Und nochmals ein geplatzer Termin

Der 11.12.2018 – ist mal wieder vorüber. Der 11.12.2018, an dem ich einen Termin haben sollte mit einem Techniker von Vodafone – oder nein mit einem Techniker, der für ein Unternehmen arbeitet, welches wiederum von einem Unternehmen beauftragt wird, welches wiederum von Vodafone beauftragt wird…

Der Termin wäre gestern gewesen. Wäre. <Manischdepressiv>
Da ich nun gestern einen Termin hatte, war ich einen weiteren Tag fern meiner Arbeit zu Hause geblieben. Der Termin wäre gestern von 08-18 Uhr gewesen. Und sicher ist sicher, habe ich gestern am Nachmittag bei Vodafone angerufen, welche mir auch nochmal bestätigten, daß noch ein Techniker käme. Und dann rief ich auch nochmal bei der Firma MSM an, die mir auch nochmal bestätigten, daß der Termin statt finden wird.

Ich habe gestern bis 22 Uhr gewartet. Dann bin ich eingeschlafen. Auf der Couch, nicht weit von der Dose für den geplanten Kabelanschluß.

Manchmal frage ich mich, ob ich die Telefonate hier mal veröffentlichen sollte. Der Hohn dabei sind immer die vielversprechenden Aussagen zu den tollen Produkten, die man in der Warteschleife bekommt…

Nun, sagte ich ja bereits, daß MSM als Subunternehmen für die Vodafone agiert. Sie verteilt scheinbar die Aufträge an weitere Subunternehmen.

Das Subsubunternehmen, welches sich um meinen Anschluß kümmern soll,  nennt sich edc (so nennt man den Auftragnehmer dort).

Und während man hier so sitzt, schaut man mal…

Die Nummer, die mir genannt worden ist von MSM, ist telefonisch nie besetzt, sprich unerreichbar.

Google war aber da und schwups kommt man auf diese Webseite: http://www.edc-kommunikationstechnik.de Die Adresse dazu stimmt. Muß es wohl edc sein…

Ab hier wird es gruselig. Die Nummern auf dieser Webseite versprechen „kein Anschluß unter dieser Nummer“

Northdata befragen? Tu ich das also auch mal. https://www.northdata.de/edc+Kommunikationstechnik+GmbH,+Berlin/Amtsgericht+Charlottenburg+%28Berlin%29+HRB+110428+B

Jetzt ist es amtlich. Die Firma gibt es garnicht mehr. Insolvent und später auch Liquidiert. – Irrtum? Meine Nachfrage zu 17:30 Uhr bei msm ergab: Jaaaa, also die Firma gibt es nicht mehr, heißt aber immernoch edc unter selbigerAdresse…

Ob die Firma ED-Com mit identischem Geschäftsführer gemeint ist? https://www.northdata.de/ED-COM+GmbH,+Berlin/Amtsgericht+Charlottenburg+%28Berlin%29+HRB+119166+B

Ich glaube, ich will das alles nicht mehr… Da stelle ich Vermutungen über Vermutungen an – alles nicht gut für meinen Optimismus. Der Eintrag ist auch nicht gut für mich: https://www.moneyhouse.de/ED-COM-GmbH-Berlin/Bonitaetsveraenderung

Seriös ist anders. Da scheint mir kein gutes Licht entgegen.

Kann mir jemand helfen von meinen treuen Lesern? Was kann man tun?

Die eine Kundendienstmitarbeiterin von Vodafone meinte, daß ich aus dem Vertrag nun eh nicht mehr rauskomme, da die 14-tägige Widerrufsfrist im September abgelaufen ist. – Eine andere meinte, man käme raus – sie macht sich da nochmal schlau.

Gruselig ist nun auch, daß der Mitarbeiter, den ich heute bei Vodafone anrief meinte, daß es keinen Termin gäbe zu wann Vodafone liefern müßte. Dabei hatte ich bei Vertragsabschluß genau meinen Kündigungstermin bei der Telekom angegeben und auch zu diesem Tag einen Rufnummernübernahme eingeplant. – Ich fasse es nicht. 1000 Mitarbeiter bei Vodafone und 1000 Aussagen – keine Ahnung, was zu tun ist.

