Zelt

Ja was soll ich sagen? Mein Eigen sind mit der Zeit drei Zelte. Eins für drei, eins für zwei und eins für eine Person zum bequemen Schlafen mit einem Gewebedach über dem Kopf.

Das neueste Zelt und mein kleiner (wirklich kleiner) Schatz ist ein Ferrino Lightent 2, innen 1,20×2,25m, mit Innen und Außenzelt und schlappen 1,6kg Gewicht – verpackt nur 17x35cm. Es hat ein Alu-Gestänge, jedoch leider nur 3000mm WS. Es ist echt klein verpackt und paßt selbst in den Rucksack zum Wandern oder eben auch ins Boot. Passend dazu ist noch ein Footprint (manche nennen es auch Groundsheet) mit 310g und 8000mm WS dazugekommen.

Zweites Zelt ist ein High Peak Woodpecker 3, innen 1,80×2,20m, . Bis heute einmalig strotzend jedem Regenwetter. Leider aber auch mit 3,5kg recht schwer. Auch dieses hat ein Innen- und Außenzelt und 3000mm WS. Ursprünglich gekauft für eine Wandertour durch Schweden mit meinem Sohn Anton.

Das dritte Zelt ist eher ein Familienzelt, gut für zwei Erwachsene mit zwei Kindern: das vango beta 350, was so leider nicht mehr hergestellt wird. Nachfolger ist wohl das vango beta 350XL. Mit der Zeit sind drei der Zeltstangen defekt, aber es ist noch gut dicht, wurde viel benutzt und wird noch immer bei mir gerne mal ausgeliehen.

Die originalen zarten Heringe bei den Zelten habe ich so gut wie alle durch fette lange und mega robuste ersetzt – gefunden bei den Anglern. – Ich schwöre drauf, kenne nichts besseres, auch, wenn da ein paar 100 Gramm zum Zelt dazukommen.

Außer einem guten Zelt muß auch immer ein Tarp mit – ich habe zwei. Eines dient als Unterlage fürs Zelt – als Groundsheet oder auch Footprint – und eines als Schutz vor Wasser von oben, wenn man mal doch etwas länger sein Zelt aufschlagen muß oder der Regen absehbar stärker werden sollte – beides eine gute Investition, auch wenn man sich manchmal fragt, warum man das große Tarp wieder mitgeschleppt hat, wenn man es denn nicht benutzt hat.

Was ich grundsätzlich mache: nach Neukauf und nach Saison-Ende der Zelte und Tarps, ist imprägnieren. Ich nutze eine Naßimprägnierung. Heißt, daß das Zelt grundsätzlich vorab gut gereinigt wird. Das geht mit Wasser und ganz wenig Spüli und einem Schwamm oder Lappen. Das ganze Zelt danach nicht trocknen lassen, sondern mit der Imprägnierung von Außen her einsprühen und ein paar Minuten wirken lassen. Dann alles übriggebliebene abwischen. Hiernach dann wirklich sehr gut trocknen lassen, denn es wird ja dann für einige viele Wochen wieder eingepackt und eingelagert. Mit der von mir gewählten Imprägnierung bin ich äußerst zufrieden. Das Wasser perlt hervorragend ab. Auch das Zelt morgens naß abgebaut und am Abend wieder naß aufgebaut hat nicht wirklich die Auswirkungen, die ich vermuten würde. – Gute Pflege ist eben alles.

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