Der Arctic Circle Train & unser Arctic Circle Trail

Wie schon angekündigt, liegt der nächste Post nicht weit…

Und wer mich kennt, weiß daß ich oft und viel träume von Dingen, die mal ein anderes Erleben bedeuten.

Die Tour meines Lebens ist ja leider geplatzt dank meiner letzten Arbeitgeber und ihren Bemühungen mich loszuwerden. ABER so schnell ist nicht Schluß. Die nächste Tour ist in Planung und geht noch dieses Jahr los. „Der Arctic Circle Train & unser Arctic Circle Trail“ weiterlesen

Boah was ist der letzte Post schon her…

„Mußt Du doch mal wieder aktiv werden“ …so zumindest schaute ich mal wieder auf meiner eignenen Webseite vorbei. Und dann kam nur noch ein „Boah was ist der letzte Post doch schon ewig her!“

Eigentlich hat sich in letzter Zeit nicht viel getan. Das Bootsbauprojekt lag und liegt eingefroren im Keller, der Garten kam auch etwas kurz und auch sonst gab es nichts neues, was ich hinaustragen wollte.

Okay. Ich habe mich mal auf die Schulbank gesetzt. Stimmt! Der sonst recht bequeme Olli hatte einfach mal gesagt: vorbei mit lustig und hat was nettes gemacht. – Dabei hatte ich nicht soooo ein ernsthaftes Ziel. Oder anders: ich habe mir jetzt nicht erhofft anschließend einen Job zu finden mit irgendwelchen Zertifikaten, wo ich einfach keine Praxiskenntnisse hatte. Ich wollte einfach nochmal sehen, was geht.

Somit habe ich mir dann mal Cisco angeschaut und erklären lassen, wie das ganze Geraffel funktioniert – nach nicht ganz 20 Jahren des Wegseins von jeglichen Schulungen war das mein eigentliches Ziel: mal auffrischen und verinnerlichen, wie Router und Switches werkeln – also habe ich zwei Cisco-Zertifizierungen eingeheimst (was andere können, kann ich auch)- das war dann doch wieder recht interessant – zumal noch einige der vor fast 20 Jahren erworbenen Vorkenntnisse gut dabei halfen.

Dann habe ich mir gedacht, kann so eine MCSA Windows Server -Schulung auch nicht falsch sein, diese einfach mal mitzunehmen. Das wiederum war dann doch zu blauäugig so ganz ohne vorherige Praxis. Für eine völlig abschließende Zertifizierung hat es dann doch nicht mehr gereicht – jedenfalls konnte ich die letzte versemmelte Prüfung zeitlich nicht mehr nachholen, denn im Anschluß kam gleich noch etwas nach, was sich Exchange Server nennt. Hier habe ich es wiederum geschafft mit einem für mich super Ergebnis  durchzukommen. – Zumindest war es nicht völliges Auswendiglernen, sondern auch das Verstehen, was mir geholfen hat.

Die dann folgende MCSA und MCSE Server – Zertifizierungsgeschichte  für die neueste Generation von Windows Server habe ich dann jedoch nicht mehr gewagt in Angriff zu nehmen, denn ein zweites Mal zu merken, daß ich nicht mit Windows kann, war dann doch nicht nötig – ich weiß auch nicht, warum die Welt da draußen nicht nur Apple einsetzt – ist dann wohl aber so – was soll´s. Wer es kompliziert mag, soll es auch so haben – ich nicht, auch wenn der Trend da ist, daß die Server in zukünftigen Apple-Umgebungen dann wohl doch wieder Windows-Kisten sein werden.

Was ich dann aber noch machen konnte, war noch eine Linux-Zertifizierung und die hatte mir am meisten Laune gemacht, weswegen ich dann auch recht traurig war, nicht noch weiter den ganzen Spaß fortzusetzen und den LPIC2 nachzuschieben.

Mein neuer und jetztiger Arbeitgeber hatte mich schon vor der Schulungszeit angefragt und unmittelbar nach der Linuxschulung, wollte ich ihn bei so viel bemühen nicht sitzen lassen – das war einfach mal ein nettes Werben, was ich sehr wertschätzte – und so habe ich zum 1. Januar 2018 bei einem ehemaligen Lieferanten meines letzten Kunden und vorletzten Arbeitgebers einen Arbeitsvertrag  unterschrieben.

