12. August – Rautasälven

Es regnet und regnet und regnet.

Wir sitzen hier im Trocknen. Die Sachen, die aber schon oder immernoch nass sind, werden nicht trocken.

Der Fluß hier, der Rautasälven, gibt uns keine Fische raus. Ärgerlich. Wir hätten die Äsche nicht wieder zurücksetzen sollen. Nun gibt es also keinen Fisch.

Die Nächte hier sind kurz. Morgens um 3 war es schon hell und ich konnte kaum mehr so richtig einschlafen.

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen. Ist dröge im Zelt. Zwei, drei mal hatte es ja mal für 30 Minuten aufgehört… und wieder angefangen.

Unser Feuer bekommt auch kaum Glut. Alles Holz ist nass. Die Birkenrinde schafft es nicht irgendwas anzubrennen, bevor sie selber abgebrannt ist.

Während Anton angelt, schreib ich nun diesen heutigen Blogeintrag – soll ja meine Fuß schonen.

Wir sind immernoch bei N 67.95007° E 020.09788. Nichts markantes hier. Der Fluss, die Stromschnellen, ein paar Stugas am rechten Ufer und wir.