Vodafone – die Never Ending Internet Story geht weiter

Am 21. September platzte mein Termin – wie immer von Vodafone.

Am 24. September platze mein Termin, der mir am 21. dann von Vodafone genannt worden ist – wie immer von Vodafone – auch.

Letzten Endes sagt Vodafone, daß ich mich an den Auftragnehmer von Vodafone halten soll und der wiederum verweist mich an den Auftragnehmer von seinen Arbeiten, also an das Subsubunternehmen. Die einen machen wohl Netz und die letzten wohl die Anschlüsse beim Kunden und wohl auch die kleinen Erdarbeiten (wohlgemerkt, wenn Vodafone das freigibt).

Am 28. September war also (ohhhhhh) ein Techniker dann da. Also in echt mit einer Fritzbox und einer neuen Antennendose (die, wo man ein „Internetkabel) ranstecken kann und die dann an der Fritzbox bammelt) und (sicher ist sicher) mit einem rückkanalfähigen Antennenverstärker.

…seit dem dann der Techniker das Haus wieder verlassen hatte, habe ich zumindest schon eine neue Antennendose an der Wand – immerhin.

Die Fritzbox hat er wieder mitgenommen und den Verstärker auch. Hurra. Was soll das Zeug auch rumstehen, denn es kommt ja kein Signal an für das Internet, denn wie schon seit Mai bekannt, müssen ja noch Erdarbeiten ausgeführt werden – immernoch.

In 10 Tagen weiß man mehr…

Heute habe ich mich also wieder ans Telefon gehangen und die Subsubvodafone angerufen und mal nachgehakt: es liegt noch keine Auftragserteilung von der Vodafone vor, welche ja den Kosten zustimmen muß und was auch immer da dran hängt… Man will sich bei mir melden (nee, diesmal wirklich).

Eine Trauer. Ich hatte bis dieses Jahr so viel von Vodafone gehalten. – Ich entschuldige mich hiermit bei all denen, denen ich Vodafone ans Herz gelegt habe wegen meiner vormals tollen Erfahrungen im Business-Bereich und die dann auch so in die Scheiße gegriffen haben auf das allerheftigste:

„Sorry, habe mich getäuscht! Ich bedauere das sehr.“

Telekom. Auch nicht besser.

Kaum schnuppert die Telekom meine Kündigung, kommt das Schreiben, daß alles besser werden wird mit der Telekom, denn IP wird die Lösung sein. Man benötigt nur noch eine Box für monatlich weitere 5 Euro. Das ist eine Box, die permanent an der Steckdose hängen muß. Immer. Das ist auch so eine Box, die man ab und an mal neu starten muß. Wenn sie nämlich hängt, dann bekommt man es nicht mit (kann einem ja dann keiner telefonisch mitteilen wenn sie hängt und das Handy bucht sich sowieso automatisch ins Mobilfunknetz bei Nichterreichbarkeit vom WLAN ein und killt mein mobiles Datenvolumen). Hurra. Alles wird besser und man kann sich 10 Telefone in der Wohnung verteilt aufstellen mit vielen zusätzlichen Nummern. Wahnsinn in Qualität, die über jedes bisherig verbalakustische Gesamtklangerlebnis hinausgeht (warum braucht man Telefon in HD – konnte mir nieman bisher wirklich erklären – damit die Warteschleifenmusik nur noch mehr Scheiße klingt?)

Der Schrei aber ist mit bis zu 16 MBit samt Kleingedrucktem.

Wer alle Monate mal im Telekom-Laden angefragt hat, der weiß, daß es sich sogar um maximalst sagenhafte bis zu 3,6 MBit handelt. Es wir beim einzigen Wichtigen eine Verbesserung von nahezu 0,0% geben – netto als auch brutto.