Mit der Zeit haben wir auch schon bald Ende März.

Nun stelle ich mir die Frage, wie es weitergeht. Das Boot muß noch behäutet werden und der Garten hat auch noch ein paar Aufgaben für mich.
Ich kann mich nicht wirklich mehr damit rausreden, daß ich für irgendwelche Prüfungen lernen muß oder schwierige Wehwehchen habe (gottseidank).

Das Boot fleht mich förmlich an, wenn ich mal wieder im Keller bin, daß es wieder bebaut wird von mir.  (immer dieser Zwang, dem ich mich schwer entziehen kann)

Und dann kommt auch noch ein neues Projekt dieses Jahr mitterein, was viel Planung abverlangt und auch ein paar Probeläufe (ich mach es spannend? Stimmt!)

Na ich werde schon machen, was ich tun muß. Jetzt aber erstmal wieder zurücklehen 😉

Der nächste Artikel kommt bestimmt und jetzt auch schneller hintendran.

Raspberry und Banane – Herausgeholt für den Herbst und Winter….

Es wird kühler draußen und die Sonne geht schneller unter. Damit beginnt langsam wieder die Bastelzeit bei mir.

Mein seit einem Jahr schnuckelig laufender RaspberryPi ist mal wieder abgelöst worden in den letzten Wochen durch den BananaPi als Server. Der Schnelligkeit wegen.

Die Banane bootet das System von der SD-Karte, der Rest liegt auf einer SSD, die über SATA direkt an der Banane hängt. Das ganze Gebilde ist ratzeputzeschnell und das nicht nur vom Gefühl her. Anfängliches Problem mit dem neuen Bootloader habe ich umgangen, indem ich einfach wieder den althergebrachten verwende. Es gibt einige maue Anleitungen (so wie hier: https://frank-mankel.de/12-bananian/158-bananian-auf-hdd-installieren), aber ich hab es nicht hinbekommen damit. Mit dem alten Bootloader gehts wenigstens.

Den Watchdog vom BananaPi habe ich zwar nicht zum laufen bekommen, dafür laufen aber zwei Scripte, die immer schauen, ob das Netz läuft und bestimmte Dateien erreichbar sind und dann ggf. Dienste oder den ganzen Rechner neu starten. Und genau so hängt der kleine chinesische Raspberry-Clone per DynDNS im Internet und mimt recht zuverlässig meine zweite Owncloud und meinen Traccarserver. <hurra>
BananaPi

Den freigewordenen RaspberryPi habe ich nun mit einer Webcam versehen und werde ihn über ein altes UMTS-Modem ins Internet stellen. Dann möchte ich das Teil im Garten aufstellen. Mal schauen, wie es klappt. Der Anfang ist gemacht worden, was garnicht so einfach war, denn die vorhandenen diversen Vodafone-UMTS-Sticks habe ich nicht nutzen können. Es haperte einfach an der Unterstützung seitens meines Linux und von sakis3g (http://www.sakis3g.com) – stattdessen nutze ich nun ein E220 von Huawei. Dieses Teil wählt sich super über sakis3g automatisch ins Netz der Netze. Die erste Hürde wäre schonmal genommen. Als zweite ist nun die Hürde zu bewältigen, die mir mein Provider Vodafone in den Weg gepackt hat. Das NAT von meinem Provider läßt mich nicht über das Internet auf den Raspberry zugreifen. Da muß ich wohl die Sperren umgehen. Ab heute kann ich mich also mit dem Tunneln beschäftigen… Wie das geht, habe ich auch schon entdeckt. Hier mal eine Anleitung von http://chriskrz.selfhost.bz/index.php/reverse-ssh-tunnel-schritt-fur-schritt/.