Habe das Gefühl, daß es in den Abgrund geht, kann es jedem sagen, der bremsen könnte, aber keiner bremst

Und wieder ein geplatzter Termin von Vodafone

Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich sinnlos zu Hause bleibe.

Ich habe am 26.11.2018 eine Mail bekommen, in der ich aufgefordert werde einen Termin mit Vodafone zu vereinbaren für die Realisierung meines Internetanschlusses, den ich am (oh) 29.08.2018 bestellt habe.

Und somit hatte ich am Freitag, den 28.11.2018 mal wieder einen Termin vereinbart. Mit Vodafone (uuuuh). Einen Termin für heute, den 5.12.2018.

Und es kommt, wie es kommen mußte: ich sitze hier rum.

Ein Anruf bei Vodafone ergab mal wieder heulen („wir können doch auch nichts dafür – der Termin ist verschoben worden auf den 11.12.2018 – hat man Sie nicht informiert? <oooooch> wenden Sie sich an die ausführende Firma“). Huhhhhhh. „<Heul, Jammer> Na die ausführende Firma ist die Firma msm in Berlin, erreichbar unter der  030 755159025 – wenden Sie sich dorthin.“

Also mal schnell msm angerufen. Und wie immer:

Ein Anruf bei msm ergab ebenso mal wieder heulen („wir können doch auch nichts dafür – wenden Sie sich an die ausführende Firma“). Huhhhhhh. „<Heul, Jammer> Na die ausführende Firma ist die Firma edc in Berlin, erreichbar unter  030 24172354 – wenden Sie sich dorthin.“

Also mal schnell edc  angerufen. Und wie immer:

Es geht keiner ans Telefon, kein Anrufbeantworter – NICHTS. Na ja. Immerhin geht keiner ans Telefon. Mit etwas Google und Vodafone-Forum bekommt man heraus, daß die Firma scheinbar existiert. ABER wenn man all die Nummern auf deren Webseite anruft kommt „kein Anruf unter dieser Nummer“….

Tja. Das ist doch mal was. Service sieht anders aus. Und professionell sowieso. Das ist nichtmal semiprofessionell. Diletantisch hoch von unter hoch zwei.

Ich könnte Strahlkotzen. Warum mußte ich nur auf Vodafone mit ihrem Angebot für das Kabelinternet reinfallen?

Ich sitze also hier zu Hause. Ich weiß, daß der Termin verschoben worden ist oder sein könnte oder vielleicht auch nicht (die Firma edc scheint ja nicht zu existieren).

Nun warten wir mal wieder. Ich glaube nicht, daß sich jemand zeitnah melden wird bis zum 11.12.2018 – zumal ich keine Lust mehr habe noch  für irgendeinen weiteren Termin zu Hause zu bleiben.

Ruft man übrigens bei Vodafone an, kommt immernoch eine entschuldigende Ansage, daß es Probleme gibt, wenn die Anrufernummererkennung erfolgt ist – das ist eigentlich schon immer so. Ein Dauerzustand. Ich bitte mich auch schon selber um Entschuldigung… – Vielleicht ist es ja nur ein Zynismus auf die eignen Produkte? So eine Art von Zynismus mag ich garnicht, wenn es das sein sollte.

Ein Hohn, was man dann noch so findet auf der Webseite von Vodafone

Bis zu 120 € Prämie für Dich
und Deinen Freund
Produkt auswählen
Empfehlung versenden
Über Prämie freuen

Ich würde mir eher die Eier abbeißen, wie sowas weiter zu empfehlen zum heutigen Tag.

Es gibt übrigens keine Möglichkeit sich zu beschweren. Also ein Beschwerdemanagement gibt es nicht (hat mir bisher JEDER der Mitarbeiter gesagt) – beschwerden geht nur schriftlich, damit die Hemmschwelle nochmal hochgelegt wird dies zu tun.

Beschwerden an Vodafone Kabel Deutschland sind zu richten an:

Vodafone Kabel Deutschland GmbH
Kundenservice
99116 Erfurt

Wer es mag, kann dann auch gleich seine Finger mit der Beschwerde in den seinen eignen Reißwolf stecken.

Mahlzeit.

Vodafone – die Never Ending Internet Story geht weiter

Am 21. September platzte mein Termin – wie immer von Vodafone.