Ach ja. Das ist Wahnsinn, wie toll doch alles wird. Und somit auch gleich teurer. Monat für Monat nur 5 Euro. 60 Euro im Jahr. Und für Wechsel- und Vergleichsmuffel wie mich nach 10 Jahren sogar 600 Euro plus Kosten für den Strom der Box und plus Kosten für unbemerkte Nichterreichbarkeit.

Immerhin. Man wird.mich sowieso kündigen zum Ende der Vertragslaufzeit.

Ob es bis dahin Vodafone schafft das Netz zu flicken? Wetten werden angenommen, jedoch nur zu meinen Gunsten.

Keiner, der wettet?

Vodafone – Griff in die Kacke

Nach wochenlangem Fernsehnichtempfang über Kabel Deutschland, freute ich mich im Urlaub über spontane 7 GB Datenvolumen, die ich schamlos ausnutzte.

Manchmal freut man sich über Wunder ohne sie zu hinterfragen.

Zu Hause wieder angekommen, war meine Fritzbox leider defekt. Fritzbox Nummer 3. Da es ohne Geld in die Hand zu nehmen bei der Telekom keine Fritzbox gibt und ich All-IP mit seiner immer wieder hängenden SpeedPortIrgendwasScheiße hasse, schaute ich, wie lange mein Vertrag bei der Telekom noch läuft und schaute nach Alternativen. Da die letzte Meile der selbe Anbieter des Internetanschlußes sein sollte (meiner Meinung nach), blieb nur das ungeliebte KabelDeutschland – sprich Vodafone – übrig.

Ohha. Was für ein freundliches Telefonat, wenn es um Neuverträge geht. Alles so schön mit Vodafone und seinem Kabel. Keine Probleme, Fritzbox, DualStackFull und wahnsinnige Geschwindigkeiten.

In zwei, drei Tagen habe ich Internet – Techniker kommt und Mitte der Woche gehts mit Haispeed ins Netz.

Hab ich also einen Vertrag abgeschlossen. Vielleicht hatte Vodafone mit seinem Kabel-TV vor meinem Urlaub nur eine Pechsträne.

Okay. Fritzbox geht nicht – WLAN und dann das Internet erstmal unerreichbar. Somit bot sich an das Tablet zu nehmen und mit einer meiner Vodafone Ultracards das Netz der Netze aufzusuchen.

Die erste Ultracard ging nicht, die zweite auch nicht. Nanu? Was war passiert? Karten gesperrt? Was war passiert?

Hey. Vodafone hat mir einfach mal so meinen Mobilfunktarif optimiert und total umvermurkst. Scheiß auf den Kunden. Völlig unaufgefordert. Hurra. Und somit wurden mir beide Ultracards unbrauchbar gemacht. Dafür habe ich 7 GB mehr Volumen, was ich real nie wirklich ausnutzen werde. Laut Aussagen von Vodafone kann ich mir ja für einmalig 39,99 Euro je Karte zwei neue bestellen. Kostet ja nicht die Welt. Außerdem bekommt man ja auch noch 1GB jeden Monat dazu. Jetzt habe ich nach vielen Jahren einen neuen Vertrag – denn ohne Ultracards, die jetzt eSim heißen, kann ich nicht leben, hab nun auch diese wieder. 80 Euro – Danke Vodafone. Diese Vodafone ist so großzügig, wenn ich selber bezahlen muß.

Scheiße, was bin ich sauer. Strahlkotzen ist wohl die bessere Beschreibung.

Na ja. Der Techniker für mein tolles Interneterlebnis sollte sich mal gemeldet haben. Geht ja auch erstmal ohne Ultracards. Sind ja nur ein paar Tage bis diese hier ankommen.

Sollte sich der Techniker nicht schon gemeldet haben? Also nachfragen.

Ein Anruf ergab, daß Erdarbeiten notwendig sind (immer noch die, wie beim Kabel-TV?) und daß die Leitungen völlig marode seien.

Als Techniker hätte ich mich vor Scham auch nicht gemeldet. Verständlich, oder?

