestutzt – hat je Seite mindestens 2mm Platz gebracht – Platz zum Bewegen der Muttern

2-schraubenversenkung3-schraubenversenkungUnd aus irgendweiner Idee heraus habe ich nun auch noch die Köpfe der Muttern versenkt. Nicht schön, aber selten – die Idee war gut, nur die Ausführung dann doch etwas unsauber. Zumindest funktioniert es und sooooo schlecht sieht es nichtmal aus.7-schraubenversenkung 1-schraubenversenkung 5-schraubenversenkung4-schraubenversenkung

Erfahrung, Klebriges und Winkliges

Gut und gerne 4 Stunden

Verteilt auf mehrere Tage habe ich nun alles durchlackiert, was lackiert werden mußte. Erste Erfahrung dabei: Streiche nie eine Siebdruckplatte auf der glatten Seite, denn es hält sowieso nicht. Nun ist es aber geschehen. Wieder was gelernt. Da könnte ich mich im nächsten Winter dann nochmal ranschmeißen und versuchen abzuschleifen und anzurauen und zu grundieren und dann nochmals einen weiteren Versuch wagen. Ich würde beim nächsten Boot dann wohl auch eher keine Siebdruckplatten mehr nehmen. Ist stabil, aber einfach zu teuer. Sperrholz macht es bestimmt auch. Siebruckplatte könnte wenn, dann für Bug und Steven sinnig sein.

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Weitere 4 Stunden

Nachdem die Lackiererei abgeschlossen war, ist mir beim Wiederzusammenbau von Bug- und Heckteil aufgefallen, daß die Senten zumindest hier alle angeschraubt werden sollten. Ich hatte sie immer mit einem Spanngurt zusammengehalten, der nach dem Aufbau des Gerüstes abgenommen werden konnte. Da ich genug Schloßschrauben gekauft hatte und genug übrig war, habe ich mich in die Winkelproduktion begeben und noch schnell ein paar Winkel gefertigt. Diese habe ich dann, wie schon davor mit jeweils 2 Nieten auf den Rohren, so nah und bestanliegend wie möglich an den Spanten befestigt und dann habe ich ein Loch durch Spant und Winkel gebohrt und diese mit Schloßschraube und Flügelmutter befestigt. Auch hier kam eine neue Erfahrung dazu: die Idee mit den Schloßschrauben war im Groben ganz gut ABER sie ist nicht wirklich ausgereift. Die Schloßschrauben müssen schräg von der Bootshaut her nach innen gebohrt werden, weil sonst die Flügelmuttern mit den Winkeln kollidieren und nicht mehr drehbar sind. Hier müßten beim nächsten Bau entweder größere Winkel genommen werden mit gut einem Zentimeter mehr Schenkellänge. Das zu korrigieren ist nun eigentlich zu spät. Oder aber man nimmt keine Flügelmuttern mehr… Doch was dann? Es gibt Muttern wie längliche Rohrstücke mit Riffelung – keine Ahnung, wie die heißen oder woher man die bekommt usw.

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Langsam nimmt das Boot aber Gestalt an.

nochmals 3 Stunden

Bei meinem letzmaligen Versuch eine Baufolie um das Gerippe zu legen, stellte sich heraus, daß die Befestigungen der Hülsen an Bug und Heck in die Folie hineindrückten. Also mußte hier auch noch eine Idee her. Diese besteht nun nicht mehr aus Maschinenmuttern mit Schrauben, sondern aus recht edlen Senkkopfschrauben auf der einen und Hülsenmuttern auf der anderen Seite. Da steht nun nichts mehr über, was sich in die Haut reinbohren würde. Alles schön abschließend. Anfänglich hatte ich mich noch in der Länge verschätzt, was die beiden Teile anbelangt, doch nun habe ich die ideale Kombination gefunden. Und das ganz hält und sieht sogar professioneller aus. Wie aus der Erfahrung mit dem Baumarkt gelernt, hatte ich die nichtrostenden Teile gleich im Internet bestellt. Der Preisunterschied war diesmal sogar mehr als enorm. Ich liebe manchmal sogar das Internet 🙂

2_bootslack

Nun warte ich auf besseres Wetter. Dann, so würde ich es mir vorstellen, wird das Boot mal draußen aufgebaut, eh es noch Depressionen bekommt dort unten in meinem Keller…

Ich habe für diesen Anlaß einen Raspberry Pi mit Camera-Modul zusammengebaut. Der soll dann mal eine Zeitrafferaufnahme machen. Ich bin gespannt, wie das dann aussieht. Aber das ist vielleicht was, für einen anderen Artikel, denn das ist auch ein ganz anderes Thema.

Pinseln

2 mal 1,5 Stunden

Ich habe mich mal mit der Versiegelung der Kanten der Siebdruckplatten beschäftigt. Die Spanten sind ja daraus gefertigt. Das empfindlichste an den Platten sind die Kanten, die nicht beschichtet sind. Sie können Feuchtigkeit ziehen und dann tut sich der Kern der Platten von der Beschichtung lösen und alles ist dann umsonst gebastelt.

Das (mein) Ergebnis lautete nun: einfach mal machen!