Am 24. September platze mein Termin, der mir am 21. dann von Vodafone genannt worden ist – wie immer von Vodafone – auch.

Letzten Endes sagt Vodafone, daß ich mich an den Auftragnehmer von Vodafone halten soll und der wiederum verweist mich an den Auftragnehmer von seinen Arbeiten, also an das Subsubunternehmen. Die einen machen wohl Netz und die letzten wohl die Anschlüsse beim Kunden und wohl auch die kleinen Erdarbeiten (wohlgemerkt, wenn Vodafone das freigibt).

Am 28. September war also (ohhhhhh) ein Techniker dann da. Also in echt mit einer Fritzbox und einer neuen Antennendose (die, wo man ein „Internetkabel) ranstecken kann und die dann an der Fritzbox bammelt) und (sicher ist sicher) mit einem rückkanalfähigen Antennenverstärker.

…seit dem dann der Techniker das Haus wieder verlassen hatte, habe ich zumindest schon eine neue Antennendose an der Wand – immerhin.

Die Fritzbox hat er wieder mitgenommen und den Verstärker auch. Hurra. Was soll das Zeug auch rumstehen, denn es kommt ja kein Signal an für das Internet, denn wie schon seit Mai bekannt, müssen ja noch Erdarbeiten ausgeführt werden – immernoch.

In 10 Tagen weiß man mehr…

Heute habe ich mich also wieder ans Telefon gehangen und die Subsubvodafone angerufen und mal nachgehakt: es liegt noch keine Auftragserteilung von der Vodafone vor, welche ja den Kosten zustimmen muß und was auch immer da dran hängt… Man will sich bei mir melden (nee, diesmal wirklich).

Eine Trauer. Ich hatte bis dieses Jahr so viel von Vodafone gehalten. – Ich entschuldige mich hiermit bei all denen, denen ich Vodafone ans Herz gelegt habe wegen meiner vormals tollen Erfahrungen im Business-Bereich und die dann auch so in die Scheiße gegriffen haben auf das allerheftigste:

„Sorry, habe mich getäuscht! Ich bedauere das sehr.“

Nachtrag: mit der Zeit hat sich ein Mitarbeiter von Vodafone aus Erfurt bei mir telefonisch gemeldet und mich gefragt, woran es beim Auftragnehmer der Vodafone hakt… (bei mir – also nicht beim Auftragnehmer, sondern bei mir – ein Witz)

Telekom. Auch nicht besser.

Kaum schnuppert die Telekom meine Kündigung, kommt das Schreiben, daß alles besser werden wird mit der Telekom, denn IP wird die Lösung sein. Man benötigt nur noch eine Box für monatlich weitere 5 Euro. Das ist eine Box, die permanent an der Steckdose hängen muß. Immer. Das ist auch so eine Box, die man ab und an mal neu starten muß. Wenn sie nämlich hängt, dann bekommt man es nicht mit (kann einem ja dann keiner telefonisch mitteilen wenn sie hängt und das Handy bucht sich sowieso automatisch ins Mobilfunknetz bei Nichterreichbarkeit vom WLAN ein und killt mein mobiles Datenvolumen). Hurra. Alles wird besser und man kann sich 10 Telefone in der Wohnung verteilt aufstellen mit vielen zusätzlichen Nummern. Wahnsinn in Qualität, die über jedes bisherig verbalakustische Gesamtklangerlebnis hinausgeht (warum braucht man Telefon in HD – konnte mir nieman bisher wirklich erklären – damit die Warteschleifenmusik nur noch mehr Scheiße klingt?)

Der Schrei aber ist mit bis zu 16 MBit samt Kleingedrucktem.

Wer alle Monate mal im Telekom-Laden angefragt hat, der weiß, daß es sich sogar um maximalst sagenhafte bis zu 3,6 MBit handelt. Es wir beim einzigen Wichtigen eine Verbesserung von nahezu 0,0% geben – netto als auch brutto.

Ach ja. Das ist Wahnsinn, wie toll doch alles wird. Und somit auch gleich teurer. Monat für Monat nur 5 Euro. 60 Euro im Jahr. Und für Wechsel- und Vergleichsmuffel wie mich nach 10 Jahren sogar 600 Euro plus Kosten für den Strom der Box und plus Kosten für unbemerkte Nichterreichbarkeit.