RaspberryPi

Nebenbei habe ich mal geschaut, wie ich die Bilder aus dem Garten bereitstellen kann. Die einizige Möglichkeit sehe ich nur über einen Sync über dropbox oder über owncloud. Das Syncen über die Dropbox bekomme ich grad nicht zum Laufen – warum auch soll alles gleich klappen? Manuell gehts mit der Dropbox, aber nicht automatisch im Hintergrund. Keine Ahnung, warum. Mit der Owncloud sieht es nicht anders aus. Anleitungen gibt es (z.B. hier https://www.ossramblings.com/headless-owncloud-linux-sync), aber Fehler auch und ich kann sie nicht entdecken. Das nervt grad. Also noch eine Aufgabe: entweder bald ans Laufen bekommen, oder aber noch nach einer weiteren Alternative zum Sync suchen. Viel Zeit ist nicht mehr, dann kommt das Gartenhaus und ich will den Aufbau mit Zeitraffer aufzeichnen.

Was mach denn nun das Boot?

„Was mach denn nun das Boot?“ – das habe ich die Zeit nun schon öfter gehört und dann noch sowas wie „ist still geworden bei Dir“…

Ja, liebe Leute, ich bin etwas ruhiger grad. Der Job und dessen Verlust ab 1.März nächsten Jahres frustrieren nur noch und es macht echt Mühe, denn was Neues muß  her – und das will diesmal gut gewählt werden.
Dann kommt da unser neuer Garten, der so einiges abverlangt und dann waren noch nebenbei Ferien und ein Urlaub in Schweden, der noch verdaut werden muß…

Ja, ich brauch noch etwas, aber ich meld mich bald wieder. Versprochen. Es ist grad nicht alles so einfach…

Überraschendes Willkommen in der Gartensparte

Wir haben angefangen „Ab ins Beet“ zu mögen.Echt. Selten mal, aber wenn, dann haben wir diese Sendung im Privat-TV geschaut und haben uns auch entsprechend amüsiert.

Nun sind wir selber mitten in unserer eignen Soap gefangen mit unserem eigenen Garten.

Wir sind die letzten Tage immer wieder sehr herzlich und ehrlich begrüßt worden, von Leuten aus der Sparte, die wir bisher nichtmal vom Sehen kannten. Bisher kannten wir das so nicht. Fremdbegehungen durch den Nachbarn auch ein Tabu-Thema. Na ja. Ist halt so einiges anders. Wir haben das Gefühl herzlich willkommen zu sein.

Mit der Zeit hatten wir uns ja zum Abriß der bestehenden Bausubstanz und langsam für den Rückbau entschieden. Wohin aber mit dem Werkzeug? Ein Gerätehaus mußte her.  Also habe ich eins in der Bucht bei den Kleinanziegen gekauft – war neu knapp nur der halbe Preis zu den günstigsten Shops.

Aus 3 Stunden Aufbauzeit sind 1 1/2 Tage geworden. Die Chinesen haben es nicht so sehr mit lesbaren Anleitungen und der Importeur (Click24 bzw. Clic-Trade GmbH aus Köln) hatte trotz Anfragen keine Lust mit mir zu kommunizieren… Hmmm. Billig ist nicht immer günstig, aber nun steht er, unser Blechi. Kaufen würde ich ihn zu den Preisen aus dem Netz nicht  nochmal – ich bin geheilt.Blechi

 

 

Gartenzeit? Gartenzeit!

Seit dem 1.6.2016 sind wir wieder zurück unter den Gartenbesitzern. Diesmal aber wirklich fast gleich um die Ecke, denn 3 Gehminuten kann man wohl kaum noch „weit weg“ nennen. 170m Luftlinie von Haus zu Haus ist echt was Feines.

Allerdings sind wir nun nicht mehr so frei, wie wir es bisher waren. Wir sind jetzt echte Kleingärtner im Sinne des Bundeskleingartengesetzes. Aber es ist uns nahezu egal. Bei den Pachtpreisen im Gegenzug ist uns die Unterwerfung dann eher zweitrangig. Wir wollen ja Obst und Gemüse anbauen – und das werden wir auch.

