Schnapp Schnapp Hurra

Super. Ich hab sie: die Federschnapper sind eingetroffen! Die einzigen, welche ich im Netz hier im deutschen Raum fand , waren die, welche bei finsterwalder-charly.de angeboten werden. Nun kann es weitergehen – kaum hingeschrieben und bestellt, schon sind sie da. Die selbstgebauten Federschnapper waren dann sowas wie Leer bzw. Lehrgeld. Nette Idee, aber nicht wirklich ideal, da sich Toleranzen bei mehreren Schnapperrohren hintereinander summierten.

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Pfingsten!? Planen und schauen und ranhalten und grübeln…

So ist das mit den Feiertagen. Nur drei Tage frei und dann auch nur drei Stunden im Keller gesessen. Dabei kam nichtmal was ermunterndes bei raus. Mir fehlt gerade die Peilung wo die Schiebehülsen plaziert werden sollen, ob und wo ich noch Bodenbrettchen aufnieten soll, keine Ahnung wie es weitergeht grad. Es ist dann wohl ein Tiefpunkt.

Oder sagen wir mal „nicht ganz“, denn es gibt eine Sache, von der ich mich ja noch verabschieden wollte: die Federschnapper. Ich habe nun welche bestellt. Es gibt eigentlich nur einen einzigen Laden im Web, der solch kleine Federschnapper im Angebot hat – ich fand nichts weiter. Noch sind sind die Schnapper aber nicht da. Eine Woche wird es bestimmt noch dauern bis zu meiner Haustür…

Spant Nummer 4.2

1,5 Stunden

Glück gehabt. Ich hatte tatsächlich noch einen Rest übrig vom Holz der Spanten. Murphy hatte mich zappeln lassen: der letzte Rest der Platten bot mir ausreichend Spielfläche den Spant 4.2 heute noch anzufertigen. 1 1/2 Stunden weiter habe ich den Spant fertig.

Obwohl ich ja nun meine Schablonen hatte und ich mich echt genau an die Löcher für meine Fostnerbohrer hielt, sind zum Teil 1-2mm Abweichungen zu Spant 4 entstanden, der ja eigentlich identisch sein sollte zu 4.2 – bin gespannt, wie sich das beim weiteren Bau auswirkt.

Nun habe ich alle Spanten fertig. Noch einen baue ich nicht mehr. Ist sowieso kein Material mehr da. Und 5,64m Länge reichen ja auch für das Boot.

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Gut Ding braucht eben Zeit

Des Bastlers Herz schlägt nun schneller. Langsam sieht er Land mit einem Tunnel und Licht darin…

Und wieder etwas Zeit investiert: gute 8 Stunden habe ich gesägt, gebohrt, gefeilt, geschliffen und genietet, gebaut und gebastelt dieses Wochenende, die meiste Zeit an der Herstellung meiner Schiebehülsen. Damit möchte ich dann irgendwann und garnicht so weit weg (Tunnel und Licht) den vorderen mit dem hinteren Teil meines Bootsgestänges  irgendwo genau auf der Mitte verbinden.

Das ist nicht so ganz meine Idee gewesen mit den Schiebehülsen. Yostwerks.com hat mal wieder die Idee aufgezeigt. Leider ist Yost mit seiner Seite schon Monate offline. Schade. Das waren die besten Seiten zum Thema „Kajak selber bauen“.

Hier Bilder vom aktuellen Stand meines Bootes…

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der Spant nummer 4.2 fehlt noch immer – zu sehen an der Lücke – (4.2 das ist der neue Spant, der im eigentlichen Original nicht dabei war)
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5 Meter und 64 Zentimeter – so siehts dann aus

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Langolongus: 5,04m + 0,60m macht 5,64m

1,5 Stunden Gedanken machen

Länge läuft. – Ich habe mal Bug und Heck, soweit sie fertig waren, ausgelegt und die Rohre eingesteckt. Das ganze Boot könnte rein theoretisch 5,80m lang werden…. Somit festigt sich meine Idee das Boot um einen, den mittleren Spant zu verlängern. Statt 5,04m würde ich nun auf 5,64m verlängern. Das sind dann 18,5 ft.
Spant Nummer 4 (der, der das Boot nach links und recht wegteilt), wird verdoppelt. Er bekommt die Nummer 4.2. Damit hätte ich nochmal etwas mehr Platz gewonnen.11_bootsbau 12_bootsbau 13_bootsbau

Kellerkind bastelt gern

…geschätzte 2 Stunden

In Sachen Bootsbau war ich dieses Wochenende nicht gerade weit gekommen. Zu viele Fragen kamen auf, ich habe viel gemessen, verworfen, gegrübelt und gemessen.

Das Hinterteil war garnicht so baulich fertig, wie ich in Erinnerung hatte. Die Rohre steckten zwar auf den Hülsen, aber sie waren noch nicht gebohrt, um dann die Federschnapper einrasten zu lassen. Also war hier noch einiges zu tun.1_resize 22_resize

Die Winkel für den Süllrand sind dann auch auch noch vollständig gemacht worden (sogar übererfüllt mit Ersatzteilen). Langsam, aber mühsam bin ich wieder etwas weiter.2_resize 12_resize

Dann hatte ich noch die ganzen Rohre farblich codiert, so daß man das Boot schnell zusammengebaut bekommt ohne ständig rätseln zu müssen was wie wo rankommt… – interessant auch, wenn nicht ich es sein sollte, der das mal tun muß.