Im OBI-Markt um die Ecke gibt es Bootslack. Eine kleine Dose für 10 EUR ist so meine umgesetzte Form des Machens. Jemanden der Verkaufsprofis bei OBI zu fragen hatte bei meinem letzten Mal schon kein Ergebnis gebracht. Entweder harmonieren meine Vorstellungen nicht mit den 100.000 Dosen vor Ort oder aber ich habe das absolute Gefühl des Nichtverstandenwerdens von den Fachberatern. Dabei stellte ich mir einfach nur etwas vor, was unwahrscheinlich gut das Holz durchwandert und einfach nur aushärtet und versiegelt. Keine Ahnung. Immer noch nicht. Gibt es aber bestimmt. Egal jetzt. Bootslack macht es nun auch. Kriecht aber nur den Hauch ins Holz. Schade. Was solls. Somit habe ich angefangen zu pinseln. Letztes Wochenende und dieses nochmal. Ich hätte gerne immer mehr wie nur die paar Minuten gewerkelt, aber ich wollte dem Frieden in der Familie nicht so viel abverlangen. Kleinvieh macht auch Mist. Waren immerhin 3 Stunden insgesamt. Gut 3 Stunden werde ich aber noch benötigen, wenn es gut sein soll. Somit wäre eine Grundlage da. Vielleicht muß ich dann später nochmal rüber – keiner weiß nichts…

Leiterspiele – weiter gehts

Fast 6 Stunden

Nach diversen Aufräumarbeiten im Keller hat mich heute nochmal das Fieber gepackt, endlich das fertig zu stellen, was ich begonnen hatte: die Bodenleiter. Heute also habe ich es geschafft – reichlich Zeit habe ich dafür meiner Familie wegnehmen müssen.

Die Bodenbrettchen, Tage zuvor gefertigt, sind heute angebaut worden. Bis auf die Tatsache, daß die Schiebehülsen von der Länge her im Innenrohr im Weg waren und ich sie kürzen mußte und bis auf die Tatsache, daß ich die Positionshaltebrettchen von Spant Nummer 3 nochmal abbauen mußte und etwas mehr gerade rücken mußte, hat alles recht prima geklappt. Wären die Nebenbeiarbeiten nicht gewesen, hätte ich es gut und gerne auch in 4 Stunden geschafft.

Ein paar Bilder zur Bodenleiter folgen noch nach.

Leiterspiele – Bodenleiter extended

232 Stunden

Da das mit der Karriereleiter eh nicht mehr klappt, habe ich mich an die Bodenleiter gewagt. Zwei Stunden Spaß im Keller – es waren die ersten in diesem Jahr am Boot.

Habe nochmal beim Spiegelversand ein paar Holzplatten bestellt, damit das Boot einen besseren, stabilen Boden bekommt. Zwischen die schon bestehenden Brettchen, die die Spanten auf Abstand halten, habe ich nun weitere eingebaut – also fast. Ich habe sie erstmal zugesägt und passend gemacht. Sieht auch ganz gut aus – nicht so, wie anfangs alles gedacht, aber im Großen und Ganzen bin ich mit den zwei Stunden ganz zufrieden. Mal schauen, ob ich zeitnah nochmals in den Keller hinabsteige, denn einer muß sie ja noch festnieten – das bin wohl wieder ich.

Die Brettchen selber sind an den Stellen, an denen die Federschnapper wirken und an denen in den Rohren die festen Hülsen festgenietet sind, ausgesägt worden. Somit käme man im Ernstfall besser an die Nieten zum Ausbohren. Natürlich ist somit auch die Schiebehülse zugänglich beim Auf- und Abbau…

Die rauhe Seite der Brettchen kam wie bei den ersten nach oben, damit man nicht ausrutscht. Ist auch angenehmer beim Treten – wenn man nicht gerade sowieso Neoprenschuhe anhat.

 

240 kleine Löcher

mal schnell 1 1/2 Stunden auf dem Wohnzimmerboden

Mit schmerzendem Handballen tippe ich mal schnell noch einen kleinen Status in Sachen Bootsbau.

Die Unterhaut habe ich mir heute nochmal vorgenommen. Mittig auf der später innenliegenden 6m langen und 1,2m breiten Haut im Rohteil habe ich Markierungen mit einem Edding angebracht, um ggf. später beim Hautkleben die Mitte genau zu erwischen. Am Rand habe ich dann noch zu beiden Seiten einen 3cm breiten Streifen markiert. Mittig zum Rand hin von diesen beiden Streifen habe ich nun alle 5 cm ein etwa 3mm großes Loch gestanzt. 240 Löcher insgesamt. Aua.

