Unsere Tourplanung

Steht. Steht nicht. Könnte sie aber. Warum macht sie es nicht? Keiner weiß es und wir auch noch nicht: unsere Tourplanung…

Also wir haben drei Routen, die wir in Angriff nehmen könnten.
Eine kurze (112km), eine mittlere (126km) und eine lange Route (133km).

Die ersten 62 km sind alle identisch. Anfang unserer geplanten Routen ist Beisfjord (Wetter). Der Einstieg über Skjomdalen und über Fjellbu (Wetter hier) als Startpunkt ist ohne Erreichbarkeit mit Bus nicht umsetzbar (das Taxi ist einfach mal zu teuer und der einzige Bus, der fährt, fährt nur am Freitag) und fällt wohl damit flach und uns fehlt somit ein Tag.

Wir haben auf den ersten 62 Kilometer vier geöffnete Hütten auf dem Weg: „Unsere Tourplanung“ weiterlesen

Packwahn.

Wir haben gepackt. Heute.

Und wir habe gebraucht. Lange.

Da ich bis Donnerstag noch arbeiten muss, blieb uns nicht viel mehr übrig wie heute schonmal zu packen.

Nach vier Stunden des Hin und Herpackens und des schmerzlichen Abwiegelns und Aussortierens haben wir 14 und 19 kg auf der Waage. Geschätzte 5 kg alleine sind nur das Essen, das wir für 10 Tage mitnehmen. „Packwahn.“ weiterlesen

Nur noch 9 Tage…

Gott was bin schon heute fix und fertig. Wird alles klappen? Kommen wir mit unserem Gepäck an Bord des Fliegers? Was wird es sein, was wir vergessen haben werden? Welchen Einstieg werden wir nehmen für unsere erste Etappe? Wie wird das Wetter sein? Wald gibt es ja nicht – was ist dort mit Steppenbränden? Werden wir uns das Taxi leisten oder lieber nicht? Wie sieht es per Anhalter aus bis in den Skjomen? Ist es über Beisfjord nicht besser dann mit Angeln? Geht das bestellte Essen auch noch in den Rucksack? Nehme ich noch meinen Lieblingspulli mit? Sind 10 von den großen Blasenpflastern genug? Sollten wir noch zwei kurze Laufposen einpacken oder reichen die sechs Blinker? Kleines Radio mit MP3 einpacken? An was denke ich grad nicht, was aber auch wichtig ist?

Ich werde jedenfalls meine kleinen Kuschelkopfkissen vermissen, die ich aus Platzgründen nun hierlassen muss.

Tragische Momente.

Shopping…

Heute haben wir uns eingedeckt mit Microfasershirts, Fleecepullis und vor allem richtig wasserdichte Regenjacken, die wohl einen ganzen Tag Regen abkönnen sollen. Die zwei Partnerlookzwiebeln, die man später bei Googlemaps sehen wird, sind wir <hehe>.

Es fiel uns schwer bei der Entscheidungsfindung, da die Rucksäcke ja schon voll sind. Was sollen wir bei der heutigen Wetterlage im polaren Fjäll mitnehmen? So warm wie dieses Jahr war es dort wohl noch nie.

Wenn wir zwei Zwiebeln uns entpellen müssen, müssen ja die Sachen irgenwo unterkommen.

Wir haben festgelegt, dass es nicht kälter wie 6 oder 7 Grad am Tag werden wird. Die dickste unserer ausgesuchten Jacken haben wir dann doch nicht mitgenommen. Es wird sich zeigen, was uns erwartet.

Es sind nur noch 13 Tage bis Abflug.

Eine Angel werden wir aber noch mitnehmen. Rute und Rolle sind schon eingepackt. Mal schauen…

Wenn’s nicht passt,…

Werde meinen Rucksack, zwei, drei Mal getragen, in den Ruhestand schicken.51U0Qf3j-fL._SCLZZZZZZZ__SY500_SX500_Nach diesem Wochenende lösen sich die Gurtbänder. War wohl doch zuviel.

80 Liter ist definitiv zu klein. Meine Orientierung geht jetzt Richtung 120 Liter +. Ich versuche es mal mit Army- Qualität. 300 Eur werde ich wie immer nicht ausgeben.

Wer Hinweise auf ein verdammt robustes Modell hat, kann sie mir gerne zukommen lassen.

Das Teil braucht kein Schnickschnack, es braucht Kompressionsgurte, die um den Rucksack herumgeführt sind!

Achso: und keine Tarnfarben – man weiss ja nie, in welches Land man später noch reisen will.

Hoffentlich sind meine Wünsche nicht so groß ausgefallen. Die Zeit scheint schneller zu laufen.