Vodafone und Kabel – Neverneverending

Urlaub. Ist schon was feines.
Was macht man? Man macht Entspannung – aber nicht ich.

Ich rufe nämlich mal wieder beim Sub-Dienstleister von Kabeldeutschlandvodafone an.

Nun, meine Dose für das Internetkabel habe ich ja schon. Dafür gab es viele Telefonate. Danach war wieder Ruhe im Reich bei den Professionellen. Obwohl ja ein Telefonat weitere Schritte ankündigen sollte. Dieses sollte ich („Sie können sich diesmal drauf verlassen – wir melden uns auf alle Fälle“) am Freitag, den 13. Oktober 2018 erwarten.
Nun gut – ich habe wie immer mit dem Gegenteil gerechnet – und Ja, ich wurde nicht enttäuscht. Na gut. Warte ich mal eine Woche. Und auch dieses Warten brachte nichts.
Somit habe ich heute, am 22.10.2018, mal selber angerufen.
Beim Subsubdienstleister ging keiner ran, also habe ich es beim Subdienstleister probiert. Und siehe da: es ging jeman ans Telefon mit dem Ergebnis: „das Ticket wurde storniert“ (angeblich war ich nicht erreichbar – ein Witz bei meinem Job, der immer und immer Erreichbarkeit fordert. Na ja. ABER mir wurde im Laufe des Tages ein Rückruf versprochen… (UND?)
17:30 Uhr kann man ja mal nochmal nachfragen…
Dachte ich, denn viele Firmen arbeiten ja nun nicht so lange…
UND es stellte sich heraus, daß das Ticket geschlossen ist.
ABER morgen ist beim Subsubdienstleister wieder jemand erreichbar. Da kann ich ja nochmal nachfragen.
So ganz nebenbei stellte sich heraus, daß ich eine SMS bekommen habe. Darin wurde ich gebeten unter terminvereinbarung.dejvodafone.com einen Termin zu vereinbaren. Hmmmmm. Wer meint, daß ich einen Schreibfehler gemacht habe, der irrt. terminvereinbarung.dejvodafone.com steht in der SMS. Umlaute sind zerschossen…
Hmmm. Also mal schnell die Domain terminvereinbarung.de/vodafone.com aufgerufen (in der Hoffnung, daß das wenigstens klappt).
Hurra. Hier kommt eine Seite in der Art:

Diese neue Domain wurde im Kundenauftrag registriert.

…eine Seite, gehostet bei united domains…

Vodafone – die Never Ending Internet Story geht weiter

Am 21. September platzte mein Termin – wie immer von Vodafone.

Am 24. September platze mein Termin, der mir am 21. dann von Vodafone genannt worden ist – wie immer von Vodafone – auch.

Letzten Endes sagt Vodafone, daß ich mich an den Auftragnehmer von Vodafone halten soll und der wiederum verweist mich an den Auftragnehmer von seinen Arbeiten, also an das Subsubunternehmen. Die einen machen wohl Netz und die letzten wohl die Anschlüsse beim Kunden und wohl auch die kleinen Erdarbeiten (wohlgemerkt, wenn Vodafone das freigibt).

Am 28. September war also (ohhhhhh) ein Techniker dann da. Also in echt mit einer Fritzbox und einer neuen Antennendose (die, wo man ein „Internetkabel) ranstecken kann und die dann an der Fritzbox bammelt) und (sicher ist sicher) mit einem rückkanalfähigen Antennenverstärker.

…seit dem dann der Techniker das Haus wieder verlassen hatte, habe ich zumindest schon eine neue Antennendose an der Wand – immerhin.

Die Fritzbox hat er wieder mitgenommen und den Verstärker auch. Hurra. Was soll das Zeug auch rumstehen, denn es kommt ja kein Signal an für das Internet, denn wie schon seit Mai bekannt, müssen ja noch Erdarbeiten ausgeführt werden – immernoch.

In 10 Tagen weiß man mehr…

Heute habe ich mich also wieder ans Telefon gehangen und die Subsubvodafone angerufen und mal nachgehakt: es liegt noch keine Auftragserteilung von der Vodafone vor, welche ja den Kosten zustimmen muß und was auch immer da dran hängt… Man will sich bei mir melden (nee, diesmal wirklich).

Eine Trauer. Ich hatte bis dieses Jahr so viel von Vodafone gehalten. – Ich entschuldige mich hiermit bei all denen, denen ich Vodafone ans Herz gelegt habe wegen meiner vormals tollen Erfahrungen im Business-Bereich und die dann auch so in die Scheiße gegriffen haben auf das allerheftigste:

„Sorry, habe mich getäuscht! Ich bedauere das sehr.“

Nachtrag: mit der Zeit hat sich ein Mitarbeiter von Vodafone aus Erfurt bei mir telefonisch gemeldet und mich gefragt, woran es beim Auftragnehmer der Vodafone hakt… (bei mir – also nicht beim Auftragnehmer, sondern bei mir – ein Witz)