Meine Boote

„quendoline“ – SeaBird Expedition HV

aktuell

Meine quendoline habe ich 2021 gekauft. War ein Spontankauf, gelockt durch eine Hersteller-Aktion zu Weihnachten. Ich hatte mir zwei kleinere Modelle zuvor schon angeschaut, dann noch jemand auf der Peene getroffen und ich hoffe mal nun recht gut damit gelegen zu haben.
Im Vergleich zum Framura ist das Expedition doch verdammt kippelig, dafür aber wiederum schnell wie sonst was. Statt Reisegeschwindigkeiten von 4-4,5 km/h sind nun 6-7 km/h drin, Spitze aber noch mehr, was natürlich eine andere Nummer ist.
Voll beladen bin ich aber bis heute noch nicht mit ihm gefahren. Das steht noch an. Möglich, daß es dann nicht mehr so kippelig ist.

„RödBåt“ – Gumotex Framura

aktuell

Das Framura war auch ein Neukauf. Ich benötigte 2020 dringend etwas um rauszukommen. Und ich hatte noch keinen Dunst, ob ich da wohnen bleiben sollte, wo ich wohnte. Das Problem Platz ließ mich eine Entscheidung zu Gunsten eines Schlauchbootes treffen. Ewig vorher und danach und immer noch schau ich mir Steve seine Videos an – wenn, dann hat Steve Schuld, daß es kein Hardernkahn geworden ist. Danke dafür! Bereut habe ich es nicht. Das Boot ist extrem robust und auch im Spätherbst und im Frühling dann noch warm im Innern zum Paddeln (meiner Meinung wärmer wie ein Faltboot). Es ist saubequem und gutmütig bis auf die Steuereinrichtung von Gumotex. Diese ist 50% Schrott und 50% Wichtig. Den ersten Teil hatte ich zeitnah ersetzt durch einen Grabner Steuerblock. Seit dem bin ich richtig Happy.

„Takatango“ – Gatz Cherokee 527 PE

Na ja. Es war mein Lieblingsboot. Und es war ein Frachtschwein ohne Vergleich, ich hätte es am liebsten für meine Riesentour behalten. Hätte ich ein Haus am Wasser mit viel Platz… Hätte, hätte, hätte… – verkauft nach Dresden an die Elbe, Riesentour ist geplatzt und ausgefallen. Was die WPP und die IBM Deutschland damit zu tun hat – spielen eben gerne mit Humankapital zur Freude der Shareholder. Dumm nur, wenn man ganz weit unten sitzt.

Mein Kellerboot, ein Eigenbau

Im Januar 2022 habe ich mich von ihm getrennt nach 100ten Stunden liebevoller Arbeit. Ein Schlußstrich gesetzt. Man muß konsequent sein. Man muß auch mal bei sich anfangen und sich Dinge eingestehen und Wichtigkeit und Aufwand und Nutzen versuchen realistisch zu betrachten. Zum Weiterbau fehlte und fehlt mir noch immer der Platz – vorausschauend ist auch nichts in Sicht an Möglichkeiten. Also schmerzhaft verkauft für -1,00 € an den Recyclinghof Bernau.

Pouch WEZ80

War einfach zu alt, das Holz schon zu trocken, die Spanten brachen schneller weg, wie ich sie nachbesorgen konnte. Ich war nicht glücklich damit. Da die Haut noch gut war – gefühlt neu und geschmeidig, habe ich einem Hobbybastler eine riesen Freude damit gemacht.
Das WEZ 80 war die Grundlage für die Idee zum Bau meines Kellerbootes.

Pouch RZ85/3

Das existierte kurz vor der Geburt unserer Kinder und wurde dann für nichtmal einen symbolischen Preis an Jamila (von S&F) verkauft.

giftgrüner „Hector“ – Eikboom Werft – Eikplast II

Das war „mein“ Boot, es war mein Ein und Alles meiner Jugendzeit. Alles ersparte meiner Jugendweihe steckt hier drin.

Mewa – Niewiadów Mewa 2

Mein eigenes Boot, Baujahr 64 oder 69. Cooles Teil. Retroretroretro schon damals.