15. August – Kiruna

Heute mal richtig ausgeschlafen. Draußen in der Pampa habe ich ja noch immer ein Lauscheohr nach draußen gehabt. Diese Nacht brauchte ich es nicht.

Wir schliefen heute bis 10 Uhr, dann gab es Frühstück – toastbrotweiches Schwarzbrot mit Blaubeermarmelade und Pfeffitee bzw. Kaffee.

Anschließend ging es in die Schwimmhalle. So hoch im Norden schon was besonderes.

Anton stellte im Schwimmbad mit Bestürzung fest, daß seine gestern 70% reduzierte Badehose in S ihm selbst mit Hosenträger rutscht.

Also bin ich ins Bad und er wieder raus zu Intersport sie umtauschen. – Hätte er die gestern bloß mal anprobiert…

Das Bad hatte zwei Sportbecken, jeweils einen 1 und 3-Meter-Turm, ein Kleinkindbecken, Sauna, Rutsche und Whirlpool. Nördlicher gehts, glaube ich, nicht in Schweden ins Schwimmbad.

Hier, im Schwimmbad waren wir gut 3 Stunden. Dann wurde mir kalt. Außerdem reichte es dann auch wirklich. Ob es meinem verstauchten Fuß guttat, müssen wir sehen. Der Knöchel ist nicht wirklich dünner und das belastende Auftreten geht nach wie vor nur mit Schmerzen.

Da das Baden immer hungrig macht, sind wir in ein kleines Kaffee rein, was gestern geschlossen hatte und verspeisten jeder einen Veggiburger mit Salat. – Ich glaub mein allererster Veggiburger überhaupt. – Und er war sogar eßbar.

Hiernach buchten wir dann, wie wir es sowieso wollten für den letzten Tag in Kiruna, eine Minentour. Einmal oder zweimal im Monat gibt es sie mit deutschem Guide – wir haben wohl Pech. Da müssen wir wohl unser Englisch aufpeppen. – Wir sind schon voll gespannt auf die größte Eisenerzmine Europas.

Nun gehts ans Kochen. Die Wanderertütenmahlzeiten müssen noch vernichtet werden und Rommé ist ja auch noch dran – eine Revanche steht noch aus.