Immerhin. Man wird.mich sowieso kündigen zum Ende der Vertragslaufzeit.

Ob es bis dahin Vodafone schafft das Netz zu flicken? Wetten werden angenommen, jedoch nur zu meinen Gunsten.

Keiner, der wettet?

29. August – Bänder gerissen

Im Nachtrag: wenn ein Arzt anruft und jemanden bittet, seine Praxis aufzusuchen, weil er einen Befund ausgewertet hat, bedeutet das etwas Ungutes.

Bei mir bedeutet es, daß von vier Bändern eins abgerissen ist, eins noch baumelt und der Rest seiner Bestimmung nachkommt.

Operiert wird erst ab 50%. Gut oder nicht gut? Gipsfuß wäre Schiete.

Somit warte ich nun mit Voltaren und einer, meiner Schiene, darauf, dass die Enden wieder zueinander finden und das fast abgerissene seine Stabilität wiedererlangt.

Huhi. Dabei wartet Arbeit auf mich. Bezahlte und auch unbezahlte. Warum wird man so verarscht vom Leben und vom Pech besudelt?

20. August – Gerissen oder Überdehnt

Heute vom Arzt gekommen. Verdacht auf Bänderanriß – zumindest aber Überdehnung. Schiet auch. Drei Wochen Fuß hoch und brav kühlen und Ibu bis zum Erbrechen, so daß die Entzündung geht.

Hätte wohl früher zum Arzt gehen sollen <gnlpfh> <hä?>.

Heute dann noch zum MRT. Mal schauen, was die mehr sehen.

Und trotzdem: so einen Urlaub mach ich irgendwann wieder, nur dann mit gemächlichem Wandern und leichterem Gepäck.

18. August – wieder zu Hause angekommen

Hier bin ich noch voll in Lieferschuld.

Wir sind am 18. August heil um 15:35 Uhr in Berlin Tegel unseren beiden Liebsten in die Arme gefallen.

Bis dahin hatten wir eine nicht so erholsame Zugfahrt und einen Flug, bei dem ich das erste Mal in einem Flieger eingeschlafen bin.

Und Ja, wir mußten in Arlanda Lizenzgebühren dafür bezahlen den Bahnhof verlassen zu dürfen. Waren aber nur 120 SKR – rund 12 Euro, da Anton erst ab nächstes Jahr dran ist.

Das ist ganz kurz alles.

Wie gesagt: für diesen ersten all dieser Tage muß ich etwas nachliefern.

17. August – Fernweh adé

Letze Stunden in Kiruna. 8 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und gepackt und umgepackt und wieder gepackt. Abwaschen, Müll rausbringen. Fertig. 11 Uhr haben wir unser Dach über dem Kopf aufgegeben. Nun heißt es warten. Es regnet mal wieder. Mit einer Gefriertasche könnten wir ja was vom Regen einfrieren und mitbringen. Uns fehlt es an der Tasche.

Na gut. Wir stiefelten besonders langsam zur Touristen- Information und dürfen unser Gepäck unterstellen.

Was nun tun? Wir schauen in unsere schwedische Münzsammlung und beschließen „17. August – Fernweh adé“ weiterlesen

16. August – Kiruna again, nur von unten

7 Grad waren es die Nacht. Geregnet hat es. Wir haben es warm und ein Dach über dem Kopf.

Nach meinem Aufstehen habe ich mich nochmal rangemacht und mit meiner Arbeit telefoniert. Irgendwie muß ich Montag mit meinem Knöchel zum Arzt, wenn ich wieder in Deutschland bin – hilft ja alles nichts. Es zieht hoch bis ins Knie. Das Schwimmen gestern hat nicht wirklich geholfen. Der Knöchelwulst schaut immer über den Rand meiner in Narvik gekauften Schuhe und die Wanderschuhe tun einfach nur weh. Hoffentlich bleibt es bei der Diagnose Verstaucht.

Na was solls. In die Erzmine geht es mit dem Bus – ist wohl nicht viel mit laufen – kann ja nicht nur hier rumsitzen mit Anton.

Wir frühstücken.

Nun geht es mit Helm, Sicherheitsweste und Staubmaske in den Berg. „16. August – Kiruna again, nur von unten“ weiterlesen