Bekommen haben wir den Garten über kleinanzeigen.ebay.de. Hier verkaufte jemand und wir konnten unabhängig der Warteliste nachrutschen als neuer Pächter. Mit Warteliste ständen wir wohl immernoch hinten an.1-kirschen

Mit dem neuen Garten kommt nun aber auch Arbeit auf uns zu. Es steht der Abriß der alten Hütte an und der Neubau eines neuen Hauses – nicht wirklich groß, eher mini, aber immerhin. Wir haben die Tage genutzt und uns mal umgeschaut auf dem riesigen Markt von Anbietern von Gartenhäusern und haben unsere engere Auswahl getroffen. Wir haben uns auf ein kleines Gartenhäuschen aus Estland eingeschossen. Der Hersteller Tene Kaubandus stellt bis zu 15000 Häuser pro Jahr her – er sollte Erfahrung in der Herstellung von Gartenhäusern haben. Nur mal schauen, wie wir es hierher bekommen.

Zum Thema Entsorgung einer alten Hütte – habe ich jetzt auch schon die ersten Erfahrungen sammeln können, was es uns kosten wird. Asbest entsorgen ist das eine (JA, ich haben mal wieder Asbest an der Backe – hurra) – Entsorgung von Dachpappe ist aber noch prickelnder.

Und einfach sich eine Firma zu nehmen, die eine Hütte schnell mal an einem halben Tag zurückbaut – da haben wir gemerkt, sind wir dann doch zu geizig, denn die Kohle kann ich auch in was anderes nettes investieren. Jede Schwiele wird demnächst zu unserem eigenen Stolz beitragen 🙂

Namenstag? Namenstag. Namenstag!

1 1/2 Stunden und ganz in Ruhe

Bildschirmfoto 2016-04-20 um 13.28.20
Was so eine kleine Mittagspause doch hergibt… So könnte doch glatt der Schriftzug aussehen… Unterschiff Grau, Oberschiff Grün… Nur die Schriftfarbe fehlt mir noch – Weiss oder Hellblau wär als Planenrest vorrätig…

Während der Inspector Barnaby seinen Fall versucht zu lösen, knobelte ich heute mal an der Herstellung von zwei Schriftzügen. Die Idee kam mir heute in der Mittagspause…

Bis heute hatte ich eigentlich noch keinen Namen für das Boot. Tayoowwa ist eigentlich nur der Projektname. Leider ist der Name somit auch bisher immer noch offen gewesen. Okay. Nun nehme ich also den Projektnamen.

Der Schriftzug ist auf dem Mac entstanden. Benutzt habe ich Pixelmator zum Ausprobieren. Als alles schick genug war, habe ich die Datei in ein PDF exportiert, dann im Acrobat Reader geöffnet und als Plakat mit Schnittmarken gedruckt. Die Ausdrucke habe ich dann an den Schnittmarken beschnitten und als ein Band zusammengeklebt.

Das Klebeteil habe ich dann auf einem Stück alte Plane mit Klebestift geklebt – naturlich ausßerhalb meiner nachher benötigten Buchstaben 😉 – dann habe ich mit einem Skalpell die Buchstaben so ausgeschnitten, daß die Buchstaben erstmal noch verkettet sind, was das spätere Aufkleber in einer Reihe erleichtern müßte. – Was übrig belibt, ist eine Buchstabengirlande. Voila!

Die aufgeklebten Papierreste ließen sich super wieder abrubbeln, falls noch Reste vom Drumherum der Plane benötigt werden sollten…

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Ollis Spezialschrauben und Schrauben in die Versenkung

2 Stunden

Nun war mal wieder Sonnabend und das Wetter war schon wieder unter alle Kanone. Das macht so keinen Spaß! Ich wollte eigentlich mit voller Elan das Problem bei den Hörnern packen, denn zu viele fragten mich „Na, wie weit bist Du schon“ und ich redete mich die ganze Zeit mit dem zu kalten und zu feuchten Wetter raus. Das geht so echt nicht weiter. Irgendwann muß ich mal die Haut angehen!

Voller Frust – nicht nur deswegen, aber deswegen auch, machte ich mir eine schöne Zeit von 120 Minuten Kellerei.