Durch diese Löcher wird später (so der Plan) die Haut mittels einer kräftigen Schnur gespannt – gerade so, wie beim Stiefelschnüren. Mal schauen. Auf Ösen habe ich mal verzichtet. Die Plane für die untere Haut macht einen recht reißfesten Eindruck auf mich. Zur Not kann ich ja auch noch drauf zurückgreifen. Ich habe von denen und jenen was gelesen. Es ist ein für und wider bei den Bootebauenden… Mal sehen. Es gab schließelich schon andere kleine Rückschläge 😉

Achso. Bilder? Hier kommen sie…

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Erste Kleinklebeversuche

zwei Stündchen

Bevor es an das Kleben der Haut geht, habe ich mich mal an die ersten D-Ring Terminals gemacht. Planen Unterteil und Oberteil der Terminals müssen noch verklebt werden. Was also tun, wenn es gerade mal etwas trocken draußen ist und noch nicht ganz so kalt? Richtig. Olli nimmt seinen Krams und zieht auf den Balkon. Nach etlichem Lesen von etlichen Berichten habe ich mich also an die wohl ersten heiklen Klebeversuche gewagt von etwas, was sich gar nicht so einfach kleben läßt.

Na die Materialien habe ich – inkl. eine der wenigen Klebersorten, die PVC wirklich richtig gut kleben sollen. Eigentlich könnte es losgehen…

Kleine Werkstatt auf dem Balkon
Kleine Werkstatt auf dem Balkon

Am Sonnabend hatte ich die ganze Familie an die Hand genommen und wir machten einen kleinen Herbstspaziergang. Zufällig beim Baumarkt rausgekommen, nutzte ich die Chance noch eine Buddel mit Azeton zu greifen…

Und schon kam der Sonntag. Zwar ohne Sonne auf dem Balkon, aber wenigstens recht trockene Luft draußen. Da wagte ich also meine ersten 10 von 30 Kleinklebeversuchen zum Kleben von PVC-Plane. Geklebt wurden meine D-Ring-Terminals.

Die ganze Sache bin ich wie folgt angegangen (Ausgeschnitten und vorgefertigt hatte ich sie ja wie schon berichtet:

Ich habe mir etwas Azeton in ein kleines Schraubglas abgefüllt. Mit einer Messingbürste, wie man sie auch zum Zündkerzenreinigen nimmt, habe ich dann mit dem Azeton die zu verklebenden Flächen befeuchtet und so lange gebürstet, bis das PVC langsam krisselig auf der glänzenden Seite der Plane bzw. einfach nur schön rau wurde auf der eh schon stumpfen Seite der Plane.

Vorbereitete Terminals
Vorbereitete Terminals
Mit Azeton die Oberfläche anlösen und die Lackschicht runterschrubben
Mit Azeton die Oberfläche anlösen und die Lackschicht runterschrubben

Dann habe ich mit einem  schmalen Spachtel Kleber auf die Klebeflächen getan. Hierbei hatte ich experimentiert und mich letzten Endes dafür entschieden nur die unteren Flächen zu benetzen. Ein Pinsel wäre auch gegangen – ich hatte nur keinen passenden gefunden.

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Kleber dünn auftragen und dann antrocknen lassen

Dann kurz antrocknen lassen (was doch recht schnell geht) und dann mit dem Heißluftfön nochmal so heiß machen, daß der Kleber Blasen schlägt – ab hier sollte dann alles recht schnell gehen: Klebeflächen richtig gut andrücken – hier werde ich mir dann doch noch einen kleineren Roller holen – ich spekuliere auf einen Holzroller aus der (nicht lachen) Backzubehör-Abteilung bei Edeka für 3,99 EUR… Und wie schon oft gelesen und jetzt auch nochmal bestätigt: es gibt nur einen Versuch die Klebeflächen zu positionieren 🙂

Angetrockneten Kleber mit einem Fön heiß machen
Angetrockneten Kleber mit einem Fön heiß machen
...so heiß, bis der Kleber Blasen macht
…so heiß, bis der Kleber Blasen macht
Klebeteile positionieren
Klebeteile positionieren
und schön fest andrücken - also so richtig fest - und das von beiden Seiten
und schön fest andrücken – also so richtig fest – und das von beiden Seiten

Dann kann man nur noch warten – morgen früh sollte alles dann so richtig fest sein.

Hier die ersten 5 Versuche. Sauberer müßte ich nur noch arbeiten
Hier die ersten 5 Versuche. Sauberer müßte ich nur noch arbeiten

Was ich noch selber für mich beachten muß: ich muß noch sauberer Arbeiten, denn Kleber oder Azeton auf der PVC-Haut, wo es nicht hingehört, ist definitiv für immer. Die Haut sieht dort einfach Schiete dann aus und wegwischen geht zumindest bei Azeton gar nicht mehr. Kleber läßt sich, wenn noch nicht durchgehärtet, abrubbeln, aber unter Umständen ist die Stelle stumpf.

Zeitliche Zwischenbilanz

119,5 Stunden habe ich mit notierten „echten“ Arbeiten bis heute für das Boot verbracht. Also mit Bauarbeiten, Zeichnungen etc.

Aufgeschrieben habe ich nicht die Zeiten, in denen ich recherchiert, gelesen, geschaut und gesucht habe. Ich habe auch nicht die Besuche beim Baumarkt drin und die Zeiten für den Materialeinkauf im Internet – das sind bestimmt nochmal 200 Stunden.

Vieles hätte nicht sein müssen, einiges war schlichtweg umsonst in die Hand genommen worden.