Kenn ich doch schon? Identisch mit dem Kabel-TV-Problem. Sie haben es trotz Fertigmeldung nicht geschafft was zu erneuern? – Toller Laden dieses Vodafone. Und auch so unzuverlässig und kundendesorientiert… Wie haben die es geschafft so groß zu werden?

Nun kommt der Techniker erst am 21.9.2017 – ein Unding. Ich könnte im Strahl kotzen. Wollte ich doch die nächsten Wochen Homeoffice machen und nun das.

Und ich weiß heute schon, daß ich am 21.9.2018 völlig umsonst warten werde – hatte ich beim KabelTV- Problem auch.

Nach meinen so geballten negativen Erfahrungen mit Vodafone, die ich bisher eher im Consumerbereich erwartete, kann ich zum heutigen Tag nur von Vodafone nur abraten, es sei denn, man legt auf völlige Semi(un)proffessionalität wert.

Wenn man gerne mal Neukunde werden will und geifernd und sabbernd umgarnt werden will und sich was erzählen lassen will von wegen alles ganz einfach und das beste Netz Deutschlands (wer es glaubt), der kann das ja gerne tun.

Meine Erfahrungen sind auf dem Tiefpunkt angelangt. Ich kann Vodafone derzeit nicht empfehlen – erst recht nicht, wie bei mir, der auch mal Chancen vergibt, wenn es mal (also mal) nicht so geklappt hat, denn jeder hat mal einen schlechten Tag.

„c’t – Vorsicht Kunde“ – mein Erlebnis ist ja fast schon prädestiniert dafür.

…habe heute bei eBay eine gebrauchte Fritzbox gekauft. Soll bis 21.9.2018 die Durststrecke überbrücken. Dabei ahne ich schon heute: es wird auch noch darüber hinaus dauern. Erfahrung. Schlechte Erfahrung.

Nachtrag: die neuen SIM-Karten wurden mir ganz anders versprochen. Nun sind sie da – samt Rechnung. Jetzt kosten mich beide nur 15 Euro monatlich drauf. Sind nun sogar zwei weitere Einzelverträge. – Hab ich gleich wieder gekündigt. – Ob das Vodafone rafft mit der Kündigung? Vorahnung macht sich breit. Warum bin ich nur so pessimistisch?

Aus Vodafone Proffesional Business hatte mir Vodafone übrigens einen ebenso veralteten Smart L Tarif gebucht und mich sogar aus dem Rahmenvertrag gekickt, den ich schwarz auf weiss noch von einem meiner Ex-Arbeitgeber nutzen durfte.

Nun habe ich einen Red M. Ohne Ultracard und merklich teurer. 24 Monate Laufzeit. Das ist die letzte Laufzeit bei Vodafone. Wenn schon teuer, dann auch ein gutes Netzt. Da bleibt nur wieder T-Mobile übrig. – Ob sich da nun wieder mein Kreis schliessen wird? Vodafone begibt sich ja flehentlich ins Abseits bei mir. In 24 Monaten muß ich mich wohl dran erinnern – somit habe ich das allererste Mal einen Termin in meinem Handy gemacht: „Handy und Internet, Vodafone/Kabel Deutschland kündigen!?“

29. August – Bänder gerissen

Im Nachtrag: wenn ein Arzt anruft und jemanden bittet, seine Praxis aufzusuchen, weil er einen Befund ausgewertet hat, bedeutet das etwas Ungutes.

Bei mir bedeutet es, daß von vier Bändern eins abgerissen ist, eins noch baumelt und der Rest seiner Bestimmung nachkommt.

Operiert wird erst ab 50%. Gut oder nicht gut? Gipsfuß wäre Schiete.

Somit warte ich nun mit Voltaren und einer, meiner Schiene, darauf, dass die Enden wieder zueinander finden und das fast abgerissene seine Stabilität wiedererlangt.