Den großen Fehler die Spanten auch von der glatten Seite zu streichen, den habe ich fast schon überwunden.

Heute also habe ich die Top-Rohre, also die allerobersten, oder auch Decksbalken oder nennt sie wie auch immer, auf die finale Länge eingekürzt. Damit aber nicht genug. Ich habe ordentlich Schrauben versenkt.

Bei Spant 2 und 6 hatte ich die Senten oder Rohre oder wie auch immer mit Winkel befestigt. Damit kann man dann beim Aufbau das Vorderteil und das Hinterteil fest aufbauen, so daß kein Spanngurt das ganze als Gesamtheit mehr halten muß. Dies zu tun, gibt den beiden Teilen nun ungemein Stabilität. Es fühlt sich gut an.

Blöd war nur, daß die Schrauben nicht parallel zu den Rohren eingebaut werden können, da die Flügelmuttern sich sonst nicht mehr bewegen lassen, weil der Winkel und der Befestigungsniet im Weg sind – Konstruktionsbedingt und bedingt vom vorhandenen Material – pech gehabt. Bei den Rohren, die den Scheuerrand darstellen, habe ich das aber nicht hinbekommen mit dem schräg Einbauen. Leider. Ist aber so. Also habe ich die Flügel der Flügelmuttern gekürzt… Ich wollte eigentlich keine Spezial-Sachen, aber nun habe ich das Theater. Mmmpf.

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links gestutzt, rechts ungestutzt – hat je Seite mindestens 2mm Platz gebracht – Platz zum Bewegen der Muttern

2-schraubenversenkung3-schraubenversenkungUnd aus irgendweiner Idee heraus habe ich nun auch noch die Köpfe der Muttern versenkt. Nicht schön, aber selten – die Idee war gut, nur die Ausführung dann doch etwas unsauber. Zumindest funktioniert es und sooooo schlecht sieht es nichtmal aus.7-schraubenversenkung 1-schraubenversenkung 5-schraubenversenkung4-schraubenversenkung

Raspberry – erst Digicam mit Dropbox und nun Zeitraffer

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Die Tage habe ich mich glatt mal wieder an meine Raspberrys gesetzt. Die bisherige Webcam habe ich nun abgebaut – sie funktionierte, aber war nicht wirklich befriedigend.

Mein Ziel: erstmal eine Camera ans Laufen zu bekommen und dann eine Zeitraffercam zu bauen für den ersten Aufbau meines Faltbootes an frischer Luft.

Nun habe ich mir einen Raspberry genommen, ein PiTFT raufgesteckt, Cam-Modul und WLAN-Stick rangesteckt – das ganze im edlen PiBow-Gehäuse mit einem Extra-Layer auf der Unterseite untergebracht, damit die Cam noch reinpaßt – und fertig ist die Camera.

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Das System ist das originale von Adafruit, angepaßt an das PiTFT. Man muß nur aufpassen, daß das System auch zum PiTFT paßt – meins ist das resistive, also das, was man auch ohne Stift bedienen kann.

Die Software und Projektbeschreibung habe ich nahezu vollständig von hier übernommen: (ich mußte nur das Camera-Bild drehen, weil ich sie über Kopf eingebaut habe) https://learn.adafruit.com/diy-wifi-raspberry-pi-touch-cam?view=all

Das Ergebnis ist ganz witzig und kann sich voll sehen lassen – bis auf den klobigen Akku. Da der Akku 12000mAh Kapazität hat, hielt die Cam aber wiederum ewig durch. Undenkbar für eine Digicam… Nett war übrigens, daß die Camera gleich über WLAN die Bilder in meine Dropbox abgelegt hat.

So. Damit war aber das Ziel, eine Zeitraffercamera bauen zu wollen, noch nicht erreicht.

Etwas bei Google suchen und schwups! Ich hatte nun jemanden gefunden, der die eben noch eingesetzte Software so ummodifiziert hat, daß sie nun intervallmäßig alle Minute ein Bild schießt: https://github.com/timdows/raspberry-projects/tree/master/Timelapse%20camera

Damit ist mein Ziel erreicht und hier kommen noch ein paar Bilder…

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Erfahrung, Klebriges und Winkliges

Gut und gerne 4 Stunden

Verteilt auf mehrere Tage habe ich nun alles durchlackiert, was lackiert werden mußte. Erste Erfahrung dabei: Streiche nie eine Siebdruckplatte auf der glatten Seite, denn es hält sowieso nicht. Nun ist es aber geschehen. Wieder was gelernt. Da könnte ich mich im nächsten Winter dann nochmal ranschmeißen und versuchen abzuschleifen und anzurauen und zu grundieren und dann nochmals einen weiteren Versuch wagen. Ich würde beim nächsten Boot dann wohl auch eher keine Siebdruckplatten mehr nehmen. Ist stabil, aber einfach zu teuer. Sperrholz macht es bestimmt auch. Siebruckplatte könnte wenn, dann für Bug und Steven sinnig sein.

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Weitere 4 Stunden

Nachdem die Lackiererei abgeschlossen war, ist mir beim Wiederzusammenbau von Bug- und Heckteil aufgefallen, daß die Senten zumindest hier alle angeschraubt werden sollten. Ich hatte sie immer mit einem Spanngurt zusammengehalten, der nach dem Aufbau des Gerüstes abgenommen werden konnte. Da ich genug Schloßschrauben gekauft hatte und genug übrig war, habe ich mich in die Winkelproduktion begeben und noch schnell ein paar Winkel gefertigt. Diese habe ich dann, wie schon davor mit jeweils 2 Nieten auf den Rohren, so nah und bestanliegend wie möglich an den Spanten befestigt und dann habe ich ein Loch durch Spant und Winkel gebohrt und diese mit Schloßschraube und Flügelmutter befestigt. Auch hier kam eine neue Erfahrung dazu: die Idee mit den Schloßschrauben war im Groben ganz gut ABER sie ist nicht wirklich ausgereift. Die Schloßschrauben müssen schräg von der Bootshaut her nach innen gebohrt werden, weil sonst die Flügelmuttern mit den Winkeln kollidieren und nicht mehr drehbar sind. Hier müßten beim nächsten Bau entweder größere Winkel genommen werden mit gut einem Zentimeter mehr Schenkellänge. Das zu korrigieren ist nun eigentlich zu spät. Oder aber man nimmt keine Flügelmuttern mehr… Doch was dann? Es gibt Muttern wie längliche Rohrstücke mit Riffelung – keine Ahnung, wie die heißen oder woher man die bekommt usw.

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Langsam nimmt das Boot aber Gestalt an.

nochmals 3 Stunden

Bei meinem letzmaligen Versuch eine Baufolie um das Gerippe zu legen, stellte sich heraus, daß die Befestigungen der Hülsen an Bug und Heck in die Folie hineindrückten. Also mußte hier auch noch eine Idee her. Diese besteht nun nicht mehr aus Maschinenmuttern mit Schrauben, sondern aus recht edlen Senkkopfschrauben auf der einen und Hülsenmuttern auf der anderen Seite. Da steht nun nichts mehr über, was sich in die Haut reinbohren würde. Alles schön abschließend. Anfänglich hatte ich mich noch in der Länge verschätzt, was die beiden Teile anbelangt, doch nun habe ich die ideale Kombination gefunden. Und das ganz hält und sieht sogar professioneller aus. Wie aus der Erfahrung mit dem Baumarkt gelernt, hatte ich die nichtrostenden Teile gleich im Internet bestellt. Der Preisunterschied war diesmal sogar mehr als enorm. Ich liebe manchmal sogar das Internet 🙂

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Nun warte ich auf besseres Wetter. Dann, so würde ich es mir vorstellen, wird das Boot mal draußen aufgebaut, eh es noch Depressionen bekommt dort unten in meinem Keller…

Ich habe für diesen Anlaß einen Raspberry Pi mit Camera-Modul zusammengebaut. Der soll dann mal eine Zeitrafferaufnahme machen. Ich bin gespannt, wie das dann aussieht. Aber das ist vielleicht was, für einen anderen Artikel, denn das ist auch ein ganz anderes Thema.