Huhi. Dabei wartet Arbeit auf mich. Bezahlte und auch unbezahlte. Warum wird man so verarscht vom Leben und vom Pech besudelt?

20. August

Heute vom Arzt gekommen. Verdacht auf Bänderanriß – zumindest aber Überdehnung. Schiet auch. Drei Wochen Fuß hoch und brav kühlen und Ibu bis zum Erbrechen, so daß die Entzündung geht.

Hätte wohl früher zum Arzt gehen sollen <gnlpfh> <hä?>.

Heute dann noch zum MRT. Mal schauen, was die mehr sehen.

Und trotzdem: so einen Urlaub mach ich irgendwann wieder, nur dann mit gemächlichem Wandern und leichterem Gepäck.

18. August – wieder zu Hause angekommen

Hier bin ich noch voll in Lieferschuld.

Wir sind am 18. August heil um 15:35 Uhr in Berlin Tegel unseren beiden Liebsten in die Arme gefallen.

Bis dahin hatten wir eine nicht so erholsame Zugfahrt und einen Flug, bei dem ich das erste Mal in einem Flieger eingeschlafen bin.

Und Ja, wir mußten in Arlanda Lizenzgebühren dafür bezahlen den Bahnhof verlassen zu dürfen. Waren aber nur 120 SKR – rund 12 Euro, da Anton erst ab nächstes Jahr dran ist.

Das ist ganz kurz alles.

Wie gesagt: für diesen ersten all dieser Tage muß ich etwas nachliefern.

17. August – Fernweh adé

Letze Stunden in Kiruna. 8 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und gepackt und umgepackt und wieder gepackt. Abwaschen, Müll rausbringen. Fertig. 11 Uhr haben wir unser Dach über dem Kopf aufgegeben. Nun heißt es warten. Es regnet mal wieder. Mit einer Gefriertasche könnten wir ja was vom Regen einfrieren und mitbringen. Uns fehlt es an der Tasche.

Na gut. Wir stiefelten besonders langsam zur Touristen- Information und dürfen unser Gepäck unterstellen.

Was nun tun? Wir schauen in unsere schwedische Münzsammlung und beschließen „17. August – Fernweh adé“ weiterlesen

16. August – Kiruna again, nur von unten

7 Grad waren es die Nacht. Geregnet hat es. Wir haben es warm und ein Dach über dem Kopf.

Nach meinem Aufstehen habe ich mich nochmal rangemacht und mit meiner Arbeit telefoniert. Irgendwie muß ich Montag mit meinem Knöchel zum Arzt, wenn ich wieder in Deutschland bin – hilft ja alles nichts. Es zieht hoch bis ins Knie. Das Schwimmen gestern hat nicht wirklich geholfen. Der Knöchelwulst schaut immer über den Rand meiner in Narvik gekauften Schuhe und die Wanderschuhe tun einfach nur weh. Hoffentlich bleibt es bei der Diagnose Verstaucht.

Na was solls. In die Erzmine geht es mit dem Bus – ist wohl nicht viel mit laufen – kann ja nicht nur hier rumsitzen mit Anton.

Wir frühstücken.

Nun geht es mit Helm, Sicherheitsweste und Staubmaske in den Berg. „16. August – Kiruna again, nur von unten“ weiterlesen

15. August – Kiruna

Heute mal richtig ausgeschlafen. Draußen in der Pampa habe ich ja noch immer ein Lauscheohr nach draußen gehabt. Diese Nacht brauchte ich es nicht.

Wir schliefen heute bis 10 Uhr, dann gab es Frühstück – toastbrotweiches Schwarzbrot mit Blaubeermarmelade und Pfeffitee bzw. Kaffee.

Anschließend ging es in die Schwimmhalle. So hoch im Norden schon was besonderes.

Anton stellte im Schwimmbad mit Bestürzung fest, „15. August – Kiruna“ weiterlesen